Kategorie: Journalismus

Telegram-Kanal von ehemaligem Bild-Chef Reichelt stellt sich nach massivem Andrang als Fake heraus – Kritischeren Umgang mit Medien und Nachrichten wagen!

Seitdem ab dem Jahre 2017 Julian Reichelt Vorsitzender der Chefredaktion der BILD-Zeitung war, änderte sich bei der Berichterstattung der Zeitung so einiges. Während 2015 noch von „Humanismus“ und „Mut“ im Rahmen der Grenzöffnung unter Kanzlerin Merkel gesprochen wurde, wandelte die Boulevardzeitung schlagartig ihren Ton.

Insbesondere die Corona-Verordnungen wurden im hohen Maße kritisch beäugt; die Regierungstreue der letzten Jahre verschwand überwiegend. Reichelt setzte durchwegs auf investigativen und ernsthaften Journalismus – eine frische Abwechslung in der deutschen Medienlandschaft. Er eckte bei vielerlei Personen und Institutionen an; es ist also bei weitem nicht verwunderlich, dass der Journalist nun endgültig abdanken musste.

Auf seine Kündigung folgte jedoch innerhalb kürzester Zeit ein Telegram-Kanal, der unter seinem Namen lief. Hierin wurde versprochen, innerhalb der nächsten Zeit diverse Veröffentlichungen aus der deutschen Medienlandschaft vorzunehmen. Nach wenigen Stunden wuchs der Kanal bereits auf über 50.000 Abonnenten an. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass der Kanal gar nicht von Reichelt selbst geführt, sondern von der Hacker-Gruppe „Anonymous“ ins Leben gerufen wurde. Die Aktion wurde bereits an dem Tag wieder beendet, an welchem sie begonnen hat. Dennoch ist der Gedanke beunruhigend, dass die Gruppengründer allerlei Aussagen unter Reichelts Namen in die Welt hätten hinausposaunen können – nur, um medial aufgegriffen zu werden.

Und dieser Umstand sollte tatsächlich ein Weckruf für uns alle sein! Die linksdominierten Medien waren sich in den letzten Jahren keiner lückenhaften Berichterstattung oder gar Falschmeldung zu schade. Ob es um das verschweigen der Herkunft von Gewaltverbrechen illegaler Einwanderer geht oder etwa um die Herbeidichtung angeblicher „Hetzjagden“ in Chemnitz – alles, was dem persönlichen Weltbild dienlich ist, wird aufgegriffen und verbreitet. Wir erinnern ferner an die Lügen der Giftgasattacken von Assad in Syrien, „Belegung“ von 2G-Vorteilen mit falschen Zahlen durch den Hamburger Bürgermeister oder aber dem Versprechen, die Migrationswelle 2015 bringe „dringend benötigte Fachkräfte“ in unser Land. All das waren Unwahrheiten, die zuhauf durch die Massenmedien gingen – Misstrauen ist also in jedem Falle angebracht und auch gerechtfertigt.

„Unabhängige Faktenchecker“, wie beispielsweise der Antifa-Sympathisant Patrick Gensing, der für die Tagesschau regelmäßig „Fake-News“ identifiziert, bestimmen die alltägliche Berichterstattung der Massenmedien. Unwahrheiten werden zu Wahrheiten stilisiert und medial verbreitet. Angebliche „Verschwörungstheorien“ werden plötzlich Realität – Sonderrechte für Geimpfte wurden einst als Unsinn abgetan. Am 14. März 2020 warnte das Bundesgesundheitsministerium noch von der Verbreitung von „Fake News“, wonach „bald massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens“ geplant seien. Wie das ausgegangen ist, können wir alle beobachten.

Doch eines darf bei alledem nicht missachtet werden: Auch außerhalb des Mainstreams lassen sich Fake-News finden: Ob nun in Form von wirklichen Verschwörungstheorien oder auch gefälschten Fakten ist hierbei gleich. Am Ende des Tages spielen wir dem Mainstream in die Hände, wenn wir allerlei Behauptungen und Nachrichten aus den alternativen Medien unkritisch als wahr empfinden und hinnehmen.

Der Umstand, dass linke Medien Falschinformationen verbreiten, schließt nicht aus, dass andere dies nicht auch tun können. Allzu schnell greifen auch Medienplattformen, die uns als Partei wohlgesonnen sind, Nachrichten unreflektiert auf. Der Fall Reichelt bildet hierbei nur ein Beispiel – immerhin haben mehrere namenhafte Internetportale überstürzt und unreflektiert zu einem Abonnement des Kanals aufgerufen.

Letztlich ist es wichtig, auf sich selbst Acht zu geben und sämtliche gelesenen Berichte kritisch zu hinterfragen – auch aus einem Lager, dem man sich möglicherweise selber angehörig fühlt. Neben den Falschnachrichten aus dem linken Mainstream können sich auch auf „alternativen“ Netzseiten Fake-News verbreiten – und diese sollen idealerweise genauso kritisch betrachtet werden, wie alle anderen Veröffentlichungen auch.

Zwickauer Professorin muss nach Kritik an 2G-Regel mit „arbeitsrechtlichen Konsequenzen“ rechnen – so viel zur „Kunstfreiheit“!

Wer sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt, dürfte sich in der letzten Zeit sicherlich gefragt haben, ob in der heutigen Zeit überhaupt noch ansatzweise wert auf Ästhetik und objektive Schönheit gesetzt wird. Neben weißen Plakatwänden, die für mehrere tausende Euro verkauft werden, bis hin zu Ausstellungsstücken, die aus dem Periodenblut linksradikaler Feministen bestehen, fragt sich einer in der heutigen Zeit zu Recht, ob „Kunst“ heutzutage nicht etwas zu breit ausgelegt wird.

Während solcherlei Beispiele in der linken Kulturwelt als „mutige Projekte“ mit hohem gesellschaftlichem Wert betrachtet werden, zeigt sich bei wirklicher Abweichung von dem derzeitigen Zeitgeist und den gesellschaftlichen Normen, wie viel Kunstfreiheit der Meinungshoheit in diesem Land wirklich bedeutet.

Auf ihrer privaten Facebook-Seite veröffentlichte eine Zwickauer Kunstprofessorin ein 1941 entstandenes Foto einer Frau, die auf dem Marktplatz von Altenburg mit dem Schild „Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen“ an den Pranger gestellt wurde. Dazu schrieb sie: „Für alle, die 3G, 2G oder 1G gut finden“. Nach mehreren kritischen Kommentaren ersetzte sie das Bild mit einer Person, die einen Mund-Nasen-Schutz mit aufgedruckter Fratze trägt. Zusätzlich löschte sie alle Kommentare und schrieb: „Ich danke allen, die sich als Befürworter von Ausgrenzung, Denunziation und Framing geäußert haben für ihr ehrliches Outing und beende jetzt den Beitrag“.

Das sächsische Wissenschaftsministerium lies nicht lange auf sich warten: In einer zügig veröffentlichten Stellungnahme kritisiert die Behörde von einem „unverantwortlichen, geschichtsvergessenen Missbrauch der Meinungsfreiheit“ – einem Missbrauch der Meinungsfreiheit! Ja, Sie haben richtig gelesen! Die Zwickauer Hochschule schloss sich der Erklärung des Ministeriums in den wesentlichen Punkten an.

Die Konsequenz ihres „Missbrauchs der Meinungsfreiheit“ ist nun, dass die seit bald 25 Jahren lehrende Professorin möglicherweise bald um ihren Beruf bangen muss. Unabhängig davon, ob ihr Vergleich mit den Gräueltaten des NS-Regimes nun angebracht war, ist die Reaktion des Ministeriums eine Frechheit! Insbesondere Künstler fordern immer wieder die Grenzen des guten Geschmacks heraus und lehnen sich für ihre Projekte weit aus dem Fenster – immerhin sind sie Künstler; es gehört zu ihrem Beruf!

Dieses Beispiel zeigt jedoch ganz gut, dass bei wirklichem Mut, nicht dem heute alltäglichen „Gratismut“ der an jeder Ecke verteilt wird, schnell mit existenziellen Konsequenzen gerechnet werden muss. Doch vielleicht bahnte es sich ja schon seit einem längeren Zeitraum an: Immerhin fiel die Künstlerin bereits in der Vergangenheit für ihr Lob der #allesdichtmachen -Aktion auf. Wahre Systemkritiker sind in der heutigen Kunstwelt anscheinend doch nicht so gewünscht, wie ja allzu gerne immer proklamiert wird.

Wir erinnern an dieser Stelle noch an den Artikel 5 unseres Grundgesetzes:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sowie „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“

Der Wert dieses Grundrechts zeigt sich gerade im Umgang mit strittigen Äußerungen und Werken. Diese sollen ihren Raum haben und zur Diskussion anregen. Dabei ist es eben gerade keine Frage des Geschmacks oder von politischem Opportunismus.

Sachsen wird mangelhafte Medienkompetenz vorgeworfen – Wir lesen zwischen den Zeilen!

Stellen Sie sich folgende Situation einmal vor: Ein Marmeladenhändler verkauft einer ausgewählten Gruppe an Menschen seine selbst erstellte Konfitüre. Zusätzlich wird eine Studie darüber erhoben, wie den Käufern die süße Konfitüre schmecke. Die Ergebnisse fallen wider Erwarten grottig aus: Kaum einem hat die Marmelade geschmeckt! Die Schlussfolgerung des Händlers? Die Studienteilnehmer sollten alsbald einen Arzt aufsuchen, da ihre Geschmacksnerven eindeutig getrübt sein müssen – seine Marmelade sei immerhin doch die beste in der ganzen Stadt!

Klingt absurd, nicht wahr? Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt jedoch eine am Montag in Dresden vorgestellte Studie zur „Medienkompetenz in Sachsen“. Hierfür wurden insgesamt 2502 Menschen ab 18 Jahren mit diversen Fragen zu dem Themenkomplex „Medien“ konfrontiert. Die Antworten scheinen jedoch nicht geschmeckt zu haben:

35 Prozent der befragten bejahten beispielsweise, dass „Zeitungen, Fernseh- und Radiosender die Meinungsbildung lenken“. 41 Prozent stimmten der Aussage zu, dass Medien die Funktion innehaben „das politische Geschehen zu kontrollieren“. Die Medienfunktion „neutral zu berichten“ wurde gar von einer so geringen Anzahl an Teilnehmern bejaht, dass auf die konkrete Auswertung dieser im Fragebogen aufgeführten Antwortmöglichkeit verzichtet wurde.

Zu welchem Ergebnis kommen die beiden Meinungsforscher daher? Ganz klar: Bei Jüngeren Befragten herrsche „mangelhaftes schulisches Wissen“. Ältere hingegen seien noch von „der Nachkriegszeit“ geprägt. Die Konsequenz hieraus ist für die Meinungsforscher nicht, vielleicht die mediale Berichterstattung in ihrer Gänze etwas kritischer zu beäugen, sondern stattdessen „Medienkunde“ in Schulen stärker zu vermitteln! 30.000 Euro für eine Studie, um zu dem Ergebnis zu kommen, wir Sachsen müssten einfach in der Schule indoktriniert werden, um den Medien mehr „Vertrauen“ zu schenken!

Wir haben einen Gegenvorschlag zu einer Studie: Befragt doch Leser, die ehemals Abonnenten von den vielzähligen Zeitungen am Markt waren, warum sie ihr Abonnent gekündigt haben! Könnte nicht viel eher die lückenhafte Berichterstattung der letzten Jahre verantwortlich dafür sein? Beispielsweise die ausgedachten „Hetzjagden“ in Chemnitz im Jahre 2018 und die darauffolgende Diffamierung des gesamten Ostens? Nicht vielleicht die Skandalisierung und Marginalisierung der Dresdener Demos in den Jahren 2014/15, als sämtliche Teilnehmer als „Spinner“ und „Rechtsradikale“ verunglimpft wurden? Nicht vielleicht die immer wiederkehrende Betitelung von islamistischen Terroristen als „Einzeltäter“? Nein, gewiss nicht! Wie beim Marmeladenhändler gilt, dass die Schuld beim Kunden liegen muss. Die Wahrheit spielt in den hiesigen Redaktionsstuben eh nur noch eine Rolle, wenn es gerade opportun erscheint.

 

Anne Will bei Angela Merkel auf Kuschelkurs: Totale Bürgerferne

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht nicht gerade für kritischen Journalismus. Im Gegenteil: Durch zu einseitige Berichterstattung, gerade gegenüber Regierung und Altparteien, haben sie sich den Ruf als Staatsmedien eingehandelt. Und das zu Recht, denn Kritik und Opposition am Kurs der Regierung wird kaum zugelassen. Bürgerferne ist Programm.

Auch zu den Talkshows, die das Meinungsbild der Bundesrepublik wiedergeben sollen, werden selten kritische Stimmen eingeladen. Vertreter der AfD beispielsweise werden im Vergleich zu Politikern der SPD sehr selten eingeladen. Kritik ist nämlich nicht erwünscht, vielmehr begnügt man sich damit, sich gegenseitig Recht zu geben. Das hat mit Journalismus nichts zu tun, das kennen wir in Ostdeutschland bereits aus anderen Zeiten …

Am gestrigen Sonntagabend wurden die Vorbehalte wieder einmal bestätigt. Anne Will hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch eingeladen. Doch anstatt kritische Rückfragen an die Regierung und deren Corona-Maßnahmen zu äußern, hat Merkel eine Möglichkeit bekommen, frei und ohne quasi Unterbrechungen ihre Standpunkte zu äußern.

Das Gespräch der beiden verlief dermaßen abgehoben von den eigentlichen Problemen der Bürger, dass man sich fast die Augen reiben musste. Merkel nutzt die erstbeste Gelegenheit, um zu betonen, dass sie die angestrebten Lockerungsmaßnahmen für falsch hält. Einige Länderchefs, die sich mit der Frage beschäftigen, wie man langsam mal wieder die Geschäfte öffnen können, wurden in die Schranken gewiesen. Merkel fordert stattdessen wieder härtere Ausgangsbeschränkungen.

Dass eine Vielzahl von Bürgern wirtschaftlich erheblich leiden und um ihre Existenz fürchten müssen, scheint die „Journalistin“ nicht so sehr zu interessieren. Auch der massive Eingriff in unsere Freiheitsrechte scheint in Anbetracht der „schnellsteigenden Infektionszahlen“ weiterhin gerechtfertigt zu sein. Das war ein Lehrstück, wie Journalismus nicht geht und wie abgehoben die öffentlichen Medien von der Welt der eigentlichen Bürger leben.

https://www.focus.de/politik/deutschland/merkel-bei-anne-will-kein-kreuzverhoer-eher-ein-plausch-schon-nach-minute-1-haette-man-umschalten-koennen_id_13140320.html

Asylbewerber erhalten mildes Urteil nach Massenvergewaltigung

Vier Asylbewerber standen vor Gericht. Doch nur zwei der Täter wurden verurteilt und erhielten eine Haftstrafe. Und dazu noch eine sehr milde: Zwei Jahre und wenige Monate müssen die Täter absitzen. Aus Sicht des Gerichts scheint das die angemessene Strafe für eine Gruppenvergewaltigung zu sein.

Ich meine: Dieses Urteil ist eine Schande für unsere Justiz! Wir müssen endlich wieder Recht und Ordnung durchsetzen und kriminelle Asylbewerber unverzüglich abschieben. Es darf nicht noch mehr Opfer von illegaler Einwanderung geben.

Halloween 2019: Ein junges Mädchen im Alter von 14 Jahren wird von einer Gruppe junger Männer betäubt und neun Mal (!) vergewaltigt. Die Täter sind allesamt Asylbewerber und kommen aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak. Anstatt die Täter direkt in ihre Heimatländer zurückzuschicken, erhalten sie nur das geringstmögliche Strafmaß. Doch das ist leider nichts neues. Es gibt etliche Beispiele aus der Vergangenheit die zeigen, wie lasch unsere Justiz mit kriminellen Asylbewerbern umgeht.

Auch an das Opfer, das seit der Vergewaltigung unter einer „schweren posttraumatischen Störung“ leidet, wird dabei nicht gedacht. Stattdessen scheint der Grund für das lasche Strafmaß ein „hinter den Kulissen ausgehandelter Deal mit dem Gericht“ zu sein – so berichtet es die Augsburger Allgemeine.[1]

Auch die großen Medien halten sich wieder einmal zurück. Wo man sonst gerne auf jeden vermeintlichen Skandal aufspringt, scheint dieses Urteil wohl wieder nur von „regionaler Bedeutung“ zu sein. Wir müssen den Opfern eine Stimme geben und die Täter angemessen bestrafen. Das heißt in diesem Fall: zurück in ihre Heimatländer!

[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Vergewaltigung-an-Halloween-in-Illerkirchberg-So-lautet-das-Urteil-id59310351.html

Studie bestätigt Linkslastigkeit deutscher Journalisten

Der Leipziger Kommunikationsforscher Christian Hoffmann legt neue Indizien für den Vorwurf der Linkslastigkeit deutscher Journalisten vor.

Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse seiner Studie, dass das Vertrauen in etablierte Massenmedien beim Publikum  »rechts der Mitte« schwach ausgeprägt ist, bei politisch links stehenden Medienkonsumenten hingegen stark [1].

Dies sei kein Zufall, so Hoffmann, weil sich Vertrauen und ideologische Nähe bzw. Mißtrauen und ideologische Distanz bedingen.

Mit diesem Ansatz zäumt der Leipziger Professor das Pferd von hinten auf. Im Unterschied zu Untersuchungen, die die inhaltliche Qualität der Berichterstattung in den Fokus stellen, wird somit die Publikumswahrnehmung beleuchtet, was wiederum Rückschlüsse auf die politisch-ideologische Tendenz der Berichterstattung erlaubt.

Kurzum: Linke Journalisten produzieren linke Berichte, die den linken Teilen der Gesellschaft besonders gefallen.

Wen überrascht das? Man erinnere in diesem Zusammenhang an die jüngste Umfrage unter ARD-Volontären, der zufolge 92 Prozent die Grünen, Linke und SPD wählen [2].

Trotzdem sind die Ergebnisse aus Leipzig wichtig, weil der »Linksbias« (Bias: Verzerrung) im journalistischen Berufsfeld nicht mehr ignoriert oder abgestritten werden kann. Schon gar nicht im Bereich der Öffentlich-Rechtlichen, die eigentlich zu einer ausgewogenen Darstellungsweise verpflichtet sind.

So warnt auch Hoffmann vor einer ideologischen Homogenisierung der Journalismusbranche: Das Medienvertrauen sinke weiter ab, das Unverständnis zwischen den Lagern führe zu Gehässigkeit und schließlich zu einem Zerfall des öffentlichen Diskurses. Anstatt sich nur auf demografische Vielfalt zu konzentrieren, sei auch die politische Vielfalt (»Viewpoint Diversity«) nicht aus dem Auge zu verlieren.

Dem ist nichts hinzuzufügen.


[1] https://www.medienpolitik.net/2021/02/das-herz-des-journalismus-schlaegt-links-so-what/
 
[2] https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus219289186/Oeffentlich-Rechtliche-Ausgewogene-Berichterstattung-92-Prozent-der-ARD-Volontaere-waehlen-gruen-rot-rot.html