400.000 Fachkräfte jährlich aus Kabul oder Addis Abeba? Sicher nicht!

Der Arbeitsmarkt braucht Fachkräfte. Der Vorsitzende der Bundesagentur fordert deshalb massive Zuwanderung. 400.000 Menschen sollen es jährlich sein und am liebsten noch aus Afghanistan. Doch die werden unsere Probleme nicht lösen, sondern das Sozialsystem weiter belasten. Die Lösungen müssen andere sein!

Hochspezialisierte Fachkräfte, vorwiegend für technische Berufe, fordert der Chef der Bundesagentur und ehemalige SPD-Politiker. Doch diese Fachkräfte werden nicht kommen, zumindest nicht aus Afghanistan. Die Arbeitsmarktintegration von den Flüchtlingen im großen Stil ist bisher gescheitert. Und es gibt keine Anzeichen, warum das in Zukunft anders sein sollte. Die kulturellen und sprachlichen Barrieren sind viel zu groß. Viele von ihnen haben ihre Ausbildung abgebrochen.

Um den Fachkräftemangel nachhaltig und verantwortungsbewusst zu lösen, müssen wir auf Entwicklungen in unserem eigenen Land setzen! Der erste Ansatz wäre, die Reize für diese Berufe zu erhöhen. Sei es über das Gehalt oder die Arbeitsbedingungen. Wir dürfen nicht alle jungen Menschen an die Universitäten verlieren, wo sie Gender Studies oder vergleichbar überflüssige Studiengänge belegen.

Außerdem lautet das Stichwort: Forschung. Wir müssen unser Geld hier investieren, und zwar in die richtigen Wirtschaftszweige, die unser Land konkurrenzfähig halten. Denn auch durch die Automatisierung werden in Zukunft viele Arbeitsplätze wegfallen und die Menschen sich neu orientieren. Hier muss man ansetzen und Lösungen finden.

Jährliche Masseneinwanderung aus Afghanistan, der Levante oder Afrika kann und wird unsere Probleme nicht lösen. Deshalb: blau wählen!