Die Blüten der grünen Öko-Diktatur: Keine Schnittblumen mehr?

Seiner Geliebten einen schönen Blumenstrauß schenken? Wenn es nach den Grünen geht, könnte das schon bald der Vergangenheit angehören.
 
Schlecht für das Klima Zuhause sind Schnittblumen ganz sicher nicht. Ob für seine Geliebte, als Aufmerksamkeit zum Muttertag oder einfach, um netten Menschen eine Freude zu machen – Blumensträuße sind eine schöne Geste, über die man sich immer freut.
 
Doch den Grünen sind Schnittblumen ein Dorn im Auge. Sie seien schlecht für das Klima und nicht nachhaltig, meint zumindest die Grüne Wirtschaftssenatorin von Berlin Ramona Pop. Als „Einmalartikel“ seien Blumensträuße nicht nachhaltig, auch die Transportkosten würden für einen großen ökologischen Fußabdruck sorgen. Lieber sollten wir Topfpflanzen nutzen.
 
Das ist nicht nur eine unverschämt gegenüber den Floristen, die ihr Handwerk mit Leidenschaft und Können seit Jahrzehnten ausführen, sondern auch gegenüber den Gärtnern, die die schönen Blumen anpflanzen. Solle die jetzt für das Klima alle ihre Berufe aufgeben? Müssen wir auf alles verzichten was zwar schön ist, aber nicht in die grüne Klima-Agenda passt? Wenn man diese Argumentation weiterführt, leben wir bald in Betonstädten, umgeben von Windrädern.
 
Auch nicht nachhaltig für das Klima ist es übrigens extra Pflanzen anzubauen, um sie anschließend zu rauchen…