Kategorie: Bildungspolitik

AfD wirkt: Meisterpflicht kommt zurück – Wir gratulieren Sachsens Handwerkern

Wir gratulieren Sachsens Handwerkern: Für zwölf Handwerksberufe gilt ab heute wieder die Meisterpflicht.

Die AfD setzt sich seit Jahren für eine Revitalisierung des deutschen Handwerks ein. Dabei streben wir eine Wiedereinführung der Meisterpflicht für alle zulassungspflichtigen Handwerksberufe an.

Die ab heute geltende Rückvermeisterung für zwölf Berufe ist daher nur ein Etappensieg.

Die AfD wird weiter an einer vollständigen Rehabilitierung des deutschen Handwerks arbeiten. Das Handwerk ist ein Teil deutscher Kultur. Aus ihm entfaltete sich die deutsche Besonderheit eines breiten Mittelstandes – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Wohlfahrt. Das deutsche Handwerk ist seit Jahrhunderten Garant für Exzellenz. Seine Berufsehre bringt der Meisterbrief zum Ausdruck.

Wenn wir junge Menschen wieder für ein ehrwürdiges Handwerk begeistern können, müssen wir nicht im Ausland nach Fachkräften suchen. Berufe, die dringend gebraucht werden, müssen wieder mehr gesellschaftliche Anerkennung und politische Förderung erfahren.

Wir werden daran arbeiten, dass der »Meister« als Marke deutscher Exzellenz künftig auch in den anderen Handwerksberufen wiederkehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie den Antrag der AfD-Fraktion im Sächsischen „Berufliche Selbstständigkeit im sächsischen Handwerk stärken“ -> https://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Antraege/6_Drs_15043_0_1_1_.pdf

Den Gesetzesentwurf AfD-Bundestagsfraktion zur „Wiedereinführung der Meisterpflicht“ finden Sie hier -> http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/111/1911120.pdf

“Keine Berliner Verhältnisse”: Längeres gemeinsames Lernen statt Einheitsschule

Die SPD will die Einheitsschule für Sachsen. Die Erfahrungen in einigen westdeutschen Bundesländern haben offenbar keine Lernprozesse ausgelöst. Die Einheitsschule sei sogar ihre „rote Linie“ bei den Koalitionsverhandlungen, sagt Sachsens SPD-Generalsekretär [1].

Die AfD lehnt solche linksgrünen Bildungsexperimente ab. Gleichmacherei in einer sozialistischen Einheitsschule wird es mit uns nicht geben. Wir wollen keine Berliner Verhältnisse an sächsischen Schulen.

Wir fordern die Beibehaltung des bewährten mehrgliedrigen Schulsystems ergänzt um ein längeres gemeinsames Lernen bis zur achten Klasse. So steht es auch in unserem Wahlprogramm für Sachsen.

Dies fördert den Zusammenhalt in der Schülergemeinschaft. Es erlaubt den allgemeinen Bildungssockel möglichst hoch anzulegen, bevor die Individualität der Schüler gezielte Lernprogramme und -Reize erforderlich macht.

Damit nimmt die AfD eine Position ein, die sowohl die Gemeinschaft stärkt, als auch der Individualität junger Menschen gerecht wird.

Gleichwohl darf in der Diskussion das Thema Lehrermangel nicht untergehen. Der Erfolg jedes Bildungskonzeptes steht und fällt mit gutem und motiviertem Lehrpersonal.

Die AfD ist auf diesem Feld seit Jahren aktiv. Zuletzt haben wir per Antrag gefordert, die Lehrerausbildung zu stärken [2].

Die Altparteien hatten etwas dagegen. Der Antrag wurde abgelehnt. Auch von der SPD.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[1] Freie Presse 2019. Die rote Linie der SPD. 11.11.2019. Abgerufen: https://www.freiepresse.de/…/die-rote-linie-der-saechsische….

[2] Antrag AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag „Lehrerausbildung stärken – Studienabbrecherzahl minieren!“. Hier: https://afd-fraktion-sachsen.de/…/An…/6_Drs_16485_0_1_1_.pdf.