Kategorie: Bildungspolitik

Linke Hochschulgruppen laden linksextreme Gruppen zu „Kritischen Einführungswochen“ – Gehirnwäsche zum Studienbeginn!

Seit Jeher fußt der Grundgedanke von Universitäten auf der Vermittlung wissenschaftlicher Kenntnisse. Seitdem sich die 68er-Bewegung jedoch die ideologische Hoheit innerhalb der deutschen Hochschulen verschafft hat, sieht die Realität bei Weitem anders aus.

Um das festzustellen, müssen Studenten nicht einmal aktiv auf die Suche gehen. Es reicht bereits, wenn sie sich immatrikulieren und einen Überblick über die ersten Veranstaltungen während der Einführungswochen verschaffen. Hier lassen sich dann nämlich die gehaltvollen Veranstaltungen der sogenannten „Kritischen Einführungswochen“ finden.

Zu diesen wissenschaftlich anspruchsvollen Ereignissen gehören beispielsweise solche wie eine Lehrveranstaltung zu „Marxismus bei Rosa Luxemburg“ sowie eine Betrachtung des Leipziger Zoos „aus tierrechtlicher Perspektive“. Darüber hinaus finden natürlich auch abschiebungskritische Radtouren sowie ein „Pubquiz“ zum deutschen Kolonialismus statt.

Die Organisatoren gehen sogar so weit, Vertreter von linksextremen Bündnissen wie „Ende Gelände“ in die Universitätsräume einzuladen. Die ehemalige Pressesprecherin der Organisation, Sina Reisch, referierte hier beispielsweise über „aktiven Widerstand gegen die Klimakrise“.

Gerade in Anbetracht der Umstände, dass „Ende Gelände“ die Randale in Leipzig unter der Kampagne „Wir sind alle LinX“ aktiv unterstützte, haben solcherlei Organisationen in Universitätsräumen nicht zu suchen! Als für Rücksprache mit der Referentin während des Klimavortrages Polizisten das Gespräch zur Kontaktaufnahme mit der Veranstalterin suchten, empörten sich diese übrigens über „Störungen“ durch die Polizei. Die Präsenz der Polizei sei ein „absolutes No-Go für die Freiheit von Forschung und Lehre“.

Da am darauffolgenden Tag noch eine Veranstaltung unter dem Titel „Wie intervenieren in Polizeikontrollen“ von der polizeikritischen „Cop Watch“ unter freiem Himmel stattfinden soll, ist es in jedem Falle verständlich, dass Ordnungskräfte den Kontakt mit den Veranstaltern suchen! Aber nein: die Phobie Linksextremer vor Polizisten geht schon längst so weit, dass sie allein die Anwesenheit von Ordnungskräften als reine Provokation betrachten.

400.000 Fachkräfte jährlich aus Kabul oder Addis Abeba? Sicher nicht!

Der Arbeitsmarkt braucht Fachkräfte. Der Vorsitzende der Bundesagentur fordert deshalb massive Zuwanderung. 400.000 Menschen sollen es jährlich sein und am liebsten noch aus Afghanistan. Doch die werden unsere Probleme nicht lösen, sondern das Sozialsystem weiter belasten. Die Lösungen müssen andere sein!

Hochspezialisierte Fachkräfte, vorwiegend für technische Berufe, fordert der Chef der Bundesagentur und ehemalige SPD-Politiker. Doch diese Fachkräfte werden nicht kommen, zumindest nicht aus Afghanistan. Die Arbeitsmarktintegration von den Flüchtlingen im großen Stil ist bisher gescheitert. Und es gibt keine Anzeichen, warum das in Zukunft anders sein sollte. Die kulturellen und sprachlichen Barrieren sind viel zu groß. Viele von ihnen haben ihre Ausbildung abgebrochen.

Um den Fachkräftemangel nachhaltig und verantwortungsbewusst zu lösen, müssen wir auf Entwicklungen in unserem eigenen Land setzen! Der erste Ansatz wäre, die Reize für diese Berufe zu erhöhen. Sei es über das Gehalt oder die Arbeitsbedingungen. Wir dürfen nicht alle jungen Menschen an die Universitäten verlieren, wo sie Gender Studies oder vergleichbar überflüssige Studiengänge belegen.

Außerdem lautet das Stichwort: Forschung. Wir müssen unser Geld hier investieren, und zwar in die richtigen Wirtschaftszweige, die unser Land konkurrenzfähig halten. Denn auch durch die Automatisierung werden in Zukunft viele Arbeitsplätze wegfallen und die Menschen sich neu orientieren. Hier muss man ansetzen und Lösungen finden.

Jährliche Masseneinwanderung aus Afghanistan, der Levante oder Afrika kann und wird unsere Probleme nicht lösen. Deshalb: blau wählen!

Jugendämter melden Höchststand an Kindeswohlgefährdungen

Die erzwungene Isolation unserer Kinder hat dramatische Folgen. Kinderpsychologen haben lange vor den Konsequenzen gewarnt. Warum hat die Politik nicht auf sie gehört?

Depressionen und psychische Mißhandlungen sind nur zwei von den möglichen Folgen der Lockdown-Maßnahmen, von denen vermehrt Kinder betroffen sind. Doch diese Konsequenzen hat man von Seiten der Politiker wissentlich in Kauf genommen. Wir haben lange und nachdrücklich darauf hingewiesen, dass Kinder frische Luft brauchen, in die Schule müssen und ihre Freunde zum Spielen brauchen. Das ist nicht nur für ihre körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit immens wichtig.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die deutschen Jugendämter einen neuen Höchststand an Kindeswohlgefährdungen verzeichnet. Mit 60.000 Kindern ist die Zahl so hoch wie noch nie. Die Zahl der psychischen Mißhandlungen ist dabei um 17% gestiegen!

Die Frage ist, ob diese Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn man mehr an das Wohl der Kinder gedacht hätte. Ich meine, ja!

Der Lockdown wurde ohne Rücksicht auf Verluste einfach umgesetzt und niemand hat nach den psychischen Landzeitschäden gefragt, wovon natürlich nicht nur Kinder betroffen sind. Die Enge in den Wohnungen, die ungewohnte Situation für die Eltern, die vielleicht auch nicht immer mit dem Stress richtig umgehen konnten und dazu noch die wirtschaftliche Notlage, haben ihre Spuren hinterlassen.

Warum hat man die Kinder überhaupt Zuhause eingesperrt, wenn das Virus für Kinder nicht gefährlich ist?

Homeschooling war so effektiv wie Sommerferien

Die lange Zeit des Lockdowns war für unsere Kinder eine besonders schwierige Zeit. Für sie war es wertvolle Lebenszeit, die verschenkt wurde. Sie konnten nicht mit ihren Freunden spielen, an der frischen Luft sein oder vernünftig unterrichtet werden. Das ist ein Versagen der Regierung, die mit völlig falschen Mitteln auf die Corona-Pandemie reagiert hat.

Viele Bemühungen der Schulen waren oft vergebens, den Kinder mit „homeschooling“ den ausgefallenen Unterricht zu ersetzen. Das war sinnlos und hat nichts gebracht. Die durchschnittliche Kompetenzentwicklung der Schüler lag auf dem Niveau der Sommerferien, bestätigt jetzt auch der Psychologe von der Universität in Frankfurt Andreas Frey.

Damit gibt es wieder einen weiteren wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Methoden zum Umgang mit der Corona-Pandemie völlig falsch und überzogen waren. Die Bürger fühlen sich zu recht von der Regierung betrogen.

Viele Kinder brauchen jetzt außerdem psychologische Betreuung. Die medizinische Begründung für den Lockdown ist nach dem Intensivbetten-Skandal und der generellen Fragwürdigkeit von PCR-Tests kaum noch nachzuvollziehen.

Auch ich merke das, viele meiner Freunde und Kollegen nervt das Corona-Thema nur noch. Sie wollen endlich ihre Freiheit zurück und normal ausgehen können. Doch für uns als politische Opposition ist es wichtig, den Finger in die Wunde zu legen und auf das Versagen der Regierung hinzuweisen.

Das Versagen der Politik, das uns allen und unseren Kindern ganz besonders geschadet hat, muss aufgedeckt und aufgeklärt werden. Die Regierung muss im Herbst abgewählt werden!

 

 

 

Haben die Ostdeutschen ein „Demokratieproblem“?

Die Ostdeutschen haben angeblich ein Demokratieproblem. Das hat der „Beschimpfungsbeauftragte“ Marco Wanderwitz vor kurzem mehrmals betont.

Ein Demokratieproblem scheint es immer dann zu geben, wenn die Bürger nicht mit der Regierung einer Meinung sind und ihre Kritik äußern.

Es ist also das genaue Gegenteil, wir haben ein besonders ausgeprägtes Demokratieverständnis, wenn wir für unsere Rechte auf die Straßen gehen und die Regierung kritisieren.

Auf Worte sollen jetzt jedenfalls Taten folgen. Die Regierung plant ein riesiges Projekt für 200 Millionen Euro. Gebaut werden soll ein „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit.“ Was das genau heißt, weiß bisher niemand. Doch man kann davon ausgehen, dass es sich um ein weiteres ideologisches Projekt handelt, das den Bürgern erklären soll, wie sie zu denken und wen sie zu wählen haben.

Es wäre besser, diese immense Summe von Steuergeldern sinnvoller zu investieren. Nämlich in tatsächliche Bildung und Forschung. Oder das Geld vielleichtlieber gleich in den Taschen den Bürgern zu lassen, die es hart erarbeitet haben.

Die große Impf-Offensive: Unsere Kinder dürfen nicht zu Versuchskaninchen werden!

Was ist das Ziel, wenn man politisch dafür wirbt, dass unsere Kinder geimpft werden sollen? Warum sollte man ihnen mit einem unzureichend getesteten Impfstoff ohne Langzeiterfahrung die Spritze setzen? Faktisch erkranken  Kinder  nicht schwer und gegen eine Grippe lässt man sie auch nicht impfen, sondern nur potenziell Betroffene gegen wirklich schwere Krankheiten. Ähnliches gilt natürlich auch für Schwangere.

Der Frust staut sich an und die Corona-Müdigkeit setzt bei uns allen ein. Man will endlich wieder zurück zur Normalität, sich mit Freunden treffen, in ein Restaurant gehen und mal wieder ein Bier trinken. Doch nur weil man keine Lust mehr auf die unverhältnismäßigen Maßnahmen der Regierung hat, sollte man nicht anfangen seine Kinder ohne Not impfen zu lassen. Wir sollten uns genau überlegen, ob wir unsere Kinder wirklich an diesem Impf-Versuch teilnehmen lassen wollen. Ich denke nicht!

Doch darauf drängt die Regierung natürlich, wenn Sie jetzt offiziell verkündet, nur Lockerungen für Geimpfte und Genese zuzulassen. Die Regierung möchte, dass wir alle eine Impfung bekommen, auch unsere Kinder. Impfungen, als Vorbereitung der Immunabwehr- sollten jedoch für die Risikogruppen empfohlen werden. Menschen im hohen Alter oder mit Vorerkrankungen sollten hier das Ziel der Impfkampagnen sein und nicht unsere Kinder, die ohnehin kaum gefährdet sind.

Wir als Eltern müssen für unsere Kinder Sorge tragen und uns nicht von der Corona-Müdigkeit zu Schritten drängen lassen, deren Konsequenzen wir nicht abschätzen könne und womöglich bereuen.

Besser spät als nie

Das wurde auch Zeit: Namhafte deutsche Schauspieler kritisieren lautstark die Bundesregierung und die Medienlandschaft in ihrem Umgang mit der Corona-Pandemie. In einem ironisch-zynischen Ton bedanken sich die Schauspieler und Filmemacher für die „immer angemessenen Maßnahmen unserer Regierung“ (Jan Josef Liefers).

Unter dem Motto #allesdichtmachen äußerten sich rund 50 deutsche Film- und Fernsehschauspieler kritisch zu den Corona-Maßnahmen. Und auch die Rolle der Medien wird immer wieder kritisch beleuchtet. Das ist absolut begrüßenswert und gibt ein bisschen Hoffnung! Wenn auch etwas spät, so ist diese deutliche Kritik an den Medien und der Regierung, die den einzelnen Bürger unablässig in einen Angstzustand versetzen, nicht zu überhören sein. Das wird große Kreise ziehen.

Und bekanntlich bellen getroffene Hunde. So auch hier. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Aktion empören sich andere Schauspielkollegen und vor allem auch die üblichen Medien, das sei menschenverachtend in Anbetracht der ganzen Erkrankten, so der Tenor. Das ist die bekannte Methode, die wir mittlerweile kennen und mit der jegliche Kritik durch das „Gesundheits-Argument“ außer Kraft gesetzt werden soll. Wenn Jan Böhmermann sich entrüstet zeigt, weiß man allerdings, dass man etwas richtig gemacht hat.

Doch die Hasswelle gegen die Aktion #allesdichtmachen nimmt gerade erst an Fahrt auf, man darf also gespannt sein, wie es weitergeht und wer seinen Beitrag wegen des zu hohen medialen Drucks noch zurücknehmen wird. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass die Nazikeule gegen Andersdenkende nur noch bedingt funktioniert und nicht auf jedes beliebige Thema ausdehnbar ist. Man darf sich jedoch von dem künstlichen Medienaufschrei nicht täuschen lassen, die Zustimmung zu dieser Aktion ist gigantisch und wird hoffentlich viele weitere Bürger dazu bewegen, ihrer Kritik Luft zu verschaffen.

Besonders Jan Josef Liefers ragt heraus, der bereits im Jahr 1989 in Berlin auf Straße ging. Liefers kritisiert vor allem die öffentliche Auseinandersetzung und das Ignorieren von Wissenschaftlern, die andere Meinungen als die Bundesregierung vertreten.

Gesetzesentwurf zur Polizeiausbildung: Umerziehung in der Polizeihochschule?

Die Polizei soll umgebaut werden. In regierungskonformer Sprache heißt das zumeist „reformiert“. Das verschleiert allerdings das, worum es wirklich geht. Und was hinter einer Reform steht, ist nicht automatisch gut.

Eine sogenannte „Expertenkommission“ fordert die Neustrukturierung der Ausbildung von Polizeibeamten, die Ausbildungsstrukturen seien zu zerfasert, heißt es. Darauf folgte jetzt ein Gesetzesentwurf der Landesregierung, der die Hochschule in Rothenburg ins Zentrum der Ausbildung stellt und ihr die gesamte Fortbildung der sächsischen Polizei überträgt. Dabei soll die Hochschule das „Leitbild einer modernen Polizei“ entwickeln.

So weit so gut. Doch was heißt das genau? Der neue Gesetzesentwurf beklagt nämlich ebenfalls, dass das einfache Bekenntnis der angehenden Polizisten zum freiheitlich-demokratischen Staat nicht ausreiche. Vielmehr müssen die angehenden Beamten lernen, so heißt es weiter, dass das „Einstehen für demokratische Werte, gesellschaftliche Offenheit und Transparenz“ noch wichtiger sei. Zuvorderst sollen es die Grünen gewesen sein, die auf diese Formulierung gedrängt haben.

Was hier nach harmlosen Definitionsverschiebungen aussieht, meint tatsächlich die politische Indienstnahme der Polizei. Es liegt die Vermutung nahe, so kennen wir es von anderen Formulierungen dieser Art, dass mit Begriffen wie „Weltoffenheit“ oder „Toleranz“ vor allem die Diskriminierung von Andersdenkend gemeint ist. An dieser Stelle sei an den Beschluss der Polizeigewerkschaft aus dem letzten Monat erinnert, AfD-Mitglieder aus ihren Reihen auszuschließen. [1]

Überhaupt ist dieses erweiterte Bekenntnis zu nicht genau definierten Werten überhaupt nicht nötig. Jeder junge Mensch, der sich entscheidend zu der Polizei zugehen, bekennt sich automatisch zu Recht und Gesetz unseres Landes. Sonst würde er ja nicht sein berufliches Leben dem Staat widmen.

Ich denke die Polizeiausbildung sollte eine stärkere praxisorientierte Stoßrichtung bekommen. Klar, die rechtliche Ausbildung muss auf einem hohen Niveau sein, doch die jungen Polizisten müssen vor allem lernen, in Fragen der Verhältnismäßigkeit richtig zu entscheiden. Und das lernt man nur durch Übung und Praxis. Wir dürfen nicht den Fehler machen und die Polizeiarbeit fachfremd theoretisieren. Die Arbeit des Polizisten ist auf der Straße und da hilft schlicht die Erfahrung und Nähe zum Leben der Bürger.

[1] https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/reform-der-polizeiausbildung-in-sachsen-geplant-artikel11438676

 

Protest gegen die Schulschließung ist wichtig

Der Protest gegen die Schließung der Schulen geht auch in Görlitz weiter. Gestern Abend habe ich gesehen, wie Eltern die Schuhe ihrer Kinder der Justitia zu Füßen gelegt haben. Die symbolische Aussage der Aktion war eindrucksvoll: Ist das Recht noch auf unserer Seite?
 
Diese Frage stelle auch ich mir in Anbetracht des Handelns der Regierung oft. Gerade die jetzigen Maßnahmen vergrößern meine Zweifel an der aktuellen Regierung. Kinder müssen doch in die Schule, das ist vollkommen klar. Sich extra dafür einsetzen zu müssen, ist absurd. Der Schulbesuch muss eine Selbstverständlichkeit sein. Dafür sollte man nicht extra protestieren müssen.
 
Auch Kinderärzte sagen, dass gerade für jüngere Kinder im Grundschulalter faktisch keine Gefahr besteht. Sie sind gar keine Treiber der Pandemie (Infektionen bei Kindern korrelieren mit den allgemeinen Infektionsraten, aber laufen dem nicht vor). Und ältere Schüler kann man regelmäßig testen lassen. Es gäbe also durchaus Möglichkeiten, die Schulen wieder zu öffnen und im Falle eines potenziellen Krankheitsfalles auch offen zu lassen.
 
Warum wird das nicht gemacht? Wo bleibt der Aufschrei von den Grünen und Linken, die sich sonst doch immer auf die Fahne schreiben, sich für unsere Kinder einzusetzen? Ihr unnötiges Anliegen Kinderrechte in das Grundgesetz zu schreiben, beweist sich als Farce, weil dieselben Parteien dieses Grundrecht auf die Coronamüllhalde zu den anderen Grundrechten kippen würden.

Schluss mit dem Dauer-Lockdown – Wir müssen mit dem Virus leben lernen!

Heute beraten Bund und Länder abermals über den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. Doch anstelle von Lockerungen steht uns das Gegenteil bevor. Der Lockdown soll wieder verschärft und verlängert werden. Eine Ausgangssperre gehört auch dazu. Die Menschen sind frustriert und das völlig zu Recht. Unsere Kritik muss lauter werden!

Doch die Kritik an den Maßnahmen wird bereits größer. Und das ist extrem wichtig. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass wir dauerhaft eingesperrt sind. Wir verlieren nicht nur unsere Freiheit, sondern viele Menschen auch ihre Existenzgrundlage. Seit fünf Monaten befinden wir uns schon im Dauerlockdown und ein Ende ist nicht in Sicht. Das ist nicht akzeptabel!

Nicht nur auf Demonstrationen wie am Wochenende in Kassel wird Kritik laut, sondern mittlerweile sogar im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Der Chef des Hausärzteverbandes Ulrich Weigeld sagt dort: „Ich glaube, der knallharte Lockdown wird uns nicht weiterbringen.“ [1] Das glaube ich auch! Wir müssen nämlich lernen, mit der Pandemie umzugehen, sonst kommen wir nie wieder aus dem Lockdown heraus.

Bei den Menschen steigt sich der Frust. Viele Betriebe und Geschäfte pfeifen aus dem letzten Loch. Sie verlieren ihre Existenzgrundlage und müssen tatenlos dabei zusehen. Corona-Hilfe hin oder her, die kommt spät oder kaum an. Viele der Hilfen wurden noch immer nicht ausgezahlt. Auch hier erweist sich die Regierung als unfähig.

Viele Eltern sind sauer, dass die Schulen in Sachsen wieder schließen. Als Zeichen ihres Protests haben sie am vergangenen Wochenende Kinderschuhe vor Rathäuser in Sachsen gestellt. Die Verzweiflung ist auch hier groß. Kinder gehören nämlich in die Schule. Ihre Bildung ist die Zukunft unseres Landes, das dürfen wir nicht vergessen. Außerdem sollen Kinder wieder miteinander spielen dürfen.

Wir müssen nicht nur den Dauerlockdown beenden, sondern auch das undurchsichtige Spiel mit den Inzidenzwerten. Die Menschen wollen sich nicht testen lassen, weil sie, falls der Test positiv ausfällt, zu einer höheren Inzidenz beitragen und somit die Maßnahmen verschärfen. Dabei können Test helfen, dass die Kinder unbesorgt in die Schule gehen und anschließend wieder ihre Oma ohne Angst besuchen können.

[1]  https://www.welt.de/vermischtes/article228865937/Anne-Will-Knallharter-Lockdown-wird-uns-nicht-weiterbringen-sagt-der-Hausaerzte-Chef.html