Linke und grüne Politiker kritisieren Polen für seinen Grenzschutz – Wir sagen stattdessen danke!

Die Bilder der letzten Tage an der polnisch-belarussischen Grenze sind auch weiterhin besorgniserregend: Tausende von Migranten versuchen gewaltsam, die Grenze zu übertreten; Grenzbeamte und Soldaten werden mit Holzklötzen, Spaten und dergleichen angegriffen, während die illegalen Migranten zum Kräftesammeln in mitgebrachten Zelten nächtigen und nachts zur stillen Stunde versuchen, mit Kabelschneidern den Grenzzaun zu Fall zu bringen.

Die Lage spitzt sich insbesondere zu, da weißrussische Polizisten und Soldaten die Migranten kaum zurück nach Minsk lassen. Sie zwingen sie zu einem Sturm auf die polnische Grenze. Weißrussische Soldaten haben schon in Richtung polnischer Soldaten mit Waffen gezielt. Nur eine dünne Linie von polnischen Sicherheitskräften, gebildet von einigen tausend polnischen Soldaten und Grenzpolizisten, trennt unser Land von einem invasionsartigen Ansturm überwiegend junger, aggressiver Männer, die mit noch höherer Gewaltbereitschaft als vor sechs Jahren auf die EU-Grenzen stürmen.

Doch von Wohlstand und Ideologie verblendete Politiker in unserem Land denken nicht einmal im Traum daran, der polnischen Regierung für ihr beispielloses Engagement beim Grenzschutz zu danken! Stattdessen beklagt sich etwa die Linken-Chefin Hennig-Wellsow, dass es inakzeptabel sei, „wie Polen im Namen der EU hier die Geflüchteten behandelt.“ Es brauche statt des Grenzschutzes ein „unbürokratisches Aufnahmeprogramm, in Deutschland und europaweit.“ Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt kritisierte die Abweisung der Migranten durch den polnischen Grenzschutz. „Wir müssen dringend dafür sorgen, dass es in Richtung Polen zwei Botschaften gibt. Erstens: Nein zu menschenunwürdigen Pushbacks. Und zweitens: Ja zu Solidarität!“

Beschämendes und vollkommen realitätsfernes Gutmenschengeschwurbel; soweit also leider nichts neues. Es geht aber auch anders: Eine Vielzahl sächsischer Patrioten zeigten vorgestern mit einem massiven Banner sowohl vor dem Brandenburger Tor als auch später hier in Görlitz Präsenz, um ihre Solidarität und insbesondere Ihren Dank gegenüber der polnischen Regierung auszusprechen. Auch ich war bei letzterer Aktion vor Ort. Gerade in Anbetracht der mauen Reaktionen aus Regierungskreisen setzt dieser Akt ein wichtiges Zeichen. Auch ich sage daher: Danke, Polen! Es kann nicht sein, dass unsere Regierung Menschen anlockt, andere Staaten es ausbaden müssen und ihnen dann auch noch in den Rücken gefallen wird! Dank geht auch an die Freunde aus Dresden, die das Banner direkt vor die polnische Botschaft in Berlin brachten und später auch noch hier in Görlitz vorbeigekommen sind: Ihr wart eine bessere Vertretung für unser Land als alle anderen sogenannten „Volksvertreter“ aus Berlin in den letzten Tagen!