Kategorie: Deutungsmacht & Sprachpolitik

Psycho-Manipulation: »Diversitysensibler Sprachgebrauch« – Linker Orwell-Sprech auf dem Vormarsch

Dort, wo Linke und Grüne regieren, läuft es auf einen Gesinnungsstaat hinaus. Institutionen werden ideologisch ausgerichtet, linientreue Parteileute werden installiert, über die Gesellschaft wird ein dialektisches Netz aus Erziehung und sozialen Sanktionen gelegt.
Vorreiter ist das tiefrot-rot-grüne Chaos-Berlin. Über einen neuen Katalog von Sprachregelungen, soll nun auch die Angestellten- und Beamtenbasis des öffentlichen Dienstes zum »richtigen« Bewusstsein erzogen werden.
Verantwortlich dafür ist der Grünen-Justizsenator Dirk Berendt. Die politisch korrekte Spracherziehung wird als „diversitysensibler Sprachgebrach“ vorgestellt. Damit solle für ein „weltoffenes Berlin“ gesorgt werden. [1]
Einige Beispiele:
Asylbewerber sollen künftig „Schutzbedürftige“ heißen. Ausländer sollen als „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“ bezeichnet werden. Illegale Einwanderer sind jetzt „undokumentierte Migrantinnen und Migranten“. Selbst die Wendung »schwarzfahren« gilt den linksgrünen Sprachmanipulateuren als verdächtig; es solle „Fahren ohne gültigen Führerschein“ heißen.
Das sind nicht nur skurrile Stilblüten, das ist Orwell-Sprache in Reinkultur. Lassen Sie sich von wohlklingenden Selbstzuschreibungen wie »weltoffen« oder »diversitysensibel« nicht täuschen. Hier wird Sprache missbraucht, um auf einer subtilen psychologischen Ebene Deutungsmuster zu etablieren.
Der Begriff „Schutzbedürftige“ macht Asylmigranten pauschal zu passiv-leidenden Fürsorgeobjekten und Kritiker der Asylpraxis implizit zu amoralischen Unmenschen. Wo der unrechtmäßige Aufenthalt nicht mehr als solcher benannt werden soll (»undokumentiert«), wird im Falle illegaler Einwanderung semantisch bewusst die Handlungsrelevanz heruntergespielt.
Auch in Sachsen doktert die Grüne Justizministerin Katja Meier bereits an der Sprache herum. In Gesetzestexten soll künftig das generische Maskulinum verschwinden. Herauskommen soll eine »geschlechtergerechte« Sprache. [2]
Die grüne und linke Sprachmanipulation ist gefährlich. Es bilden sich Vorstellungswelten, die mit der Realität nichts mehr zu tun haben. Aber auch die abgehobenste linke Diskursblase und der rigideste sozialistische Gesinnungsstaat werden eines Tages von der Realität eingeholt. Das sollte eine Lehre aus der Geschichte sein.