Kategorie: Wirtschaft

Mogelpackung Mehrwertsteuer – Dauerhafte Entlastung statt Symbolpolitik

Das Gegenteil von »gut gemacht« ist »gut gemeint«. Eine Mehrwertsteuersenkung ist prinzipiell richtig. Aber als temporäre Maßnahme richtet sie mehr Unruhe an und stürzt die Wirtschaft fast ins Chaos.
Unternehmen müssen gleich zwei Mal ihre Kassen- und IT-Systeme umprogrammieren, Verträge und Rechnungen anpassen und Preiskalkulationen anstellen.
Ein besonderer bürokratischer Kraftakt ist die Umstellung bei bereits erteilten Aufträgen und Dauerleistungen, wie der Energieversorgung. Müssen jahrealte Verträge umgeschrieben werden?
Der Aufwand ist für Unternehmen derart hoch, dass die Kassenumstellung in vielen Fällen bis September dauern könnte. Ob die Steuersenkung dann noch an die Kunden weitergegeben wird, ist höchst fraglich. Die Umstellung kostet Zeit und bindet Personal – diese Kosten müssen schließlich wieder rein.
Die ganze Maßnahme ist unausgegoren und kontraproduktiv. Wer keine großen Anschaffungen tätigen möchte oder kann, wird den Spareffekt kaum merken. Der Zweck ist offensichtlich symbolischer Natur: »Seht her, jetzt kurbeln wir die Wirtschaft wieder an.«
Wir brauchen aber keine Symbolpolitik, sondern Ergebnispolitik.
Als globaler Spitzenreiter bei Steuern und Abgaben [2] muss die Belastung von Bürgern und Unternehmen dauerhaft und nachhaltig runterreguliert werden.
#Steuerzahlergedenktag „schon“ ab heute arbeiten Sie in diesem Jahr für sich.
[1] konjunkturpaket-die-gesenkte-mehrwertsteuer-ist-fuer-den-handel-mehr-last-als-hilfe/25890580.html?ticket=ST-10769002-bcYN45uScmW3M2KcaB5i-ap3

 

Kurzmitteilung

Bombardier: Stellenabbau und unbezahlte Überstunden? Finger weg von der Belegschaft!

Die Bombardier-Verantwortlichen wälzen ihr Missmanagement auf die Mitarbeiter ab: Geplant sind Stellenabbau, unbezahlte Mehrarbeit sowie Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die Belegschaft des Zugbauers ist für die Fehler der Vergangenheit und die Misere der Gegenwart nicht verantwortlich. Es ist inakzeptabel, sich auf ihre Kosten gesund zu stoßen und sich für die Übernahme durch die Franzosen Alstom aufzuhübschen.

Soll das beispielgebend für die Zukunft des Waggonbaus unter neuem Eigentümer sein?

Die Betriebsspitze hat das Unternehmen erst vor die Wand gefahren und die Belegschaft über die Zukunft dann lange im Ungewissen gehalten. Ihrer sozialen Verantwortung bis zur Übergabe nachzukommen, ist das Mindeste, was sie jetzt noch tun kann. Allein in Görlitz geht es um über Eintausend Existenzen.

Daher: Finger weg von der Bombardier-Belegschaft!

Kurzmitteilung

+++ Wirtschaft kollabiert +++ Wippel: “Shutdown sofort beenden!” +++

⚠️ Die Corona-Maßnahmen blasen der sächsische Wirtschaft das Mark aus den Knochen.

Das zeigen die Zahlen der aktuellen Konjunkturumfrage der sächsischen Industrie- und Handelskammer [1].

📊 Die wichtigsten Kennzahlen:

Über 70 Prozent der sächsischen Unternehmen rechnen mit Umsatzeinbußen. Jedes achte Unternehmen erwartet mehr als 50 Prozent weniger Umsatz. Ein Drittel wird Investitionen zurückfahren und 27 Prozent vermeldeten bereits jetzt Liquiditätsengpässe.

Etwa 30 Prozent der Unternehmen planen eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Nur noch 29 Prozent sehen eine »gute Geschäftslage«. Insgesamt rutscht der Geschäftsklimaindex von 120 auf 77 Punkte. Damit liegt er bereits jetzt zwei Punkte unter dem Tiefstand der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009.

Nach allem was wir wissen, steht diese Demontage der Wirtschaft in keinem Verhältnis zur Gefahr, die von einem bestimmten Virus ausgeht.

Angesichts der Vernichtung von Wirtschaftsstrukturen in dieser Größenordnung ist nichts törichter, als »Gesundheit« und »Wirtschaft« gegenüberzustellen. Wo Menschen in die Arbeitslosigkeit rutschen, ihre Lebensgrundlage verlieren, um ihre Existenz bangen, trifft es auch die Gesundheit mit voller Härte!

Ebenfalls steht der Eingriff in unsere Grundrechte in keinem Verhältnis zur Gefahr durch dieses Virus.

📢 Am Wochenende wird in zahlreichen sächsischen Städten wieder demonstriert. Schließen Sie sich der Widerstandsbewegung gegen das Corona-Regime an. Ergreifen Sie Ihre Grundrechte, um für selbige zu kämpfen.

Der Shutdown muss unverzüglich beendet werden

[1] https://www.chemnitz.ihk24.de/servicemarken/presse/aktuelle-presseinformationen/ihk-chemnitz/pm-46-saechsische-konjunktur-4793296

Von der Gesundheits- in die Wirtschaftskrise: Corona-Restriktionen lockern – Wirtschaft schützen

Wir nähern uns der Schwelle, an der die Maßnahmen gegen Corona gefährlicher werden, als das Virus selbst.

Das Ifo-Institut prognostiziert die volkswirtschaftlichen Kosten eines zweimonatigen »Shutdown« auf bis zu 495 Milliarden Euro. Wachstumseinbruch: 7,2 bis 11,2 Prozent. Bei einem Wirtschafts-Shutdown von drei Monaten rechnet das Institut mit Kosten von bis zu 729 Milliarden Euro und einem Wachstumsverlust von 10,6 bis 20,6 Prozent.

Jede weitere Woche in diesem Zustand würde zusätzliche Kosten zwischen 25 und 57 Milliarden Euro verursachen, heißt es in der Ifo-Studie [1].

Die Autoren stellen fest: „Angesichts dieser Kosten ist es besonders dringlich, Strategien zu entwickeln, um die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit mit dem Eindämmen der Corona-Epidemie vereinbar zu machen.“

Andernfalls droht eine Gemengelage aus Massenarbeitslosigkeit, der Vernichtung ganzer Wirtschaftssektoren, Versorgungsengpässen und Freiheitsentzug, die die Gefahr durch das Virus in den Schatten stellt.

Das Wirtschaftsleben muss jetzt schrittweise wieder hochgefahren werden. Maßnahmen und Nebenfolgen müssen wieder in ein angemessenes Verhältnis gesetzt werden.

Beispiel Gastronomie: Jedem dritten Gastwirt in Sachsen droht nach der Corona-Krise die Insolvenz [2]. Die Folgen wären auch für den Tourismus-Sektor verheerend.

Dabei ist eine totale Schließung gar nicht erforderlich. Mit bestimmten Vorkehrungen können Lokale auch in Betrieb ausreichend Schutz gewährleisten. Dies gilt auch für den Einzelhandel.

Dabei kommt dann auf klare Hygiene- und Desinfektionsrichtlinien an, die die Ausbreitung des Virus ebenso wirksam eindämmen – aber nicht um den Preis der Vernichtung wirtschaftlicher Existenzen.

📌 Zum Ansatz einer wirtschaftsschonenden Bekämpfung des Coronavirus möchte weiterhin auf das Positionspapier zur »Normalisierungsstrategie« der AfD-Bundestagsfraktion verweisen, dessen Maßnahmen auch für den Freistaat dringlich notwendig sind ➡️ https://www.afdbundestag.de/positionspapier-corona-krise/…


[1] Ifo Institut 2020. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland: Eine Szenarienrechnung. 22.03.2020, S.3. Abgerufen: https://www.ifo.de/…/sd-2020-04-fuest-etal-volkswirtschaftl….

[2] BILD 14.04.2020. Jedem 3. Lokal droht nach Corona die Pleite! Abgerufen: https://www.bild.de/…/sachsens-dehoga-chef-jedem-3-lokal-dr….