#allesichtmachen entlarvt die Diskussionskultur in unserem Land

Die Aktion #allesdichtmachen sorgt weiterhin für Wirbel in der deutschen Medienlandschaft. Selten hat eine öffentliche Stellungnahme zum politischen Geschehen so viel Aufsehen erregt wie diese. Und den Initiatoren sollte man danken, denn diese Aktion führt einem großen Teil der Bevölkerung noch einmal vor Augen, wie vergiftet das Meinungsklima in der Bundesrepublik tatsächlich ist.

Leider sind von den ursprünglich 50 „satirischen Videos“ von #allesdichtmachen nur noch 32 (aktueller Stand) übrig. Einige Teilnehmer haben wohl unterschätzt, mit welcher Aggressivität medial gegen Andersdenkende und Kritiker vorgegangen wird und haben somit ihre Teilnahme zurückgezogen. Doch bemerkenswert ist das entsprechende Statement dazu: „Übrigens: Wenn Videos von dieser Seite verschwinden, dann heißt das nicht zwingend, daß die jeweiligen Leute sich distanzieren. Es kann auch bedeuten, daß jemand sich einfach nicht in der Lage sieht, diesen Shitstorm auszuhalten, oder daß Familie und Kinder bedroht werden.“

Wie mit Kritikern in diesem Land umgegangen wird, zeigt, in welchem Zustand sich unsere Demokratie befindet. Und zwar in einem sehr schlechten. Vielleicht sollte man den Initiatoren gerade deshalb danken, dass sie einer breiten Öffentlichkeit vor Augen führen, welche Methoden eingesetzt werden, wenn sich jemand der scheinbaren „Mehrheitsmeinung“ widersetzt. Jeder, der sich nicht dem Meinungsdiktat unterwirft, wird als „rechtsextrem“ verfemt. Das ist ein Spiel, das die deutschen Medien perfekt beherrschen.

Wir als Partei kennen das schon lange und mussten uns leider daran gewöhnen. Doch diese Erfahrung kann auch ein Türöffner sein und die Leute zu einem noch kritischen Denken bewegen. Denn genau das ist notwendig, wenn linksdominierte Medien suggerieren, sie würden eine bestimmte „Mehrheit“ vertreten, was überhaupt nicht der Fall ist. Im Internet wird sehr deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung der Kritik der Aktion zustimmt. Man kann also frohen Mutes sein und hoffen, dass diese Entlarvung der Diskussionskultur für viele Bürger ein Augenöffner ist.