Kategorie: Seniorinnen und Senioren

Danke an unsere Pflegekräfte: Eure Arbeit ist für alle wichtig!

Ich bedanke mich bei allen Pflegekräften in unserem Land, die so wichtige Arbeit leisten. Gerade in der aktuellen Situation wird deutlich, wie wichtig eure Arbeit für die Allgemeinheit ist. Aber auch wir müssen etwas tun. Es reicht nicht, nur leere Worte zu äußern. Wir müssen die Rahmenbedingungen für diesen wichtigen Beruf verbessern.
In der Politik müssen wieder die Menschen im Mittelpunkt stehen, die einen Teil zum Gemeinwohl beitragen. Und da stehen die Pflegekräfte ganz oben auf der Liste. Wir können nicht Millionen von Steuergeldern für sinnlose Sprachkampagnen verschleudern und gleichzeitig die hart arbeitenden Menschen auf der Strecke lassen. Es muss endlich für eine vernünftige Bezahlung und ordentliche Arbeitsbedingungen gesorgt werden.
 
Für die Wertschätzung des Pflegeberufs durch einen Tag wie heute, dem „Tag der Pflege“, zu sorgen ist wichtig, doch es muss auch gehandelt werden. Dieser wichtige Beruf wird für uns alle im Alter von Bedeutung sein. Wir müsse ihm deshalb die Anerkennung schenken, die er verdient hat.
Ich möchte diesen Tag aber auch einmal zum Anlass nehmen, um mich bei denjenigen zu bedanken, die ihre Angehörigen eigenverantwortlich pflegen. Und das meistens sogar noch neben dem anderen Beruf in der freien Zeit. Auch die Menschen, die Eltern, Großeltern oder andere Angehörige ehrenamtlich pflegen, leisten einen großen Beitrag für das Gemeinwohl und verdienen Anerkennung! Pflegende-Angehörige werden nämlich oft mit organisatorischen und finanziellen Problemen alleingelassen. Wir müssen auch der Fürsorge durch Familienangehörige eine Stimme geben und stärken.

Danke Merkel: Altersarmut seit 2009 verdoppelt

Görlitz: Dass erste Investoren in den Bau von Senioren-Wohnungen einsteigen ist ein guter Anfang. Laut demografischen Prognosen wird der Anteil der über 65-Jährigen im Landkreis von aktuell ca. 30 Prozent auf 38 Prozent im Jahr 2035 ansteigen.

Dafür müssen mehr seniorengerechte Wohnungen her. Zu hoffen ist, dass noch mehr Vermieter die Zeichen der Zeit erkennen. Denn Wohnungsnot und hohe Mieten sind ein Katalysator für Altersarmut.

Aktuellen Zahlen zufolge hat sich die Zahl der Menschen über 75 Jahre, die von Altersarmut bedroht sind, bundesweit mehr als verdoppelt. Im Jahr 2009 betrug deren Anzahl 541.000, im Jahr 2019 bereits 1,2 Millionen.

Auch das ist eine bittere Hinterlassenschaft der Merkel-Ära.

Unsere Altvorderen sollen ihren Lebensabend in Würde begehen. Wenn Sie dies in ihren eigenen vier Wänden tun können, wird zudem der Kreis bei der Unterhaltung von Seniorenheimen entlastet.

Um die demografische Entwicklung insgesamt abzufedern, sollte verstärkt Rückkehrer angeworben und die Bindung junger Leute forciert werden, statt einseitig auf ausländische Zuzüge zu setzen.


https://www.saechsische.de/goerlitz/immobilien-goerlitz/ig-bau-gewerkschaft-fordert-seniorenwohnungen-goerlitz-vermieter-aufzuege-duschen-5347602-plus.html?fbclid=IwAR2hM885f_Q3H37Cg9RCWEQcVG5QtMQfFWjZsFy4pwUKvZH9XF9x4ngOit0

Ärzte-Studie: Seit Mai 900.000 OPs aufgeschoben

Die Corona-Maßnahmen werden häufig damit begründet, dass zwischen »öffentlicher Gesundheit« und individueller Freiheit abgewogen werden müsse. Bekanntlich oftmals mit Entscheidungen zu Lasten des Letzteren.
Weitgehend unterbelichtet ist aber, dass die Corona-Politik selbst immense gesundheitliche Kollateralschäden hervorruft.
Bereits im Mai errechneten Forscher für Deutschland die unfassbare Zahl von 908.759 Corona-bedingt aufgeschobenen Operationen. Darunter 52.000 Krebsoperationen.
Einer in der »ÄrzteZeitung« besprochenen Studie zufolge, erhöhe bereits eine vierwöchige Verzögerung in der Krebstherapie das Sterberisiko um drei bis 13 Prozent. Bei Brustkrebs sei bei einer zwölfwöchigen Verzögerung mit einer um 26 Prozent erhöhten Sterbewahrscheinlichkeit zu rechnen, so die Forscher.
Selbst wenn diese Zahlen nur ansatzweise zutreffen, dann bewirkt die Corona-Politik das Gegenteil dessen, was sie zu beabsichtigen vorgibt. Sie produziert enorme und massenhafte Gesundheitsschädigungen, indem z.T. lebensrettende Therapien und Vorsorgeuntersuchungen aufgeschoben oder ausgesetzt werden. Und zwar nicht, weil die Krankenhäuser flächendeckend überlastet wären. Sondern, weil viele – vor allem ältere – Menschen Termine aus Angst oder falscher Rücksicht nicht wahrnehmen.
In diesem Dunkelfeld summiert sich eine Belastung der »öffentlichen Gesundheit«, die jene durch das Coronavirus verursachte weit in den Schatten stellen könnte.
Diese gesundheitliche Kehrseite der Corona-Politik wird von vielen Verantwortlichen leider notorisch ausgeblendet.
Vielleicht auch, weil dann die beliebte Ausspielkarte »Gesundheit vor Freiheit« nicht mehr zieht.
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Krebstherapie-Behandlungsverzoegerung-erhoeht-Sterberisiko-deutlich-414474.html?fbclid=IwAR0qkzd_y1va6hP8iHtxWHw7FoGPI0wjcgmUPE45uZT6gwmBpmXyIuTqsAs

Immer mehr Seniorinnen und Senioren müssen trotz Rente malochen

Immer mehr Seniorinnen und Senioren müssen trotz Rente weiter malochen.

In Sachsen stieg die Zahl der Minijobber im Rentenalter im Vergleich zu 2010 um 62 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im selben Zeitraum sogar um 172 Prozent.

Statt verdientem Ruhestand, müssen somit über 57.000 Sachsen weiter arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten – ein Höchstwert [1].

Ein Grund sind die niedrigen Rentenansprüche. Laut dem aktuellen Rentenatlas liegt Sachsen im Bundes-Ranking nur knapp vor Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf einem der letzten Plätze.

Auch die niedrigen Eigentumsquoten verschärfen das Problem. Aufgrund der exorbitanten Abgabenlast wird es uns Deutschen immer schwerer gemacht Eigenkapital zu bilden und ein Eigenheim zu finanzieren. Dabei ist gerade Wohneigentum eine krisenfeste Altersversicherung.

Mit einer Eigentumsquote von rund 45 Prozent rangiert die Bundesrepublik EU-weit auf dem letzten Platz. Zum Vergleich: In Frankreich liegt die Quote bei über 60 Prozent. Der EU-Schnitt liegt bei etwa 70. Drei von vier Spaniern wohnen im Eigenheim und acht von neun Polen.

Im Freistaat Sachsen wird mit knapp 35 Prozent Eigentumsquote der gesamtdeutsche Keller-Wert sogar noch unterboten.

Wo das Eigenheim zum Luxus wird, haben auch immer weniger Menschen die Möglichkeit, sich aus den überfüllten und teuren Ballungszentren »aufs Land« zu befreien. Dabei würde gerade das Seniorinnen und Senioren vom
großstädtischen Mietdruck befreien. Es würde außerdem dazu beitragen, strukturarme ländliche Regionen vor dem Ausbluten zu bewahren.

Zu dieser Thematik habe ich mich ausführlich in meiner Kolumne im Deutschlandkurier geäußert [2].

Dort schrieb ich: „Das Ziel der Politik muss sein, die Eigentumsquote zu erhöhen. Dafür müssen die Vermögensbildung erleichtert und finanzielle Hürden abgebaut werden. Die Grunderwerbsteuer, für den Erwerb des selbstgenutzten Wohneigentums, muss restlos abgeschafft werden!“

Ich will, dass unsere Altvorderen im Alter unbeschwert ihren
wohlverdienten Ruhestand begehen können. Die Möglichkeit, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, wäre wichtiger Weg, um Altersarmut vorzubeugen.

Eigentum bedeutet finanzielle Unabhängigkeit und Freiheit ebenso wie gesellschaftliche Verwurzelung und bleibende Verantwortlichkeit.

Vielleicht sind es genau diese Werte, die den Altparteien suspekt sind.

[1] Freie Presse Chemnitz 2020. So viele Sachsen wie nie arbeiten noch
im Rentenalter. Veröffentlicht: 28.01.2020. Abgerufen:
https://www.freiepresse.de/…/so-viele-sachsen-wie-nie-arbei…
(Bezahlschranke).

[2] Deutschlandkurier 2019. Mieten unter Merkel – beim Wohneigentum ist
Deutschland Schlusslicht. Veröffentlicht: 03.12.2019. Abgerufen:
https://www.deutschland-kurier.org/mieten-unter-merkel-bei…/