Jugendämter melden Höchststand an Kindeswohlgefährdungen

Die erzwungene Isolation unserer Kinder hat dramatische Folgen. Kinderpsychologen haben lange vor den Konsequenzen gewarnt. Warum hat die Politik nicht auf sie gehört?

Depressionen und psychische Mißhandlungen sind nur zwei von den möglichen Folgen der Lockdown-Maßnahmen, von denen vermehrt Kinder betroffen sind. Doch diese Konsequenzen hat man von Seiten der Politiker wissentlich in Kauf genommen. Wir haben lange und nachdrücklich darauf hingewiesen, dass Kinder frische Luft brauchen, in die Schule müssen und ihre Freunde zum Spielen brauchen. Das ist nicht nur für ihre körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit immens wichtig.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die deutschen Jugendämter einen neuen Höchststand an Kindeswohlgefährdungen verzeichnet. Mit 60.000 Kindern ist die Zahl so hoch wie noch nie. Die Zahl der psychischen Mißhandlungen ist dabei um 17% gestiegen!

Die Frage ist, ob diese Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn man mehr an das Wohl der Kinder gedacht hätte. Ich meine, ja!

Der Lockdown wurde ohne Rücksicht auf Verluste einfach umgesetzt und niemand hat nach den psychischen Landzeitschäden gefragt, wovon natürlich nicht nur Kinder betroffen sind. Die Enge in den Wohnungen, die ungewohnte Situation für die Eltern, die vielleicht auch nicht immer mit dem Stress richtig umgehen konnten und dazu noch die wirtschaftliche Notlage, haben ihre Spuren hinterlassen.

Warum hat man die Kinder überhaupt Zuhause eingesperrt, wenn das Virus für Kinder nicht gefährlich ist?