Muezzin-Ruf hallt in Zukunft durch Köln – Der Anfang vom Ende einer Domstadt!

Die „weltoffene“ Stadt Köln beglückt ihre Einwohner in Zukunft jeden Freitag für fünf Minuten zwischen 12 und 15 Uhr mit einem schallenden „Allahu Akbar!“, um die muslimischen Einwohner der Stadt zum Gebet aufzurufen. Für zwei Jahre befristet dürfen sich die Bewohner der Stadt ab sofort kostenfrei jede Woche an ihr Dasein in einer multikulturellen Gesellschaft erinnert fühlen. Wenn das Projekt gut läuft, dürfen sich die Kölner vielleicht bald für den Rest ihres Lebens darauf einstellen!

Die Kölner Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, sieht hierin ein Zeichen für die „Freiheit und Vielfalt“ der Stadt. Die alleinige Präsenz von Kirchenglocken in der Stadt ist nach ihrer Ansicht immerhin ein Zeichen der Diskriminierung von nicht-Christen – für sie ist es daher auch eine logische Schlussfolgerung, das Geläut des Doms in Zukunft mit dem Muezzin-Ruf zu ergänzen. Denn was passt schon besser zu einer Domstadt als ein islamischer Gebetsruf? Muslime seien immerhin ein „fester Teil der Kölner Stadtgesellschaft“. Und wer es wagt, das anzuzweifeln, „stellt die Kölner Identität und unser friedliches Zusammenleben infrage“. Klare Ansage!

Gerade der Umstand, dass einer der Partner dieser Aktion die radikalislamische „Ditib“ ist – die muslimische Hoforganisation des türkischen Staatsoberhaupts Erdogan – macht dieses Projekt noch absurder, als es sowieso bereits ist. Primär geht es bei dem Muezzin-Ruf nicht um „Toleranz“ oder „Vielfalt“, sondern um eine Sache: Die Demonstration von Macht. Und was demonstriert mehr Macht, als in einer Stadt, die ursprünglich als Sinnbild der christlich-abendländischen Kultur in Deutschland stand, jeden Freitag „Allah ist groß! Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah! Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Gesandter ist!“ skandieren zu können?