Sachsen wird mangelhafte Medienkompetenz vorgeworfen – Wir lesen zwischen den Zeilen!

Stellen Sie sich folgende Situation einmal vor: Ein Marmeladenhändler verkauft einer ausgewählten Gruppe an Menschen seine selbst erstellte Konfitüre. Zusätzlich wird eine Studie darüber erhoben, wie den Käufern die süße Konfitüre schmecke. Die Ergebnisse fallen wider Erwarten grottig aus: Kaum einem hat die Marmelade geschmeckt! Die Schlussfolgerung des Händlers? Die Studienteilnehmer sollten alsbald einen Arzt aufsuchen, da ihre Geschmacksnerven eindeutig getrübt sein müssen – seine Marmelade sei immerhin doch die beste in der ganzen Stadt!

Klingt absurd, nicht wahr? Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt jedoch eine am Montag in Dresden vorgestellte Studie zur „Medienkompetenz in Sachsen“. Hierfür wurden insgesamt 2502 Menschen ab 18 Jahren mit diversen Fragen zu dem Themenkomplex „Medien“ konfrontiert. Die Antworten scheinen jedoch nicht geschmeckt zu haben:

35 Prozent der befragten bejahten beispielsweise, dass „Zeitungen, Fernseh- und Radiosender die Meinungsbildung lenken“. 41 Prozent stimmten der Aussage zu, dass Medien die Funktion innehaben „das politische Geschehen zu kontrollieren“. Die Medienfunktion „neutral zu berichten“ wurde gar von einer so geringen Anzahl an Teilnehmern bejaht, dass auf die konkrete Auswertung dieser im Fragebogen aufgeführten Antwortmöglichkeit verzichtet wurde.

Zu welchem Ergebnis kommen die beiden Meinungsforscher daher? Ganz klar: Bei Jüngeren Befragten herrsche „mangelhaftes schulisches Wissen“. Ältere hingegen seien noch von „der Nachkriegszeit“ geprägt. Die Konsequenz hieraus ist für die Meinungsforscher nicht, vielleicht die mediale Berichterstattung in ihrer Gänze etwas kritischer zu beäugen, sondern stattdessen „Medienkunde“ in Schulen stärker zu vermitteln! 30.000 Euro für eine Studie, um zu dem Ergebnis zu kommen, wir Sachsen müssten einfach in der Schule indoktriniert werden, um den Medien mehr „Vertrauen“ zu schenken!

Wir haben einen Gegenvorschlag zu einer Studie: Befragt doch Leser, die ehemals Abonnenten von den vielzähligen Zeitungen am Markt waren, warum sie ihr Abonnent gekündigt haben! Könnte nicht viel eher die lückenhafte Berichterstattung der letzten Jahre verantwortlich dafür sein? Beispielsweise die ausgedachten „Hetzjagden“ in Chemnitz im Jahre 2018 und die darauffolgende Diffamierung des gesamten Ostens? Nicht vielleicht die Skandalisierung und Marginalisierung der Dresdener Demos in den Jahren 2014/15, als sämtliche Teilnehmer als „Spinner“ und „Rechtsradikale“ verunglimpft wurden? Nicht vielleicht die immer wiederkehrende Betitelung von islamistischen Terroristen als „Einzeltäter“? Nein, gewiss nicht! Wie beim Marmeladenhändler gilt, dass die Schuld beim Kunden liegen muss. Die Wahrheit spielt in den hiesigen Redaktionsstuben eh nur noch eine Rolle, wenn es gerade opportun erscheint.

 

Verleihung des Goldenen Meisterbriefs in Dresden – Eine Anerkennung altehrwürdigen Handwerks!

Wir gratulieren! Am vergangenen Donnerstag wurden in einem würdigen Rahmen Handwerkern für ihr 50-jähriges Meisterjubiläum die Goldenen Meisterbriefe überreicht. Innerhalb der Njumii, das Bildungszentrum des Handwerks in Dresden, erhielten Meister tradierter Disziplinen wie etwa der Schmiedekunst und der Kürschnerei nach langer regionaler Bindung die verdiente Auszeichnung; Berufe, die inzwischen leider zu großen Teilen vom Aussterben bedroht sind.

Der älteste ausgezeichnete Meister war ganze 93 Jahre alt und verbrachte einen großen Teil seines Lebens damit, seiner Berufung nachzugehen. Viele der Anwesenden bleiben auch im hohen Alter noch mit ihren Unternehmen verbunden. Dennoch wurde die Übergabe in vielen der anwesenden Betriebe bereits eingeleitet oder gar schon durchgeführt, sodass diese klassischen Disziplinen auch in Zukunft ihren Platz in der Wirtschaftsregion Sachsen haben werden!

Um das zu gewährleisten, hängt es aber auch an der Politik, den Handwerkern zuzuarbeiten. Allem voran heißt das, sich neben der Förderung traditioneller Gewerbe auch dem Abbau der alltäglichen bürokratischen Hürden zu widmen!

Neue Pflichten und Anforderungen machen dem Handwerk immerhin seit Jahrzehnten das Leben schwer. Immer mehr Zeit verbringen Meister am Schreibtisch, statt in der Werkstatt oder beim Kunden. Nicht zuletzt liegt in diesen Hürden ein Grund für lange Wartezeiten.

Handwerker haben ihren Beruf nicht gelernt, um als Buchhalter zu enden! Daher werden wir uns als AfD auch weiterhin dafür einsetzen, dass das klassische Handwerk den Respekt und die Förderung erhält, die es auch verdient.

Bundesrat beschließt neuen Bußgeldkatalog – Staatlich gebilligte Abzocke!

Die Abzockmasche geht in die nächste Stufe: Während die im vergangenen Jahr verschärften Bußgelder nach kurzer Zeit wieder einkassiert wurden, hat der Bundesrat nun der neuen Vorlage des glücklosen Maut-Ministers Scheuer (CSU) zugestimmt.

Während immerhin die drohenden Fahrverbote bei geringen Tempoüberschreitungen rausgefallen sind, haben die Bußgelderhöhungen es weiterhin in sich: Die Strafen für zu schnelles Fahren werden teilweise verdoppelt. Innerorts beginnen die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen künftig mit 30 Euro statt wie bisher mit 15 Euro. Das Bußgeld steigt teilweise bis zu einem Maximalbetrag von 800 Euro an. Der „allgemeine Halt- und Parkverstoß“ wird nun mit bis zu 55 Euro geahndet; Parken auf Geh- und Radwegen, Halten auf Schutzstreifen oder Parken in zweiter Reihe kostet bis zu 110 Euro.

So wie die alte Auflage des Kataloges ist die neue Fassung vor allem eines: ungerecht und ungerechtfertigt! Unter dem Vorwand eines Kampfes gegen Verkehrssünder wird der überwiegende Teil an verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmen kriminalisiert und zur Kasse gebeten.

Denn die bisherigen Sanktionsgrenzen werden von den Kraftfahrern zumeist schon beachtet: Die entsprechenden Registereinträge in Flensburg sind in den letzten Jahren nicht angestiegen. Dass die meisten Verkehrsteilnehmer die Regeln befolgen, zeigen auch die Entwicklungen der Unfall- und Unfallopferzahlen, die im vergangenen Jahr einen historischen Tiefstand erreicht haben.

Wir können uns sicher sein, dass die Bußgelder nicht für eine erhöhte Sicherheit und Ordnung im Straßenverkehr sorgen sollen. Gemeinsam mit erhöhten Parkgebühren wird versucht, die Automobilität so unattraktiv wie möglich zu gestalten. Am Ende des Tages ist dieser Bußgeldkatalog nichts anderes als ein Steigbügelhalter für die sich anbahnende grüne Verbots-Politik!

Bundeszentrale für politische Bildung bezeichnete Deutsche als „Süßkartoffeln“ – Staatsfinanzierter Rassismus gegenüber dem eigenen Volk?

Der Gedanke wirkt absurd: ein Land, in dem eine Behörde jährlich mit 97 Millionen Euro an Steuergeldern finanziert wird, um von diesem Geld dann gegen das eigene Volk propagandistisch vorzugehen. Doch in der Bundesrepublik Deutschland entspricht diese Absurdität inzwischen der traurigen Realität.

Im vergangenen Juni hatte das von der Bundeszentrale für politische Bildung ins Leben gerufene Projekt „Say My Name“ durch einen Beitrag auf der Plattform Instagram die kuriose Weltanschauung der Redaktion offenbart.

In einem Beitrag verwiesen sie in diesem Kontext auf den Autor Mohamed Amjahid, demzufolge sich Deutsche mit ihren angeblichen Privilegien auseinandersetzen müssten. Wenn Deutsche „Kartoffeln“ auf diese Weise hart an sich arbeiteten, könnten sie zu „Süßkartoffeln“ werden. Der von der Behörde zitierte Amjahid, der unter anderem für die taz schreibt, ist übrigens Verfasser des Buches „Der weiße Fleck“. Darin schildert er unter anderem, dass Weiße zu seinem engeren Freundeskreis keinen Zutritt hätten. Dass eine solche Person für die Bundeszentrale als geeigneter Gesprächspartner zum Thema „Rassismus“ zu Wort kommt, ist allein schon ein Skandal!

Wenig später nun jedenfalls wurde von Seiten der Bundeszentrale angekündigt, das Projekt „Say My Name“ regulär fortzusetzen – Handlungsbedarf scheint nicht gesehen zu werden. Aber wirklich überraschen sollte das eigentlich keinen mehr; immerhin predigen die linken Kulturhäuser in diesem Land immer aggressiver die Botschaft, dass Rassismus gegenüber Weißen ja schlicht und ergreifend gar nicht möglich sei. Die offensichtliche Doppelmoral dahinter bleibt den Protagonisten anscheinend auch weiterhin verborgen.

Armutsgefährdung im Alter steigt konstant – Gerechte Renten für lebenslange Arbeit garantieren!

Es ist nunmehr beinahe zwei Jahrzehnte her, dass die rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder die „Riester-Rente“ einführte. Damals beschloss die Regierung, die Renten wegen der alternden Gesellschaft geringer steigen zu lassen und so die monatlichen Abgaben durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu senken. Die fehlenden Einnahmen sollten durch private Altersvorsorge in Kombination mit staatlichen Zuschüssen kompensiert werden.

Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild ab, als ursprünglich gewünscht war: An Riester verdienen nur die Versicherungen; der Vertragsinhaber, kann wegen realitätsfremder Garantieversprechen kaum auf Rendite hoffen. Auch deswegen kann nur jeder vierte Bürger kann heute einen Riestervertrag vorweisen. Jeder zweite 55- bis 64-jährige Arbeitnehmer wird eine nicht ausreichende gesetzliche sowie betriebliche Rente bekommen, um seinen derzeitigen Konsum mitsamt Wohnung finanzieren zu können – laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung fehlen immerhin monatlich durchschnittlich etwa 700 Euro in den Taschen dieser Rentner.

Steuerzuschüsse der Rente können bereits durch konsequente Streichung von ideologischen Politikmaßnahmen wie in der Migrations-, Klima- und EU-Politik gegenfinanziert werden. 25 Prozent der Altersrente könnte nicht auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden, um Altersarmut zu verhindern oder zumindest deutlich zu verringern. Politikerpensionen gehören ebenso an die Leistungen für die Bevölkerung angepasst und der Beamtenstatus hat auf originär hoheitliche Aufgaben wie z.B. bei Bundeswehr, Zoll, Polizei, Finanzverwaltung und Justiz reduziert zu werden, um die Anzahl an Einzahlern in die gesetzliche Rentenversicherung zu erhöhen. Zusätzlich könnte der Steuerfreibetrag bei Renten angehoben, Lastengerechtigkeit zwischen Familien und Kinderlosen durch Erstattung der Rentenversicherung durch Steuermittel hergestellt werden.

Wenn all diese Aspekte mit einer Teilabfuhr in aktienbasierte Vorsorgefonds nach skandinavischem Modell kombiniert würden, bei welcher ein Teil der Rentenbeiträge gewinnbringend an den Kapitalmärkten investiert werden müsste, wäre die Altersarmut bereits in erheblichem Maße bekämpft. Es ist an der Zeit, dieser Generationenaufgabe endlich lösungsorientiert entgegenzutreten und sie nicht länger aufzuschieben!

Syrer erhalten nach Missbrauch Minderjähriger in Görlitz Bewährungsstrafe – Abschiebung statt Bewährung!

Erneut sind zwei Minderjährige in Deutschland Opfer der hiesigen Migrationspolitik geworden – diesmal sogar fast vor der eigenen Haustür: In Görlitz wurden zwei Syrer verurteilt, die sich sexuell an zwei 13-jährigen Mädchen vergangen hatten.

Die Täter wurden jeweils lediglich zu Bewährungsstrafen von jeweils zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Einer der Beteiligten muss darüber hinaus zusätzlich lächerliche 2.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: Freiheitsstrafe über ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt und keine Abschiebung. Für den sexuellen Missbrauch zweier Minderjähriger. Und bei diesem Fall scheint es für einen der Beteiligten auch nicht aufzuhören: er wurde nämlich nach dem Urteil erneut mit Handschellen abgeführt, da gegen ihn ein weiterer Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs vorliegen soll.

Ob das jeweilig angegebene Alter der Verurteilten bekannt ist oder ob sie in der Vergangenheit bereits ihre Triebe ausgelebt haben, kann keiner genau sagen. Es gleicht nahezu einem Wunder, dass wir die genaue Herkunft der Täter kennen! Dabei sollte explizit hier genauer hingeschaut werden: so ist immerhin bereits jeder zweite Täter bei Sexual-Delikten in Bahnhöfen Ausländer! Und die Tendenz ist sogar noch steigend.

Anstatt die Justiz mit solchen Personen weiter zu belasten, sollten nun die Konsequenzen gezogen und die beiden Verantwortlichen abgeschoben werden! Das gezeigte Verhalten der beiden Täter zeugt von einer offensichtlichen Gleichgültigkeit gegenüber den geltenden Gesetzen in unserem Land. Es wäre gegenüber unseren Kindern nicht zu verantworten, dass solcherlei Charaktere sich auch weiterhin in den Straßen von Görlitz herumtreiben!

Evangelisch-Lutherische Landeskirche stilisiert Lina E. zur Widerständlerin – Die Kirche macht sich mit Extremisten gemein!

Die Evangelische Kirche in Deutschland stellt bereits seit einiger Zeit eindrucksvoll unter Beweis, wie schnell innerhalb kürzester Zeit beinahe alle Traditionen und Sitten des christlichen Glaubens für ein Wandeln mit dem Zeitgeist aus dem Fenster geworfen werden können. Statt der Verbreitung des Evangeliums stehen vorrangig die Multikulti-Agenda und Klimaapologetik im Vordergrund.

Nun schießt die Kirche in Sachsen allerdings den nächsten Vogel ab: Für diesen Samstag lädt die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen nämlich zu einer Frauenkonferenz mit dem Thema „Autonomie, Autonome Projekte und Kriminalisierung von Frauenwiderstand“. Der große Fokus der Veranstaltung: die Linksextremistin Lina E, die aufgrund schwerster Straftaten von der Bundesanwaltschaft angeklagt wurde.

Obendrauf lud der Leiter der Frauenarbeit Erik Panzig als Referentin für den Vortragsabend die Linke Landtagsabgeordnete Juliane Nagel als Expertin für den Abend ein! Die Frau, die in den vergangenen Wochen Bekanntheit dadurch erlangte, dass sie die „Wir sind alle LinX“-Demonstration vom 18. September in Leipzig angemeldet hatte – eine Versammlung, bei der tausende Linksextremisten in Leipzig randalierten! Der Pfarrer Panzig betrachtet die Landtagsabgeordnete der Linken trotz dieser Umstände als „eine willkommene Gesprächspartnerin“.

Vielleicht sollte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Sachsen ihr Hauptaugenmerk wieder auf die Frohe Botschaft richten und nicht versuchen, mithilfe von Mitgliedsbeiträgen aus Extremisten Märtyrer zu machen!

Bundesamt für Katastrophenschutz schätzt Blackout als wahrscheinlichste Katastrophe ein – Die Krise nähert sich!

Die große Frage ist nicht ob, sondern wann: Experten prognostizieren bereits seit Jahren die Entstehung von großflächigen Stromausfällen in der Bundesrepublik. Die Gefahr eines solchen „Blackouts“ wird aufgrund der zunehmenden Anfälligkeit des europäischen Stromnetzes fortschreitend größer – zu großen Teilen ist das der forcierten „Energiewende“ zu verdanken.

Inzwischen schätzt immerhin auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz ein solches Ereignis als die wahrscheinlichste Katastrophe in Deutschland ein. Störungen innerhalb des europäischen Stromnetzes nehmen immerhin bereits jetzt schon rapide zu – allein in diesem Jahr standen wir sowohl im Frühjahr sowie auch im Sommer bereits kurz vor einer solcher Situation.

Doch wirklich vorbereitet ist unser Land für so einen Fall in keiner Hinsicht. Dabei hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereits 2018 vor „katastrophalen“ Folgen massiver landesweiter Stromausfälle gewarnt. Vor allem die Bundesländer hatten demnach bei Notfallplänen für die Verteilung von Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten noch einiges an Nachholbedarf – verändert hat sich bisher so gut wie gar nichts.

Dabei ist die Lage äußerst bedrohlich: Tanksäulen hören auf zu pumpen, Verkehrsampeln fallen aus, Bankautomaten streiken und Heizungen funktionieren auch nicht mehr. Überall fehlen Aggregate für den Ernstfall – für die Verantwortlichen ist das alles aber anscheinend keine Beachtung wert.

Es zeigt sich auch hier, dass Deutschlands staatliche Strukturen mit wirklichen Ausnahmesituationen zunehmend überfordert sind, weil sich das zuständige Führungspersonal lieber ideologischen Projekten widmet, statt sich für immer näher rückende Katastrophenfälle zu wappnen.

Wir beglückwünschen die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ zum dreißigjährigen Bestehen!

Am gestrigen Abend wurde die Brigade auf dem Theaterplatz in Dresden mit einem würdevollen Großen Zapfenstreich geehrt – zu Recht! Unsere Bundeswehr hat als Parlamentsarmee eine große Verantwortung gegenüber Land und Volk, der sie auch allemal gerecht wird; die ausgiebige Katastrophenhilfe während des Hochwassers sowie die Amtshilfe während der Coronazeit haben das unter Beweis gestellt.

Die Bundeswehr ist in unserem schönen Sachsen immer willkommen – insbesondere auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz, der als einzig noch militärisch genutzter Truppenübungsplatz in diesem Bundesland einen hohen Stellenwert für uns hat.

Sächsische Betriebe sind weiterhin auf der Suche nach Auszubildenden – Meister statt Master!

Wir gehen auf das Jahresende zu – für eine Vielzahl von Gewerben bedeutet das vor allem eines: die Aufnahme neuer Lehrlinge in ihr Unternehmen. Vom Bäcker bis zum Kfz-Mechatroniker: jedes Jahr befinden sich Handwerksbetriebe auf der Suche nach tauglichen Nachwuchskräften – in Sachsen allein sind noch über 500 duale Ausbildungsplätze frei. Doch die Suche gestaltet sich zunehmend schwieriger.

Das Streben nach immer höheren Abiturientenquoten gefährdet kontinuierlich den Nachwuchs in den Handwerksberufen. Seit Jahrzehnten nimmt die Anzahl an Studienanfängern zu; inzwischen liegt sie bereits jedes Jahr im Schnitt bei rund 500.000 Erstsemestern – wobei jedoch jedes Jahr rund 30 Prozent ihr Bachelorstudium auch wieder abbrechen.

Dabei bietet auch das Handwerk gute Aussichten! Das durchschnittliche Lebensarbeitseinkommen eines Handwerksmeisters ist laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks mit etwa zwei Millionen Euro ebenso hoch wie das eines regulären Bachelorabsolventen. Zusätzlich ist das Arbeitslosenrisiko mit 2,1 Prozent niedriger.

Auch die oft befürchtete „Überqualifikation“ spielt im Handwerk selten eine Rolle: 2020 hatten knapp unter 15 Prozent der Azubis das Fachabitur oder das allgemeine Abitur. In erster Linie geht es um die Motivation der Bewerber und um ihr Interesse an Theorie und Praxis des Berufs.

Wir sind fest davon überzeugt, dass die duale Ausbildung in Unternehmen und Berufsschulen auch weiterhin ein bewährtes Erfolgsmodell darstellt. Der Wert der beruflichen Bildung muss daher unbedingt wieder stärker herausgehoben werden!