Jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland zählt als Geringverdiener – In Görlitz ist es fast jeder Zweite!

Deutschland ist ein wohlhabendes Land – nur werden die meisten der deutschen Bürger nie etwas von diesem großen Wohlstand in der eigenen Brieftasche sehen. Während Unternehmen jedes Jahr außerhalb der Corona-„Pandemie“ Rekordumsätze verzeichnen und der Staat immer höhere Steuereinnahmen verzeichnet, leidet ein beachtenswerter Anteil der deutschen Bevölkerung an Armut.

Einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung nach sind fast ein Fünftel aller Vollzeitbeschäftigten in der Bundesrepublik Geringverdiener. Das heißt, müssen mit einem Bruttoarbeitsentgelt von weniger als 2284 Euro im Monat über die Runden kommen. Auch beim Median-Vermögen pro Haushalt liegt das angeblich so reiche Deutschland mit ca. 35.000 Euro sogar hinter Ländern wie Griechenland mit 40.000 Euro oder Slowenien mit 50.000 Euro.

Nach wie vor ist hierbei der Anteil der Geringverdiener in Ostdeutschland deutlich höher als im Westen. In Görlitz liegen die Zahlen gar bei 42,5 Prozent; im Erzgebirge mit 43,2 Prozent sogar auf dem unrühmlichen ersten Platz.

So zeigen sich also die Folgen einer vernachlässigten Infrastruktur, insbesondere im ländlichen Bereich. Während die Lebenserhaltungskosten im Vergleich zu westdeutschen Kreisen und Städten überwiegend gleich oder sogar höher liegen, verdienen die Menschen im Durchschnitt weitaus weniger.

Behalten Sie jedoch immer im Hinterkopf, dass diese Zustände von den seit Jahrzehnten regierenden Altparteien herbeigeführt wurden. Machen Sie sich immer bewusst: Diese Politik kann auch abgewählt werden. Sie ist nicht unser Schicksal!