Kategorie: Coronavirus

Die Folgen von falscher Prioritätensetzung: Jetzt müssen Polizeistudenten als Lückenbüßer herhalten!

Dass Prioritätensetzung wahrlich nicht die größte Stärke der sächsischen Landesregierung ist, sollte in den vergangenen Wochen eigentlich unübersehbar geworden sein. Während sich in Belarus auch weiterhin tausende von illegalen Migranten auf der Suche nach einem Weg in die Bundesrepublik Deutschland befinden, setzt das Innenministerium im Freistaat die Prioritäten an ganz anderer Stelle: bei der Umsetzung von coronabedingten unverhältnismäßigen Demoverboten an der frischen Luft!

Die geht inzwischen sogar so weit, dass mehrere hundert der weitestgehend unausgebildeten Polizeistudenten von der Hochschule der Sächsischen Polizei nun ihren Weihnachtsurlaub erst einmal vergessen können, um stattdessen ab nächster Woche mit im vorgezogenen Praktikum bei der Kontrolle der Corona-Maßnahmen auszuhelfen. Dass von den gut 400 für den Einsatz eingeplanten Studenten nur etwa 160 bereits Berufserfahrung im Polizeialltag vorweisen können, wird an dieser Stelle anscheinend bewusst ignoriert. Die mögliche Überforderung der unerfahrenen Kollegen scheint den Freistaat an dieser Stelle nicht sonderlich zu interessieren.

Die Situation ist zum Verzweifeln: Bereits seit Jahren herrscht in der Sächsischen Polizei ein ausgeprägter Personalmangel. Zu wenige Einstellungen, zu viele Ausbildungsabbrecher kritisieren wir seit Jahren. Die vollkommen überarbeiteten Polizisten müssen nun auch noch die unverhältnismäßigen Demo-Verbote des Freistaats durchsetzen. Der Geduldsfaden ist bei einigen offenbar schon gerissen und unverhältnismäßige Maßnahmen häufen sich. Anstatt Polizisten im Studium ausreichend theoretisch auf ihre zukünftigen Aufgaben als Polizeibeamte vorzubereiten, dürfen sie nun Ordnungsgelder für „Corona-Spaziergänger“ verteilen. Gerade in Anbetracht der weiterhin steigenden Masse illegaler Migranten in Sachsen wirkt dieser Umstand beinahe schon hämisch.

Es befinden sich von ca. 12.000 Polizisten in Freistaat etwa 780 in Coronabedingter Isolation oder Quarantäne – 1.000 weitere sind nach Gewerkschaftsangaben wegen Langzeiterkrankungen nicht dienstfähig- darunter KEIN bekannter Fall von „Long Covid“. Die restlichen Polizisten sind nun für die Überwachung von grundrechtlich eigentlich garantierten und selbstverständlichen Demonstrationen gegen die existenzgefährdenden und historisch einmaligen Corona-Maßnahmen beschäftigt.

Tag der Bildung 2021 – Schülern endlich wieder normalen Unterricht ermöglichen!

Die Schulschließungen nehmen kein Ende – ob nun hier in Görlitz oder überregional im gesamten Freistaat: Seit der Verkündung der strengeren Corona-Verordnungen hat sich die Anzahl an Schulen kontinuierlich erhöht, die aufgrund von Corona-Fällen – oder gar nur präventiv – ihre Pforten wieder dicht gemacht haben. „Homeschooling“ heißt für viele Schüler jetzt wieder die Devise.

Und selbst jetzt nach anderthalb Jahren der Corona-Maßnahmen sind viele Schulen nicht für diese Art des Unterrichts gewappnet. Es mangelt nicht selten an technischem Knowhow oder Geldern von Seiten des Landes. Auch weiterhin leiden Schüler unter dem geringeren Kontakt zu Klassenkameraden, Freunden und auch Lehrern. Insbesondere lernschwache Schüler dürften seit dem letzten Jahr an den Rand der Verzweiflung getrieben werden.

Und all das, weil in einigen Klassen an vereinzelten Schulen Corona-Fälle auftauchen. Dass Kinder weder sogenannte „Superspreader“ sind noch irgendetwas vor dem Corona-Virus zu befürchten haben, interessiert dabei auch weiterhin nicht – wurde erst ein Fall festgestellt, werden sämtliche Klassenangehörigen wieder zum Heimunterricht verdonnert. Anstatt die infizierten Kinder Zuhause zu lassen und die gesunden regulär in der Schule zu unterrichten, werden so viele Schüler wieder einmal um ihr Recht auf Bildung gebracht!

Insbesondere in Anbetracht des heutigen Tages der Bildung sollten wir uns wieder einmal Gedanken darüber machen, wie genau die Zukunft unserer Kinder unter diesen Bedingungen ausfallen soll. Die Leistungsquote ist kontinuierlich am Sinken, Schüler werden nicht selten unkoordiniert mit Aufgaben von mehreren Lehrern konfrontiert, die sie ohne nennenswerte Unterstützung in kürzester Zeit lösen sollen. Leistungsabfall, psychische Erkrankungen und eine steigende Anzahl von Kindern in therapeutischer Betreuung sind die Folge.

In der Ausschusssitzung zur letzten Corona-Verordnung stellte ich die Frage, ob denn auch wirklich ein gehaltvoller Unterricht für die Schüler trotz Homeschooling gesichert sei – diese Frage wurde ohne Zögern bejaht. Bei Betrachtung der derzeitigen Umstände stelle ich fest, dass die Landesregierung an dieser Stelle doch nicht so vorlaut hätte sein sollen.

In Anbetracht der für den heutigen Tag angekündigten Kundgebungen zur Sondersitzung im sächsischen Landtag

Am heutigen Montag findet die Sondersitzung im sächsischen Landtag statt, in welcher die Landesregierung unter Kretschmer die epidemische Lage festzustellen gedenkt. So soll für die kommenden Wochen noch weitreichenderen Corona-Maßnahmen der Weg geebnet werden.

Manche von Ihnen werden sicherlich bei den Demonstrationen vor dem Landtag anwesend sein. Existenzen stehen aufgrund der Corona-Verordnungen auf dem Spiel, Schulen werden wieder dichtgemacht und eine mögliche Impfpflicht ist für viele politische Akteure trotz wiederholter Versprechen auf einmal doch ein vorstellbares Instrument. In Anbetracht dessen und mit dem Blick auf internationale Entwicklungen, sind Meinungskundgebungen notwendig und kein krimineller Akt.

Insbesondere in Anbetracht der oft unverhältnismäßigen Stigmatisierung der protestähnlichen Spaziergänge an der frischen Luft, die mit Bußgeldern und Platzverweisen geahndet wurden – obwohl etwa der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosolmedizin, Gerhard Scheuch, so wie andere Experten wiederholt darauf hingewiesen haben, dass ein Ansteckungsrisiko an der frischen Luft faktisch kaum gegeben sei – ist der Gang auf die Straße wichtig. Die in den vergangenen Wochen verordnete Einschränkung der Versammlungsfreiheit in keiner Hinsicht erforderlich – und das gilt es klarzustellen!

Dennoch bitte ich Sie in Anbetracht der für den heutigen Tag angekündigten Kundgebungen:

Setzen Sie auf einen gewaltfreien Protest! Halten Sie sich nach Möglichkeit von Provokateuren fern und wahren Sie ausreichend Abstand zu Polizeiketten. Es ist in niemandes Interesse, wenn es am heutigen Tag zu gewaltsamen Ausschreitungen in Dresden kommen sollte.

Daher sei abschließend an dieser Stelle noch ein Zitat von Mahatma Gandhi angebracht, dass ich immer für zutreffend halte: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

Kretschmer macht Sachsen wohl bald wieder dicht – Echte Solidarität statt erneutem Lockdown!

In der kommenden Woche fällt das Urteil: Am Montag findet im sächsischen Landtag eine Sondersitzung zur derzeitigen Corona-Lage statt. Und so wie es aussieht, stehen derzeit alle Signale wieder auf „Lockdown“.

Eine langfristige Entspannung der Lage wird so nicht zu erwarten sein. Das Einzige, was hierdurch weiter begünstigt wird, ist die sowieso bereits stark vorangeschrittene gesellschaftliche Spaltung. Wir wissen inzwischen doch ganz genau, dass die Wirkung der Impfstoffe nach mehreren Monaten wieder nachlässt – umso unverständlicher, dass ausgerechnet die Ungeimpften nun wieder die Sündenböcke sein sollen.

Um der aktuellen Lage Herr zu werden, hilft faktisch doch nur eine Methode: Der Freistaat muss all seinen Bürgern wieder kostenlose Tests zur Verfügung stellen und die Ungleichbehandlung zwischen Geimpften, Genesenen und Ungeimpften beenden! Alle anderen Strategien können getrost als gescheitert betrachtet werden. Anstatt die Bevölkerung weiter zu gängeln, kann so die Normalität wieder zurückkehren! Menschen werden dann angehalten, sich testen zu lassen und sich bei einer Infektion mit dem Corona-Virus gegebenenfalls zurückzuziehen – das nennt man auch Solidarität! In der Vergangenheit hat diese Herangehensweise doch auch funktioniert? Dann lässt es sich auch nicht mehr begründen, gesunde Menschen – egal ob geimpft oder nicht – vom normalen Leben auszuschließen.

Der nächste Schritt wäre dann, endlich das Politik- und Systemversagen im Gesundheitswesen anzuerkennen. Anders kann es nicht bezeichnet werden, wenn ein Anteil von 10 bis 20 Prozent Corona-Patienten auf Intensivstationen ein gesamtes Gesundheitssystem zum Kollabieren bringen, weil politisch jahrelang ein Personal-, Betten- und Krankenhausabbau vorangetrieben bzw. zugelassen wurde!

Zu guter Letzt noch eine Anmerkung meinerseits: Ich kann es vollends verstehen, wenn niemand mehr Lust auf das ewige Testen hat. In persönlichen Gesprächen mit Ihnen stelle ich nur allzu gut fest, dass das Maß voll ist. Doch seien wir ehrlich: Die einzig ansatzweise zuverlässige Möglichkeit, eine mögliche Coronainfektion festzustellen und möglichst nicht zu verbreiten, ist ein Test. Diese sind nervig, ja – doch diese Herangehensweise ist weitaus besser als alles zu schließen, Existenzen zu gefährden und die gesellschaftliche Spaltung sowie die Aushebelung unserer Grundrechte noch eine Minute länger mitzutragen!

Wir müssen und werden lernen mit dem Virus zu leben, akut gibt es aber ein Problem, das wir angehen müssen!

Stöcker-Impfstoff wird auch weiterhin von allen Seiten behindert – Unterstützt ihn lieber ernsthaft!

Vielleicht haben Sie es heute bereits in der Zeitung gelesen: Bei einer Impf-Aktion wurden in der Oberlausitz sowie auch in Schleswig-Holstein anscheinend Präparate des Corona-Impfstoffs nach Stöcker verimpft. Da seit Monaten sowohl politisch als auch medial über Ungeimpfte im hohen Maße geschimpft wird, sollte davon ausgegangen werden, dass diese Entwicklung begrüßt wird. Doch das entspricht bei weitem nicht der Realität – stattdessen beginnen nun wieder die Denunziationskampagnen gegen den deutschen Mediziner und Unternehmer Winfried Stöcker.

Dabei ist gerade Herr Stöcker eine Person, die es nicht treffen sollte: Im Gegensatz zu großen internationalen Pharmaunternehmen hat es ihm nie am Profit gelegen. Das hat er bereits recht früh klargestellt, indem er die Rezeptur seines Impfstoffs der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat! Doch seitdem er sowohl sich selbst als auch mehrere Freiwillige mit seinem Impfstoff behandelt hat, werden ihm fortan Steine in den Weg gelegt.

Das fing bereits an, nachdem seine Errungenschaften publik wurden: Als er im vergangenen Jahr dem Paul-Ehrlich-Institut seine Erfolge mitteilte, erstattete das Landesamt für soziale Dienste kurzerhand Strafanzeige „aufgrund unerlaubter Verabreichung eines nicht zugelassenen Impfstoffes“. Anstatt seine Bemühungen zu honorieren, wird er seitdem mit Vorwürfen und Denunziationskampagnen konfrontiert.

Da werden auch wieder die altbekannten Mittel aus der Mottenkiste geholt – allen voran die Nazikeule. Warnungen vor einer „Islamisierung des Abendlandes“ sowie seine Kritik gegenüber Angela Merkel werden ihm nun abermals als Zeichen für seine angeblich braune Gesinnung ausgelegt. Dass er selbst unter seinen Angestellten auch Ausländer hat und Herr Stöcker an erster Stelle ein Leistungsorientierter Mensch ist, scheint dabei nicht zu interessieren.

All das zeigt, dass die Debatte um seinen Impfstoff hauptsächlich eine emotionale und von Lobbyinteressen geführte ist. Im Gegensatz zu großen internationalen Pharmaunternehmen hat Stöcker der Welt seinen Impfstoff kostenfrei zur Verfügung gestellt und ist auf das Wohl seiner Mitmenschen bedacht. Daher fordere ich fest entschlossen: Hört auf, Herrn Stöcker bei seiner Arbeit zu behindern und unterstützt seine Bemühungen für einen herkömmlichen Impfstoff.

FDP schließt Impfpflicht für Pflegeberufe nicht mehr aus – Kaum versprochen, schon gebrochen!

So schnell kann es manchmal gehen: Nicht einmal zwei Monate nach der Wahl werden schon wieder im Wahlkampf gemachte Versprechen gebrochen. Insbesondere beim Thema „Impfpflicht“ gibt es eine Partei, die dabei jetzt vorne ansteht: Die FDP unter Christian Lindner.

Während die „Liberalen“ sich während des Wahlkampfes als Vertreter einer lockeren Corona-Politik gaben, haben sie nun binnen weniger Wochen eine 180-Grad-Wendung vollzogen. Auf dem Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung hat der gelbe Parteichef nun nämlich verkündet, dass für ihn eine Impfpflicht für Menschen bestimmter Berufsgruppen doch plötzlich in Frage käme. Die Impfpflicht könne auch „ethisch begründet werden“. Man müsse nun „offenbleiben und seine Positionen überdenken“.

So schnell können Wahlversprechen gebrochen werden – auch, wenn es eigentlich niemanden überraschen sollte. Die AfD hat sich als einzige Partei von Anfang an konsequent gegen Lockdowns und die Benachteiligung von Ungeimpften gestellt. Dass nun auch noch Arbeitern in Gesundheitsberufen eine direkte Impfpflicht aufgedrückt werden soll, ist eine bodenlose Frechheit und vor allem eines: nicht zielführend!

Die Erfahrung zeigt, dass trotz Impfung eine Übertragung des Corona-Virus stattfinden kann; gerade deshalb ist zum Schutz der hohen Anzahl von Risikopatienten in der Pflege lediglich eine Herangehensweise sinnvoll und konsequent: das kontinuierliche Testen – anders lassen sich die verwundbaren Gruppen nicht schützen! Andere Strategien verfehlen das Ziel und sind nur eine weitere Drangsalierung Ungeimpfter.

Insbesondere junge Frauen in den Pflegeberufen beäugen die Impfung gegen Corona weiterhin skeptisch – vor allem aufgrund der ungeklärten Folgen auf die eigene Fruchtbarkeit. Und das ist auch absolut legitim! Noch vor einem Jahr wurden Pfleger als die Helden des Alltags gelobt – inzwischen sollen sie unter Androhung der Arbeitslosigkeit zur Impfung gedrängt werden. An jeder Ecke wird von einer „Überbelastung der Krankenhäuser“ gesprochen – und im gleichen Atemzug eine Impfpflicht für eben jenes Personal gefordert. Dass die Krise so durch Berufsaufgabe effektiv nur noch weiter verschärft wird, scheinen pseudoliberale wie Christian Lindner aber wohl nicht einsehen zu wollen.

 

Demonstration gegen 2G-Regelung in Dresden – Ein Ruf nach Freiheit!

Bereits geplante Weihnachtsmärkte werden abgesagt, 2G-Regelungen infiltrieren große Teile des öffentlichen Lebens und jetzt fordert Kretschmer auch noch die de facto Isolierung von Ungeimpften!

Gegen diese Umstände versammelten wir uns gestern mit mehreren hundert Teilnehmern bei einer kraftvollen Demonstration in der Landeshauptstadt Dresden, um ein klares Zeichen gegen die sowohl wissenschaftlich nicht begründbare als auch gesellschaftsspaltende 2G-Regelung von Ministerpräsident Kretschmer zu setzen! Ich hatte dabei das Privileg, die Demonstration moderieren zu dürfen. Neben meinem Fraktionskollegen Jörb Urban war auch unser Bundessprecher Tino Chrupalla anwesend. Alle Teilnehmer vereinte ein klarer Standpunkt: Ein „Ja!“ für ein selbstbestimmtes Leben mit Eigenverantwortung – ein klares „Nein!“ zu dem uns seit über 1 ½ Jahre tyrannisierenden Corona-Nannystaat!

Neben Redebeiträgen zu den unverhältnismäßigen Corona-Regelungen erhielten auch noch mehrere Sprecher das Wort zur Rentenpolitik, den derzeitigen politisch verschuldeten Energiepreisen und einer Vielzahl anderer Verfehlungen der regierenden Akteure der letzten Jahre, bei welchen die derzeitigen Corona-Verordnungen nur die Spitze des Eisbergs bilden.

Gerade deshalb fühlen wir uns auch weiterhin in unserer Entscheidung bekräftigt, gegen die 2G-Regeln des Freistaates vor dem Verfassungsgerichtshof vorzugehen! Seien wir ehrlich: Die Regelungen laufen am Ende des Tages auf einen Impfzwang hinaus – und das gilt es in jedem Falle zu verhindern. Vor allem darum ist es wichtig, die Verordnungen nicht einfach stillschweigend hinzunehmen, sondern stattdessen seiner Stimme durch solche Demonstrationen Gehör zu verschaffen – mein Dank gilt allen Teilnehmern der gestrigen Demo!

Freistaat drängt Landräte zur Bildung von Corona-Kontrollteams – Das Land verwalten, statt die Gesellschaft zu spalten!

Cafés, Handwerksbetriebe, Bäcker, Restaurants – wenn es nach dem Willen Kretschmers geht, sollen bald all diese Betriebe von sogenannten „Kontrollteams“ bei der Einhaltung der flächendeckenden 2G-Regeln überwacht werden.

Während an unseren östlichen Landesgrenzen gerade eine Notfallsituation herrscht und die Anzahl illegaler Grenzübertritte mit jedem Tag steigt, will die Landesregierung die Kreise nun per Erlass dazu zwingen, aus dem Stand Kontrollteams für die 2G-Verordnung aufzustellen. Sollte ein Landkreis sich wegen fehlender Kapazitäten weigern, so gedenkt das Innenministerium, Landräte auf die Bildung dieser Teams zu drängen. Dass diese sich auch noch weiterhin um die kontinuierlich steigende Flut von Asylanträgen kümmern sollen und keine Zeit dafür haben, jetzt auch noch „Dorfsheriff“ zu spielen, scheint nicht zu interessieren. Landräten wird im Zweifelsfall gar mit ihrer Absetzung gedroht, wenn diese nicht spurten!

Dabei hat die Erfahrung uns inzwischen gezeigt, dass die 2G-Regelung schlichtweg Unsinn ist – Geimpfte sind immerhin auch weiterhin ansteckend und können auch selbst infiziert werden! Jetzt soll die Polizei mitsamt der Ordnungsbehörden die Spaltung der Gesellschaft durch Kontrollen und unverhältnismäßigen Kontaktaufnahmemaßnahmen auch noch weiter vorantreiben. Dabei wäre die Landespolizei gerade jetzt weitaus besser an der Grenze zur Unterstützung der Bundespolizei aufgehoben!

Doch der Polizei darf hier gewiss kein Vorwurf gemacht werden: Die Beamten sind viele der Maßnahmen selbst Leid. Gerade auf dem Land sind die Polizeibehörden hoffnungslos unterbesetzt – dennoch steigt die Masse an Arbeit aufgrund der illegalen Migration und übertriebenen Corona-Maßnahmen mit jedem Tag – Die Kollegen werden täglich für Kontrollen eingesetzt, die nicht einmal in ihren eigentlichen Zuständigkeitsbereich gehören! Doch die Kenia-Koalition scheint sich nicht ansatzweise dafür zu interessieren, wie noch die tägliche Routinearbeit gewährleistet werden soll, wenn Landräte und Polizisten sich jetzt darum kümmern sollen, dass Gastronomen nur noch Geimpfte und Genesene Gäste bewirten – doch bei der Prioritätensetzung konnte sich die Kenia-Koalition von Anfang an nicht sonderlich mit Ruhm bekleckern.

Kretschmer fordert 2G für Sachsen – 2G ist gleich 1G!

Wer in den letzten Tagen einen Blick in die Regionalzeitungen wirft, wird vor allem wieder mit einem Thema bombardiert: Corona, Corona, Corona! In Anbetracht der erhöhten Inzidenzwerte hier in Sachsen herrscht nach einigem Abflauen wieder pure mediale und politische Hysterie.

Ministerpräsident Kretschmer hat inzwischen bereits verkündet, dass als Konsequenz hieraus bald flächendeckend im gesamten Freistaat die 3G-Regelung durch 2G ersetzt werden soll. Dadurch sollen Inzidenzen sowie die Intensivbettenbelegung wieder nach unten getrieben werden. Kretschmer spricht in diesem Zusammenhang gar von einer Welle, die bis Mai 2022 anhalten soll!

Ich frage mich da sicherlich das gleiche, wie Sie auch: Inwiefern soll die Diskriminierung Ungeimpfter die Situation denn nun bereinigen? Länder wie Irland weisen bei den Erwachsenen eine Impfquote von über 90 Prozent auf und haben dennoch eine Inzidenz von 335 und überbelegte Intensivstationen. PCR-Tests helfen in der Situation auch nicht weiter:  Sie sagen nichts darüber aus, ob eine Person ansteckend ist, sondern nur, ob der Corona-Virus im Körper vorliegt. Laut einer Veröffentlichung der Medizinischen Fakultät Duisburg-Essen sind gut 80 Prozent der positiv getesteten Probanden nicht einmal wirklich ansteckend gewesen, da die Menge an Viren in ihrem Körper nicht ansatzweise für die Infektion anderer Menschen ausgereicht hätte!

Wohin soll also die Reise führen? Machen wir uns nichts vor: Auf Dauer heißt 2G nichts anderes als 1G – denn nach sechs Monaten gilt auch der Status des Genesenen als verpufft und er wird wieder, wie jeder andere Ungeimpfte behandelt. Wer also kein Interesse daran hat, sich alle sechs Monate erneut an dem Virus anzustecken, wird auf Dauer zum Impfen genötigt.

Gesprochen wird von „Freiheiten für Geimpfte“ – gemeint ist damit am Ende des Tages aber vor allem eines: Unfreiheit für Ungeimpfte! Jeder hatte inzwischen ein Impfangebot; diejenigen, die sich bisher nicht haben impfen lassen, sollen auch nicht durch weitere Einschränkungen hierzu gezwungen werden. Jeder Ungeimpfte geht die möglichen Risiken bei einer Erkrankung mit dem Corona-Virus bewusst und aus freien Stücken ein – diese Entscheidung hat auch endlich respektiert zu werden!

Mehr Einschränkungen für Gesunde: Sind wir keine freien Menschen mehr?

Der Staat hat harte Bandagen angelegt und tut alles, um die Bürger zu einer Impfung zu drängen. So steht der nächste Eingriff in unsere Grundrechte bevor, der beispielslos in der Geschichte der Demokratie ist.

Der Gesetzesentwurf liegt schon in der Schublade: Wer in Quarantäne muss und keine Impfung hat, der soll in Zukunft vollkommen auf seine Lohnzahlung verzichten. Weder der Arbeitgeber noch der Staat werden die Kosten auffangen. Die Menschen werden bewusst in die Armut geworfen, wenn sie nicht auf Linie sind und sich nicht impfen lassen wollen. Und das alles bei einem Impfstoff, der eine Notzulassung erhalten hat und keine Langzeiterfahrungen nachweisen kann.

Diese Entscheidung soll einzig und allein dazu da sein, um den Impfdruck zu erhöhen. Manche Menschen können gar nicht krank werden, weil sie möglicherweise schon Antikörper gebildet haben, dennoch müssen sie dann in Quarantäne und auf ihren Lohn verzichten. Man wird für seine Gesundheit noch bestraft, da sind wir mittlerweile angekommen.

Der Gesunde, der in Quarantäne muss, obwohl er nichts hat, der ist im Sinne der Gefahrenabwehr nicht verantwortlich für die Krankheit. Wenn Nichtverantwortliche für eine Gefahr in Anspruch genommen werden, sind sie zu entschädigen!

Wir sind als freie Menschen geboren, diese Freiheit garantieren uns unsere Grundrechte. Das lassen wir uns auch nicht von den Regierungsparteien wegnehmen, die willkürlich anmutende Gesetze erlassen, die die Bürger schikanieren. Wir wollen selbstbestimmt bleiben und uns nicht wegen einer so genannten Pandemie, in der die Gesunden eine Bedrohung sind, einsperren lassen! Wir müssen unsere Kritik daran weiter laut äußern!