Keine Härteleistungen für Opfer von Würzburg

Ihre Namen bleiben in der Öffentlichkeit ungenannt. Und für die Hinterbliebenen der Opfer des somalischen Messerstechers aus Würzburg wird es wohl auch keine finanzielle Entschädigung geben. Der skandalöse Grund: Ein terroristisches Motiv ist nicht eindeutig nachzuweisen.

Haben sie die „Allahu Akbar“-Rufe während der Tat schon wieder vergessen?

Das ist beschämend, aber so gehen CDU und SPD mit den Opfern ihrer Regierungspolitik um. Kein Nachruf, keine Entschädigung, ja nicht einmal die eindeutige Anerkennung der Tat als terroristisch.

Wir müssen den Opfern eine Stimme geben und die Ursachen für die abscheuliche Tat benennen. Die Hinterbliebenen wenigstens finanziell zu entschädigen, das wäre wohl das mindeste, was die Regierung tun könnte. Auch wenn der Betrag im Falle einer Auszahlung ohnehin viel zu gering wäre und die Größe des Verlusts niemals aufwiegen könnte.