Kategorie: Natur & Umwelt

Die Hochwasserkatastrophe darf nicht Wahlkampf mißbraucht werden

Straßen und Häuser stehen unter Wasser. Fluten drängen sich durch die Innenstädte und spülen ganze Existenzen hinweg. Pure Zerstörung macht sich breit. Zum jetzigen Zeitpunkt werden bereits 80 Todesopfer verzeichnet und über 1000 Menschen vermisst. Doch anstatt sich an der Lösung des Problems zu beteiligen, instrumentalisieren die Grünen den Tod dieser Menschen für ihre (Klima)Politik.

Der Klimawandel sei daran schuld, dass wir solche Umweltkatastrophen in Deutschland erleben müssen. Und hätten wir alle die Grünen gewählt, wäre das nicht passiert. Das will uns zumindest ein Bundestagsabgeordneter der Grünen in einem Tweet erklären, den er mittlerweile aus Schamgründen wieder gelöscht hat.

Sicherlich gibt es auch politische Ursachen für die Katastrophe. So möglicherweise die mangelnde Ausrüstung der Sicherheitsdienste oder eine verfehlte Forst- und Landwirtschaftspolitik. Das sind aber alles Dinge, die im Nachhinein analysiert werden müssen. Jetzt gilt es zusammen zu stehen und den Menschen zu helfen. Der Wahlkampf und die Politik müssen jetzt hinten anstehen.

Außerdem scheint die Lösung doch allzu einfach alles auf den sogenannten Klimawandel zu schieben. Schlimme Überschwemmungen haben wir in unserer Region vor Jahren bei dem Übertritt der sächsischen Flüsse erleben müssen. Doch die ideologisierte Vorstellung vom Klimawandel eignet sich nur allzu gut, um alle Probleme darauf abzuladen. So einfach ist es aber nicht.

Jetzt gilt es erst einmal Solidarität zu zeigen, und zwar über Parteigrenzen hinweg!

Mehr Windräder, weniger Einschränkungen: Die CDU will den Bau von Windrädern verstärken

Ich möchte nicht, dass unsere schöne Lausitz zum Experiment der „Energiewende“ wird! Denn die Folgen der zahlreichen Ansammlung von Windrädern kennen wir: Massenhaft getötet Vögel, zerstörte Wälder, hässliche Landschaften, gigantische Mengen an Beton im Boden und nachhaltige Ruhestörung der Anwohner. Die Windräder sind nämlich ganz und gar nicht umweltfreundlich.

Hinter den Plänen der CDU steckt offensichtlich politisches Kalkül: Die Grünen legen im bundesdeutschen Vergleich in den Wahlumfragen deutlich zu. So opportun wie CDU bekanntlich ist, versucht sie jetzt ihr „grünes“ Image zu stärken. Vor einigen Wochen hat die CDU deshalb bereits ihre Klimaziele verschärft. Auch das, was sie im Koalitionsvertrag vereinbart hat, will die Partei jetzt brechen.

So steht die Überlegung im Raum, die bisher geltende Regel, dass Windräder 1000 Meter von Wohngegenden entfernt liegen müssen, aufzulockern. Zudem soll die Windkraft in den nächsten Jahren in er Lausitz ausgebaut werden. Außerdem will man die „Akzeptanz“ von Windrädern in Sachsen generell stärken – was auch immer das heißt, denn die negativen Punkte überwiegen eindeutig. Ich möchte auch nicht, dass unser schönes Görlitzer Umland für eine völlig ineffektive Energieressource nachhaltig zerstört wird!

Wir müssen verhindern, dass uns ein ähnliches Schicksal wie Baden-Württemberg droht. Dort geht der Ausbau der Windkraft nämlich in großen Schritten voran und die Umwelt leidet. Der Schwarzwald in Stuttgart ist dafür ein mahnendes Beispiel. Grüne und CDU haben beschlossen, dort über 1000 Windräder zu bauen. Dafür müssen Teile des Waldes weichen. Zusätzlich werden die großen Zufahrtsstraßen und Stellflächen der Windräder das Waldgebiet nachhaltig zerstören.

Schluss mit blindem Klimaaktivismus, der nicht zielorientiert ist! Es wäre deutlich sinnvoller, die Forschung in Bereichen der Kernenergie auszubauen, um so effektive Lösungen zu erarbeiten, anstatt das ganze Land mit überteuerten und völlig nutzlosen Windrädern zuzustellen, die nicht einmal funktionieren, wenn der Wind ausbleibt.

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Auch ich feiere den heutigen Tag der Wälder

Jeder, der sein Land liebt, muss sich auch für den Natur- und Umweltschutz einsetzen. Wir wollen Politik für ein besseres Deutschland machen. Und dazu gehört auch, verantwortungsvoll mit seinem Land und der Natur umzugehen.

Dafür muss man allerdings nicht am Freitag die Schule schwänzen, sondern sollte lieber die heimische Umgebung kennenlernen und helfen, wo man kann. Jeder hat die Möglichkeit einen kleinen Teil beizutragen. Am besten beginnt man im Kleinen, dort, wo man direkt etwas bewirken kann.

Beispielsweise eignet sich ein sonntäglicher Spaziergang im Wald gut. Wenn jeder etwas mehr Müll mitnimmt als er mitgebracht hat, ist schon etwas bewirkt. Dazu lernen wir die Natur und unsere Heimat besser kennen.

Aufruf: Helfen Sie dem Görlitzer Tierpark!

Wer dem Görlitzer Tierpark in der Krise helfen möchte, kann Pate werden. Neben Futter- und Unterhaltspatenschaften können freiwillige Helfer auch Naturschutzpaten werden.

Schon kleinere Einsätze bewirken viel. Der Tierpark kann mit jeder Patenschaftshilfe besser in die Zukunft planen. Auch wenn nur ein vermeintlich kleiner Obolus von fünf Euro im Spiel ist.

Letzte Woche habe ich eine Exklusivpatenschaft für das Stachelschwein Bolek übernommen. Das Naturschutzprojekt Weißstorch-Oberlausitz zur Sanierung eines Storchenhorst im Biosphärenreservat unterstütze ich mit einer Jahrespatenschaft. Ebenfalls stehe ich Pate für das Projekt Wildbiene im Görlitzer Tierpark.

Informieren Sie sich auf der Netzseite des Parks. Dieses wundervolle Natur-Reservoir muss erhalten bleiben. Helfen Sie mit. Der Link steht in den Kommentaren.