Armutsgefährdung im Alter steigt konstant – Gerechte Renten für lebenslange Arbeit garantieren!

Es ist nunmehr beinahe zwei Jahrzehnte her, dass die rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder die „Riester-Rente“ einführte. Damals beschloss die Regierung, die Renten wegen der alternden Gesellschaft geringer steigen zu lassen und so die monatlichen Abgaben durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu senken. Die fehlenden Einnahmen sollten durch private Altersvorsorge in Kombination mit staatlichen Zuschüssen kompensiert werden.

Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild ab, als ursprünglich gewünscht war: An Riester verdienen nur die Versicherungen; der Vertragsinhaber, kann wegen realitätsfremder Garantieversprechen kaum auf Rendite hoffen. Auch deswegen kann nur jeder vierte Bürger kann heute einen Riestervertrag vorweisen. Jeder zweite 55- bis 64-jährige Arbeitnehmer wird eine nicht ausreichende gesetzliche sowie betriebliche Rente bekommen, um seinen derzeitigen Konsum mitsamt Wohnung finanzieren zu können – laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung fehlen immerhin monatlich durchschnittlich etwa 700 Euro in den Taschen dieser Rentner.

Steuerzuschüsse der Rente können bereits durch konsequente Streichung von ideologischen Politikmaßnahmen wie in der Migrations-, Klima- und EU-Politik gegenfinanziert werden. 25 Prozent der Altersrente könnte nicht auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden, um Altersarmut zu verhindern oder zumindest deutlich zu verringern. Politikerpensionen gehören ebenso an die Leistungen für die Bevölkerung angepasst und der Beamtenstatus hat auf originär hoheitliche Aufgaben wie z.B. bei Bundeswehr, Zoll, Polizei, Finanzverwaltung und Justiz reduziert zu werden, um die Anzahl an Einzahlern in die gesetzliche Rentenversicherung zu erhöhen. Zusätzlich könnte der Steuerfreibetrag bei Renten angehoben, Lastengerechtigkeit zwischen Familien und Kinderlosen durch Erstattung der Rentenversicherung durch Steuermittel hergestellt werden.

Wenn all diese Aspekte mit einer Teilabfuhr in aktienbasierte Vorsorgefonds nach skandinavischem Modell kombiniert würden, bei welcher ein Teil der Rentenbeiträge gewinnbringend an den Kapitalmärkten investiert werden müsste, wäre die Altersarmut bereits in erheblichem Maße bekämpft. Es ist an der Zeit, dieser Generationenaufgabe endlich lösungsorientiert entgegenzutreten und sie nicht länger aufzuschieben!