Kategorie: Zensur

Mitglied von Monty Python wegen Transgender-Witz entlassen – Was darf Humor überhaupt noch!?

Das Leben des Brian, Die Ritter der Kokosnuß, Der Sinn des Lebens – all das sind bekannte Werke der britischen Komikergruppe Monty Python. Im letzten Jahrhundert produzierte die Gruppe etlicher Sketche und sorgte vielmals mit dunklem und herbem Humor für Lacher in aller Welt – heute sieht das schon gänzlich anders aus.

Allzu häufig setzte die Truppe auf das Brechen von Tabus. Das war zu einer Zeit, als linke Akteure noch vermehrt auf die Aufdehnung des sagbaren pochten, Meinungsfreiheit hochhielten und „den Spießern“ den Kampf ansagten. Wie hat sich das Blatt bloß gewendet?

Heute ist die Linke einer der stärksten Verfechter der Meinungsdiktatur, der „woken“ und politisch korrekten neuen Welt. Über konservative Werte, Gott und die Familie wurde einst gewitzelt und gespaßt – gleichwohl aber auch über klassische Klischees, über die Eigenheiten von Männern und Frauen, über sexuelle Orientierung – kurz um: Niemand wurde verschont. Doch wir sind in einer neuen Welt angekommen; in einer, in welcher Witze schnell als „Hassrede“ gesehen werden.

Die ehemaligen Mitglieder der Gruppe Monty Python müssen das seit Jahren am eigenen Leibe erfahren. Der ehemalige Angehörige Terry Gilliam beispielsweise sollte eigentlich in einem führenden Theater Londons im nächsten Jahr das Musical „Into the Woods“ inszenieren. Das wurde jetzt jedoch abrupt abgesagt. Der Grund? Kritische Äußerungen über die #MeToo-Bewegung sowie Scherze über Transgender-Personen. Zur MeToo-Bewegung wagte er es auch zu sagen, dass diese eine „Hexenjagd“ gegenüber Männern ausgelöst habe. Auch Monty Python-Legende John Cleese sah sich schon mit dem Vorwurf der „Transphobie“ konfrontiert.

Was zählt in diesen Tagen noch Humor, wenn jeder sich bei der kleinsten Angelegenheit beleidigt fühlt? Wir haben es verlernt, auch einfach mal über uns selbst zu lachen. Stattdessen werden wegen harmlosester Aussagen Leute „gecancelt“, Existenzen zerstört und Menschen sozial ausgegrenzt. Ganz im Sinne vom Leben des Brian können die meisten inzwischen es kaum abwarten, den ersten Stein auf den Sündiger zu werfen – nur, dass der Sündiger inzwischen ein Kritiker des linken, alle gleichmachenden Weltbildes ist.

Die EU-Kommission will bald ALLE Chatverläufe präventiv durchleuchten – Ein krasser Eingriff in unsere Privatsphäre!

Erinnern Sie sich noch an das Drama rund um die Vorratsdatenspeicherung? Datenschützer aus dem ganzen Land äußerten heftige Kritik an dem Vorhaben, personenbezogene Daten ohne festgeschriebenen Zweck oder Grund zu speichern. Seit mehreren Jahren liegt das deutsche Gesetz inzwischen auf Eis, da die zuständige Bundesnetzagentur es nach einem Gerichtsurteil ausgesetzt hat.

Die Europäische Union schert sich allerdings mal wieder recht wenig um eine demokratische und transparente Auseinandersetzung mit solcherlei Themen. Stattdessen wird nun in Hinterzimmern besprochen, wie man Chatanbietern wie beispielsweise WhatsApp oder Telegram dazu zwingen kann, in Zukunft die Nachrichtenverläufe ALLER Nutzer auf strafrechtlich relevante Inhalte zu durchleuchten!

Sie haben richtig gelesen: Hersteller von Smartphones sowie Chatanbieter sollen nach dem Willen der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen in Zukunft jedes einzelne Gerät ihrer Kunden verdachtsunabhängig aushorchen.

Durchgeführt werden sollen diese Kontrollen dann auch noch automatisiert von einer künstlichen Intelligenz – welche allein aus ihrer Natur heraus schon fehleranfällig ist! So sollen dann automatisch Anzeigen erstellt und an das Bundeskriminalamt weitergeleitet werden. So wie inzwischen jeder Gesunde ein Corona-Verdächtiger ist, so wird bald jeder unschuldige Bürger zum potenziellen Straftäter degradiert!

Sollte dieser Schritt tatsächlich gegangen werden, ist der Weg zum gläsernen Bürger endgültig beschritten. Die digitale Freiheit kann dann als endgültig abgeschrieben betrachtet werden. Insbesondere in unserem politisch-korrekten Zeitalter können wir davon ausgehen, dass der Weg zur Analyse und automatischen Sperrung von angeblichen „Hasskommentaren“ dann auch nicht mehr allzu weit entfernt sein wird. Ein Tipp an die Frau Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen an dieser Stelle: Orwells 1984 sollte zur Abschreckung dienen und nicht als Bedienungsanleitung für machtgierige und größenwahnsinnige Politiker!

Telegram-Kanal von ehemaligem Bild-Chef Reichelt stellt sich nach massivem Andrang als Fake heraus – Kritischeren Umgang mit Medien und Nachrichten wagen!

Seitdem ab dem Jahre 2017 Julian Reichelt Vorsitzender der Chefredaktion der BILD-Zeitung war, änderte sich bei der Berichterstattung der Zeitung so einiges. Während 2015 noch von „Humanismus“ und „Mut“ im Rahmen der Grenzöffnung unter Kanzlerin Merkel gesprochen wurde, wandelte die Boulevardzeitung schlagartig ihren Ton.

Insbesondere die Corona-Verordnungen wurden im hohen Maße kritisch beäugt; die Regierungstreue der letzten Jahre verschwand überwiegend. Reichelt setzte durchwegs auf investigativen und ernsthaften Journalismus – eine frische Abwechslung in der deutschen Medienlandschaft. Er eckte bei vielerlei Personen und Institutionen an; es ist also bei weitem nicht verwunderlich, dass der Journalist nun endgültig abdanken musste.

Auf seine Kündigung folgte jedoch innerhalb kürzester Zeit ein Telegram-Kanal, der unter seinem Namen lief. Hierin wurde versprochen, innerhalb der nächsten Zeit diverse Veröffentlichungen aus der deutschen Medienlandschaft vorzunehmen. Nach wenigen Stunden wuchs der Kanal bereits auf über 50.000 Abonnenten an. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass der Kanal gar nicht von Reichelt selbst geführt, sondern von der Hacker-Gruppe „Anonymous“ ins Leben gerufen wurde. Die Aktion wurde bereits an dem Tag wieder beendet, an welchem sie begonnen hat. Dennoch ist der Gedanke beunruhigend, dass die Gruppengründer allerlei Aussagen unter Reichelts Namen in die Welt hätten hinausposaunen können – nur, um medial aufgegriffen zu werden.

Und dieser Umstand sollte tatsächlich ein Weckruf für uns alle sein! Die linksdominierten Medien waren sich in den letzten Jahren keiner lückenhaften Berichterstattung oder gar Falschmeldung zu schade. Ob es um das verschweigen der Herkunft von Gewaltverbrechen illegaler Einwanderer geht oder etwa um die Herbeidichtung angeblicher „Hetzjagden“ in Chemnitz – alles, was dem persönlichen Weltbild dienlich ist, wird aufgegriffen und verbreitet. Wir erinnern ferner an die Lügen der Giftgasattacken von Assad in Syrien, „Belegung“ von 2G-Vorteilen mit falschen Zahlen durch den Hamburger Bürgermeister oder aber dem Versprechen, die Migrationswelle 2015 bringe „dringend benötigte Fachkräfte“ in unser Land. All das waren Unwahrheiten, die zuhauf durch die Massenmedien gingen – Misstrauen ist also in jedem Falle angebracht und auch gerechtfertigt.

„Unabhängige Faktenchecker“, wie beispielsweise der Antifa-Sympathisant Patrick Gensing, der für die Tagesschau regelmäßig „Fake-News“ identifiziert, bestimmen die alltägliche Berichterstattung der Massenmedien. Unwahrheiten werden zu Wahrheiten stilisiert und medial verbreitet. Angebliche „Verschwörungstheorien“ werden plötzlich Realität – Sonderrechte für Geimpfte wurden einst als Unsinn abgetan. Am 14. März 2020 warnte das Bundesgesundheitsministerium noch von der Verbreitung von „Fake News“, wonach „bald massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens“ geplant seien. Wie das ausgegangen ist, können wir alle beobachten.

Doch eines darf bei alledem nicht missachtet werden: Auch außerhalb des Mainstreams lassen sich Fake-News finden: Ob nun in Form von wirklichen Verschwörungstheorien oder auch gefälschten Fakten ist hierbei gleich. Am Ende des Tages spielen wir dem Mainstream in die Hände, wenn wir allerlei Behauptungen und Nachrichten aus den alternativen Medien unkritisch als wahr empfinden und hinnehmen.

Der Umstand, dass linke Medien Falschinformationen verbreiten, schließt nicht aus, dass andere dies nicht auch tun können. Allzu schnell greifen auch Medienplattformen, die uns als Partei wohlgesonnen sind, Nachrichten unreflektiert auf. Der Fall Reichelt bildet hierbei nur ein Beispiel – immerhin haben mehrere namenhafte Internetportale überstürzt und unreflektiert zu einem Abonnement des Kanals aufgerufen.

Letztlich ist es wichtig, auf sich selbst Acht zu geben und sämtliche gelesenen Berichte kritisch zu hinterfragen – auch aus einem Lager, dem man sich möglicherweise selber angehörig fühlt. Neben den Falschnachrichten aus dem linken Mainstream können sich auch auf „alternativen“ Netzseiten Fake-News verbreiten – und diese sollen idealerweise genauso kritisch betrachtet werden, wie alle anderen Veröffentlichungen auch.

Zwickauer Professorin muss nach Kritik an 2G-Regel mit „arbeitsrechtlichen Konsequenzen“ rechnen – so viel zur „Kunstfreiheit“!

Wer sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt, dürfte sich in der letzten Zeit sicherlich gefragt haben, ob in der heutigen Zeit überhaupt noch ansatzweise wert auf Ästhetik und objektive Schönheit gesetzt wird. Neben weißen Plakatwänden, die für mehrere tausende Euro verkauft werden, bis hin zu Ausstellungsstücken, die aus dem Periodenblut linksradikaler Feministen bestehen, fragt sich einer in der heutigen Zeit zu Recht, ob „Kunst“ heutzutage nicht etwas zu breit ausgelegt wird.

Während solcherlei Beispiele in der linken Kulturwelt als „mutige Projekte“ mit hohem gesellschaftlichem Wert betrachtet werden, zeigt sich bei wirklicher Abweichung von dem derzeitigen Zeitgeist und den gesellschaftlichen Normen, wie viel Kunstfreiheit der Meinungshoheit in diesem Land wirklich bedeutet.

Auf ihrer privaten Facebook-Seite veröffentlichte eine Zwickauer Kunstprofessorin ein 1941 entstandenes Foto einer Frau, die auf dem Marktplatz von Altenburg mit dem Schild „Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen“ an den Pranger gestellt wurde. Dazu schrieb sie: „Für alle, die 3G, 2G oder 1G gut finden“. Nach mehreren kritischen Kommentaren ersetzte sie das Bild mit einer Person, die einen Mund-Nasen-Schutz mit aufgedruckter Fratze trägt. Zusätzlich löschte sie alle Kommentare und schrieb: „Ich danke allen, die sich als Befürworter von Ausgrenzung, Denunziation und Framing geäußert haben für ihr ehrliches Outing und beende jetzt den Beitrag“.

Das sächsische Wissenschaftsministerium lies nicht lange auf sich warten: In einer zügig veröffentlichten Stellungnahme kritisiert die Behörde von einem „unverantwortlichen, geschichtsvergessenen Missbrauch der Meinungsfreiheit“ – einem Missbrauch der Meinungsfreiheit! Ja, Sie haben richtig gelesen! Die Zwickauer Hochschule schloss sich der Erklärung des Ministeriums in den wesentlichen Punkten an.

Die Konsequenz ihres „Missbrauchs der Meinungsfreiheit“ ist nun, dass die seit bald 25 Jahren lehrende Professorin möglicherweise bald um ihren Beruf bangen muss. Unabhängig davon, ob ihr Vergleich mit den Gräueltaten des NS-Regimes nun angebracht war, ist die Reaktion des Ministeriums eine Frechheit! Insbesondere Künstler fordern immer wieder die Grenzen des guten Geschmacks heraus und lehnen sich für ihre Projekte weit aus dem Fenster – immerhin sind sie Künstler; es gehört zu ihrem Beruf!

Dieses Beispiel zeigt jedoch ganz gut, dass bei wirklichem Mut, nicht dem heute alltäglichen „Gratismut“ der an jeder Ecke verteilt wird, schnell mit existenziellen Konsequenzen gerechnet werden muss. Doch vielleicht bahnte es sich ja schon seit einem längeren Zeitraum an: Immerhin fiel die Künstlerin bereits in der Vergangenheit für ihr Lob der #allesdichtmachen -Aktion auf. Wahre Systemkritiker sind in der heutigen Kunstwelt anscheinend doch nicht so gewünscht, wie ja allzu gerne immer proklamiert wird.

Wir erinnern an dieser Stelle noch an den Artikel 5 unseres Grundgesetzes:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sowie „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“

Der Wert dieses Grundrechts zeigt sich gerade im Umgang mit strittigen Äußerungen und Werken. Diese sollen ihren Raum haben und zur Diskussion anregen. Dabei ist es eben gerade keine Frage des Geschmacks oder von politischem Opportunismus.

Politisches Kalkül im Wahljahr – Hausdurchsuchung bei Björn Höcke

Es ist offensichtlich. Hinter der Hausdurchsuchung bei Björn Höcke am vergangenen Donnerstag steckt politisches Kalkül: Macht sich die Polizei zum Instrument der roten Landesregierung?

Die Vermutung ist zumindest nicht unberechtigt. Wie Höcke selbst berichtete, wurde der Durchsuchungsbeschluss bereits im Februar erlassen. Die Durchsuchung fand aber erst am vergangenen Donnerstag statt. Dieses Vorgehen der Behörde ist äußerst merkwürdig und erfordert eine stichhaltige Erklärung.

Wenn ich als Polizei nämlich davon ausgehe, bei der verdächtigen Person etwas finden zu können und das auch will, dann führe ich den Durchsuchungsbeschluss umgehend aus, nicht erst Monate später. Wenn ich den Durchsuchungsbeschluss so lange liegen lasse, schmälert das außerdem die Dringlichkeit und Notwendigkeit dieser Durchsuchung. Der Gedanke, dass die Landesregierung hier also ihren langen Arm ausstreckt, ist in diesem wichtigen Wahljahr eher nah- als fernliegend.

Eine Strafverfolgung kann nicht willkürlich dann umgesetzt werden, wenn es gerade in den politischen Terminkalender passt. Doch sicherlich wird man das ganz „transparent“ und plausibel mit Ermittlungstaktik begründen.

Hintergrund der Hausdurchsuchung ist übrigens der Vorwurf der „üblen Nachrede“ und „Volksverhetzung“. Björn Höcke hat die „Flüchtlingskapitänin“ Carola Rackete öffentlich beschuldigt, Verbrecher nach Europa gebracht zu haben. Er hat nicht die Binsenweisheit dazu gesagt, dass keinesfalls alle geschleusten Menschen, kriminell sind. Wenn man das heute nicht dazu sagt, dann wird es automatisch im Gegenteil in den Text hineininterpretiert.

Wie dem auch sei: Die Polizei darf sich niemals von der Regierung vor deren Karren spannen lassen. Das Anliegen der regierenden Parteien ist es nämlich nicht zum ersten Mal, die größte Oppositionspartei aus fadenscheinigen Gründen zur richtigen Zeit schlecht aussehen zu lassen. Eine öffentliche Behörde darf da nicht mitmachen!

Whatsapp und Datenschutz: Wechseln Sie jetzt!

⚠️ Ab Mai gelten neue Whatsapp-Richlinien. Wer nicht zustimmt, kann den Messenger dann nicht mehr nutzen❗

❓Um was geht es? Whatsapp möchte Nutzerdaten an den Mutterkonzern Facebook weitergeben. Im europäischen Kontext heißt das konkret: Telefonnummer, Gerätedaten und Metadaten, wie z.B. das Nutzungsverhalten (Zeitpunkt, Häufig der Nutzung etc.).

✅ Sorgen Sie daher vor! Wechseln Sie Ihren Messenger. Bereits Millionen Menschen haben Whatsapp den Rücken gekehrt. Der für seine Meinungsfreiheit bekannte Messenger-Dienst »Telegramm« hat schon die 500 Millionen-Nutzer-Marke geknackt. Als weitere Alternativen zum übergriffigen Zuckerberg-Konzern werden »Threema« und »Signal« gehandelt.

➡ Auch ich habe die Reißleine gezogen. Folgen Sie mir auf Telegramm: t.me/sebastianwippel.

💡 Grundsätzlich: Warum müssen Daten geschützt werden und vor wem? Mit jedem internetfähigen Gerät, welches Sie benutzen, hinterlassen sie Unmengen an persönlichen Daten auf fremden Servern.

Mit wem haben Sie Kontakt? Wo halten Sie sich auf? Welche Interessen und Neigungen haben Sie? Welche politische Orientierung haben Sie? Persönliche Fotos, Videos, Mails, Chats und Sprachmemos – alles kann potentiell von Dritten erfasst werden bzw. wird es bereits.

Mit sogenannten »Apps«, deren AGBs kaum einer liest, entblößen sich viele sogar freiwillig: Ernährungsverhalten, Sporttätigkeiten, Urlaubsreisen, etc. pp. – alles wird mit unbekannten Anbietern geteilt; bis hin zu Still-Apps für Mütter oder Menstruationskalendern.

⚠️ Privatsphäre im Internet ist eine Illusion!

Dennoch gibt es (zumindest formal) einen rechtlichen Rahmen, was Anbieter mit ihren Daten machen dürfen und was nicht. Oder auch: Wem sie sie weiterleiten dürfen, z.B. Unternehmen, die Marktforschung betreiben oder Universitäten zwecks Milieuforschungen.

Seit einigen Jahren haben auch staatliche Akteure einen zunehmenden Appetit auf Ihre Daten. Nicht zuletzt der Inlandsgeheimdienst (»Verfassungsschutz«). Schon jetzt wühlt diese Behörde massiv in den persönlichen Daten von Oppositionellen in Deutschland herum.

Aber in der bunten Verdachtsrepublik – das lehrt die Erfahrung – kann jeder der nächste »Demokratiefeind« sein.

Eine rote Linie nach der nächsten wird hier überschritten.

➡ Datenschutz ist heute wichtiger denn je.

Säuberungen im Netz: Der Weg in digitalen Totalitarismus – freies Internet für freie Bürger!

Die gegenwärtige Lösch- und Zensurwelle stellt alles in den Schatten, was wir in den letzten Jahren erlebt haben. Bei den »Big Data«-Giganten aus dem Silicon Valley haben die großen Säuberungen begonnen.

Als Vorwand dient der »Capitolsturm« von Trump-Anhängern. Seitdem wurde nicht nur der scheidende US-Präsident digital ausgelöscht, sondern auch unzählige Unterstützerseiten. Konten werden eingefroren, herunter-»geratet« oder gänzlich gelöscht. Besonders Facebook, Twitter und Youtube machen tabula rasa.

Instagram hat auch AfD-Politiker, wie Roger Beckamp oder Marie-Thérèse Kaiser, gesperrt.

Selbst alternative Messengerdienste wie »Parler«, die auf Meinungsfreiheit setzen, wurden von Apple und Amazon aus dem Sortiment entfernt.

Ein Kommentator in der Jungen Freiheit schreibt: „Die Tech-Oligarchen sind mittlerweile mächtiger als jeder Nationalstaat. Eine Handvoll Milliardäre bestimmt, was wir hören können, was wir sprechen können, was wahr und was falsch ist.“ [1]

»Öffentlichkeit« findet heute zu einem Großteil digital statt. Facebook und Youtube sind die Marktplätze unseres Zeitalters. Demokratie wird zur Farce, wenn die Zugänge zur Öffentlichkeit von undemokratischen und selbstherrlichen Konzernen bestimmt werden.

Hier wird der Weg in einen digitalen Totalitarismus eingeschlagen; auch unter Beifall der polit-medialen Eliten in Deutschland.

Ohne Freiheit im Netz, ohne Grundrechte im Netz, wie die Meinungsfreiheit, ist die Demokratie im digitalen Zeitalter verloren.

Es braucht für den freiheitlichen Teil der Bevölkerung, der sich nicht bevormunden und gängeln lassen möchte, ein eigene digitale Infrastruktur.

Facebook und Co. sind auf Dauer keine Lösung.

Folgen Sie mir daher auf Telegramm. Die Zensur kann auch mein FB-Konto jederzeit treffen. Sie finden mich dort unter: t.me/sebastianwippel

Ich hoffe, dass das neue Jahr im Bereich zensurfreier alternativer Medien zukunftsweisende Fortschritte bringt.

Freies Internet für freie Bürger!


Die Säuberungen haben begonnen

 

SZ-Autor wünscht sich mehr »Cancel Culture« – Eine Entgegnung

Wussten Sie schon, dass »Cancel Culture«, also das Verdrängen von unkorrekten Meinungen und Personen aus der Öffentlichkeit, zur „inklusiveren Verwirklichung der Demokratie bei[trägt]“?

Derlei Thesen können Sie im Feuilleton der SZ nachlesen.

Der Autor, Politikwissenschaftler, legt sogar noch einen drauf: Die Forderung nach Kunst- und Meinungsfreiheit seien konservative „Waffen“, um „emanzipierte Änderungen“ abzuwehren. Dies sei ein „machtpolitischer Missbrauch“. Denn eine Einschränkung derselben finde im Grunde gar nicht statt. Was stattfinde, sei lediglich eine legitime Verschiebung von Machtverhältnissen zugunsten „emanzipativer Bewegungen“. Dies bedeute nichts Geringeres als die „Verwirklichung des demokratischen Universalismus, der in seiner heutigen Form unvollständig ist.“

„Politische Korrektheit“, „Identitätspolitik“ und „Cancel Culture“, seien „deshalb nicht die Einschränkung der demokratischen Pluralität und Inklusivität, sondern ihre weitere Verwirklichung.“

Wir haben hier – eingekleidet in akademischen Dünkel und im Namen der Demokratie – eine totalitäre Argumentationsfigur in Reinkultur. Der Ausschluss von Personen und Inhalten aus der Öffentlichkeit wird als Verwirklichung einer »wahren« Demokratie legitimiert. Das eigene politische Projekt („emanzipierte Bewegungen“) wird mit der Demokratie als solcher identifiziert und sogar mit universalistischen Geltungsgründen aufgeladen.

Sie kennen diese Rhetorik: Wenn Politiker von „unserer Demokratie“ sprechen, meinen sie im Grunde nur ihre eigene Herrschaft.

Die Folge: Der Demokratiebegriff wird monopolisiert und gegen die politische Konkurrenz gewendet, die dann als „Demokratiefeinde“ erscheinen kann. Wo aber »die Demokratie« von »Feinden« umzingelt ist, muss sie »wehrhaft« sein. Oder mit den Worten des Autors: „Mehr Cancel Culture!“.

Der Autor irrt auch, wenn er von einer „Verschiebung von Machtverhältnissen“ spricht, die der Ruf nach Meinungsfreiheit »nur« aufhalten wolle. Innerhalb des gegenwärtigen Kunst- und Kultursektors stellt seine „emanzipative Bewegung“, also das symbolische Feld linksgrün-globalistischer Kräfte, bereits das dominante Muster dar. Er verschleiert, dass die Machtfrage längst entschieden ist – wovon nicht zuletzt die Ohn-macht der Opfer der »Cancel Culture« zeugt.

Der Autor liefert in Wirklichkeit nur ideologisches Material, um die Selbstherrlichkeit, Exklusivität und antidemokratische Praxis der bereits tonangebenden Kräfte zu rechtfertigen.

Das demokratische Wortgeklingel kann er sich sparen; dieses Denken versprüht den Geist eines neuen Totalitarismus.


https://www.saechsische.de/kultur/mehr-cancel-culture-bitte-5352802-plus.html?fbclid=IwAR0_YmISnLQIUKbLvd-odaY3Ebg1AlcMXziV46t-bCMyzyuH0sjsIZ-1OOQ

 

Neu: Folgen Sie mir auf Telegramm!

In Zeiten allgegenwärtiger Zensur sind alternative Informationskanäle essentiell. Die großen »Big Data«-Monopolisten wie Facebook, Youtube, Twitter und Co. treten zunehmend als politisch gesteuerte Akteure auf. In den letzten Wochen und Monaten wurden Dutzende regierungskritische Blogger und Meinungsführer gelöscht.

Immer offener greift auch Facebook mittels tendenziöser Werbung, Zensur, »deplatforming« und dubiosen »Faktenchecks« in die freie Willens- und Meinungsbildung ein.

Die herkömmlichen »Sozialen Medien« sind nicht mehr vertrauenswürdig.

Ein »falscher« Beitrag und auch meine Facebook-Seite könnte verschwinden.

Geben Sie den Zensoren keine Chance. Abonnieren Sie meinen Telegram-Kanal und bleiben Sie informiert, egal was kommt:

➡ t.me/sebastianwippel

Bußgeld für Reichsfarben? Diskutieren & Verstehen, statt Verleumden und Verbieten

Politiker und Journalisten arbeiten an einem bundesweiten Verbot der Flagge des Kaiserreiches (1871 – 1918).
In Bremen ist das Verbot bereits rechtskräftig. Bußgelder bis zu 1.000 Euro können verhängt werden.
Andere Bundesländer wollen folgen. In Baden-Württemberg macht sich Grünen-Ministerpräsident Kretschmann für ein Verbot stark.
Der Zweck ist klar: Man will oppositionellen Gruppen ihre symbolischen Ausdrucksformen nehmen.
Die Begründungen, denen nach die Reichsfarben mit »demokratischen Werten« unvereinbar seien und dass das Zeigen derselben eine Ersatzhandlung für verbotene Nazi-Symbole sei, sind in dieser pauschalen Aussage absurd.
Wenn die Symbole aller vergangenen deutschen Staatsformen, nach dem Maßstab der heutigen linksgrünen Berliner Republik beurteilt würden, müssten wir uns von der eigenen Geschichte verabschieden. Vielleicht ist genau das gewollt?
Weiterhin ist die pauschale Unterstellung einer »Ersatzhandlung« nichts als Spekulation. Sie legt außerdem die argumentative Fährte für weitere Verbote. Denn: Könnte nicht das Zeigen etwa einer Preußenflagge auch eine »Ersatzhandlung« sein? Dieses Argumentationsmuster läuft in der Konsequenz auf die Zensur sämtlicher dissidenter Symbolformen hinaus.
Wer verstehen, statt spekulieren will, muss das Gespräch mit jenen suchen, die sich Schwarz-Weiß-Rot zu Eigen machen.
Offensichtlich ist der Zusammenhang mit dem Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung.
In diesem Kontext mögen die Reichsfarben Provokationsmittel sein. Sie stehen aber auch für einen immensen Vertrauensverlust in den etablierten Politikbetrieb.
Ein Verbot ist darauf keine richtige Antwort.
Wo ist der vielbeschworene »demokratische Diskurs«? Warum sitzen sich z.B. in öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshows nicht Verteidiger und Kritiker der offiziellen Corona-Politik gleichberechtigt gegenüber und diskutieren auch mal gebührend über medizinische und ethische Aspekte? Warum werden statt dessen renommierte Wissenschaftler, wie der stets profunde Prof. Bhakdi, ausgeschlossen und sogar lächerlich gemacht?
Das Absterben und Unterdrücken einer wirklich demokratischen, das heißt kontroversen (!) Diskussionskultur hat seine Spuren hinterlassen und schürt den Verdacht. Wer ständig von »Demokratie« spricht, und damit eigentlich nur seine eigene Herrschaft meint; wer immer mehr Menschen vom öffentlichen Gespräch ausschließt und diffamiert, braucht sich nicht wundern, wenn bewusst absetzende Symbolformen als provokanter Widerspruch gewählt werden.
Nicht die Reichsfarben sind das Problem, sondern die Aushöhlung demokratischer Praktiken und Institutionen.
In einem Satz: Pluralistische Debattenkultur und fairer Ideenwettstreit, statt Verengung der Meinungskorridore und Flaggenverbote.
Eines sei noch klargestellt: Die Farben der Demokratie und der liberalen Freiheitskämpfer des 19. Jahrhunderts sind Schwarz-Rot-Gold. Die AfD steht für die Freiheit des Einzelnen und für die Verantwortlichkeit der Regierung vor der Opposition. Opposition darf nicht unterdrückt werden.
Wer das tut, stellt sich selber in den offenen Widerspruch zur FDGO.