Unterstützung Europamarathon 2015

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Europamarathon 2015. Mit einer Spende für zwei so genannte “Kilometer-Patenschaften” beteiligte ich mich an der Unterstützung dieses mittlerweile europaweit bekannten Görlitzer Sportereignisses. Sport hält gesund, auch wenn es nicht unbedingt für jeden gleich ein Marathonlauf sein muß. Diese Veranstaltung ist  mir wichtig, weil gemeinsames Sporttreiben die Völker verbindet, obwohl die Sportler im individuellen Wettstreit stehen.

Darüber hinaus ist die Veranstaltung auch ein Werbeträger für die Stadt und die Region. Vielleicht sehen wir den ein oder anderen Sportler mit seiner Familie als Gäste unserer Stadt demnächst wieder.

Trotz des Regengusses zwischendurch war es ein erfolgreicher Höhepunkt des Veranstaltungsjahres in unserer Europastadt Görlitz Zgorzelec.

Vielen Dank auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer und Behördenmitarbeiter, die den Autofahrern gebetsmühlenartig erklären durften, warum sie heute den ein oder anderen Umweg in kauf nehmen mussten.

 

Besuch bei der Görlitzer Schützengilde 1377 e.V.

Am Mittwoch, den 27. Mai 2015 besuchte der Landtagsabgeordnete Sebastian Wippel die Görlitzer Schützengilde 1377 e.V., den ältesten Schützenverein im Freistaat Sachsen. Hartmut Kroll, der engagierte Vereinsvorsitzende empfing Wippel und gab seine positive Überraschung zum Ausdruck, wieder einmal einen Politiker in seinem Vereinshaus begrüßen zu können.

Sebastian Wippel erklärte seine Beweggründe über seinen Besuch.
Nicht gegenseitige politische Agitation spiele für ihn eine Rolle, sondern der Meinungsaustausch über Fragen und Probleme betreffend des Vereinslebens.

In lockerer Atmosphäre gab Kroll Einblicke in das interessante Vereinsleben, seine historischen Wurzeln und gegenwärtigen Stand der Dinge.

Als erfreulich bewerten alle Beteiligten die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Görlitz und den Behörden.

Große Sorge bereitet dem Vorsitzenden der wenige Nachwuchs. So bemängelt er, dass gerade an den Schulen der Sinn des Schießsports nicht richtig dargestellt wird, wo doch die Förderung zu Disziplin, Ordnung, Sauberkeit und Zuverlässigkeit sowie Mannschaftsgeist eine wesentliche Rolle spielen. Die positive Wirkung auf die Entwicklung von Jugendlichen stellte er an zwei konkreten Beispielen dar.
Der Vorstand sieht ein Problem aber auch im Zusammenhang mit der geänderten Interessenlage der jungen Generation. Ein Schießstand ist eben alles andere als ein „Ballerspiel“.

In der Vergangenheit stellte die Verschärfung des Waffengesetzes einerseits einige sinnvolle Herausforderungen dar, brachte aber auch Ungereimtheiten auf den Tisch:

„Auf einem Jahrmarkt können Kinder ab 3 Jahren mit einem Luftgewehr hantieren, wo auf einem Vereinsschießplatz der Umgang mit Waffen erst ab dem 12. Lebensjahr zulässig ist.“ Hinterfragt ein Vorstandmitglied kritisch. Hier ergeben sich Zweifel an der fachlichen Kompetenz der damaligen Gesetzesgeber.

Bei einer anschließenden Besichtigung der gesamten Schießsportanlage berichtete der Ehrenvorsitzende des Vereins, sehr begeistert von seiner jahrelangen Arbeit.
In über 60 Tausend ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde die Anlage Stück für Stück modernisiert und entsprechend der gesetzlichen Vorgaben um- und ausgebaut.

Im Ergebnis verabschiedete sich Sebastian Wippel mit dem guten Gefühl, dass der Verein sehr engagiert und zuverlässig arbeitet. Er bedankte sich für die aufgeschlossene Gesprächsrunde mit dem Vereinsvorstand und die interessanten Hinweise an die Politik.

„Rassismus“- Gefahr! Passkontrollen bei Ausländern bald verboten?

Ein Inder mit deutschem Pass klagt aktuell vor dem Dresdner Verwaltungsgericht wegen angeblicher rassistischer Praxis bei Polizeikontrollen in Deutschland, weil er angeblich als Einziger im Zug zwischen Prag und Dresden von der Bundespolizei kontrolliert wurde. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Eine der wichtigsten Aufgaben der Bundespolizei ist es, illegale Einwanderung an den Grenzen Deutschlands zu verhindern. Da sich fast alle Europäer innerhalb der Europäischen Union frei bewegen können, kommen illegale Einwanderer zwangsläufig aus anderen Kulturkreisen und haben damit oft auch ein nichteuropäisches Aussehen. Bei Stichproben-Kontrollen ist es nachvollziehbar, dass diese Personen demzufolge verstärkt überprüft werden. Wer dieses in Frage stellt, kann die wenigen Kontrollen ganz einstellen und die Bundespolizei abschaffen.

Wenn jetzt zusätzlich die Europäische Kommission die Rechtmäßigkeit der Kontrollen der Einreisewege in Deutschland anzweifelt und überprüfen will, ist das ein weiterer Schritt zur Aushöhlung deutscher Souveränität. Die löchrige EU-Außengrenze des Schengen-Raumes bietet Deutschland keinen Schutz vor illegaler Einwanderung. Erfreulicher Weise gibt es bereits Rechtsprechung des EUGH, der einen ähnlich gelagerten Fall in den Niederlanden als rechtmäßige Kontrolle eingestuft hat.“

Innenausschuss im Landtag entlarvt angeblichen Wohnungsmangel in Dresden

Im Innenausschuss des Landtages wurde jetzt die Forderung des Kandidaten für das Amt des Dresdner Oberbürgermeisters Ulbig nach 5000 neuen Wohnungen für Dresden als populistische und unnötige Forderung entlarvt. Laut Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen e.V. stehen im unmittelbaren Umland von Dresden, also u.a. in Freital, Heidenau und Radeberg, 2.500 Wohnungen leer.

 

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel: „Herr Ulbig als Noch-Innenminister sollte wenigstens darüber Bescheid wissen, wie die Wohnungssituation in und um Dresden wirklich ist. Seine Forderung nach 5000 neuen Wohnungen für Dresden lässt zwei Schlussfolgerungen zu. Erstens: Er ist schlecht informiert, was mangelhafte Arbeitsweise bedeutet. Oder Zweitens: Er kennt die Tatsachen und stellt diese Forderung, um beim Wähler als künftiger Gönner von Dresden dazustehen. Beides bedeutet allerdings, dass er wohl nicht der ideale Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters ist, weil er entweder lügt oder schlampig arbeitet.“

 

Innenausschuss-Mitglied, der AfD-Abgeordnete Carsten Hütter, ergänzt: „Laut Sächsischer Aufbaubank stehen in ganz Sachsen vor allem im ländlichen Raum derzeit 231.000 Wohnungen leer. Bis 2030 sollen es sogar 265 000 sein. Die so genannte Entleerung der Dörfer und Kleinstädte muss dringend durch Zuzugsanreize gestoppt werden. Die AfD ist in Sachsen angetreten diese zu schaffen. Das ländliche Sachsen muss leben. Darin widerspiegeln sich kulturelle Identität und Bauerntum, die unbedingt erhalten werden müssen.“

 

Ergänzung zur Pressemitteilung:  Thema der Verhandlung im Innenausschuss war der Antrag eine Kappungsgrenze für Mietsteigerungen einzuführen. Nahezu alle Experten waren sich einig, daß der Wohnungsmarkt in Sachsen eher von großem Leerstand und Mieten an der Grenze zur Unwirtschaftlichkeit geprägt ist. Allein in Dresden und Leipzig ziehen viele Menschen in die Großstädte, wobei auch nur in Dresden eine gewisse Anspannung im Wohnungsmarkt erkennbar ist. Leipzig hat noch große Leerstandsreserven.
Die Neubürger der Großstädte kommen aber überwiegend aus dem ländlichen Raum Sachsens, was diesen schwächt. Der Anstieg der Mieten in Dresden kann nicht geleugnet werden, geht aber von einem äußerst niedrigem Niveau aus. Sodaß selbst bei Neumietverträgen die Durchschnittsmieten unter dem Bundesdurchschnitt liegen und damit noch immer weit von wirklichen sozialen Verwerfungen weg sind.
Ich bin der festen Auffassung, daß die Höhe der Mieten auch regulierend wirkt. Sind die Mieten für Neubürger in Dresden zu hoch, werden sie Nutzen des Wohnens in der Großstadt und den Vorteils niedriger Mieten oder größerer Wohnungen im Umland vor der Wohnortwahl abwägen. Dies findet bereits statt, sodaß das Umland der “Speckgürtel” davon profitiert und gestärkt wird.

Auch wenn ich nichts von der Leuchtturmpolitik der CDU halte, so halte ich noch weniger davon das wenige austrahlende Licht durch künstliche Eingriffe abzudunkeln.

Der Eingriff in den Wohnungsmarkt zu einem so frühen Zeitpunkt ist Planwirtschaft. Planwirtschaft kann nicht funktionieren. Sie funktioniert schon gar nicht, wenn persönlich motivierte Interessenlagen die Entscheidungsfindung leiten und der Blick auf den größeren Zusammenhang verstellt wird.  In diesem Fall würde das eine erhebliche Steuergeldverschwendung bedeuten: In Dresden sollen 5000 Wohnungen mit Steuergeldern gebaut werden, im Umland sollen auch mit Steuergeldern 2000 Wohnungen abgerissen werden. Damit wird der Zuzug in die Stadt Dresden weiter attraktiv und der ländliche Raum blutet aus. Diesem Ausbluten wird dann mit weiterem Steuergeld entgegengetreten.  Irrsinn!

Ein weiteres Argument wurde unwidersprochen geäußert: Durch neueste Verordnungen, die eine energetische Modernisierung vorschreiben, wird Bauen derart teuer, daß es bei dem bestehenden Mietpreisniveau nicht mehr wirtschaftlich ist, Mietwohnungen zu bauen. Ein Quadratmeterpreis von 8-9 Euro müsste derzeit gezahlt werden, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Mit der bestehenden Rechtslage müsste sich also der Marktpreis in diese Richtung entwickeln, er ist aber noch bei unter 7 Euro je Quadratmeter. Mit der Begrenzung von Mieten wird der Marktpreis verhindert, und das Angebot bleibt knapp. Mit dem Ausbau der Wohnungen würde sich das Angebot ausweiten und der Markt entzerren. Das bedeutet automatisch weniger stark steigende Mieten und damit auch weniger Wohngeld Zahlungen auf der anderen Seite. Die angespannte Preislage auf dem Wohnungsmarkt, wird hierzulande durch die Politik der CDU/SPD Bundesregierung verschärft –> Planwirtschaft…da ist sie wieder. Aber nicht mit der AfD!

 

 

Zahl der Crystal Konsumenten steigt dramatisch- oder was die Staatsregierung nicht weiß

Die Antwort auf meine Kleine Anfrage Drs.6/1328 an die Staatsregierung, zur Anzahl von Crystalkonsumenten in Sachsen brachte teilweise ans Tageslicht was in Sachsen wirklich passiert.

Erstens passiert es zum wiederholten Male nicht, daß die Sächsische Zeitung, wie bei allen anderen Parteien üblich(!), den Urheber der Kleinen Anfrage nennt, auf deren Grundlage sie ihren Artikel aufbaut. Das ist unanständig und wird selbst im Landtag zwischen den Parteien fair gehandhabt! Das aber nur zur allgemeinen Information. (Die Stelle lösche ich gern, sobald eine positive Antwort auf meine Beschwerde eingegangen ist.)

Zweitens weiß die Staatsregierung nicht wirklich wie viele Crystalabhängige es gibt. Es ist lediglich bekannt, wie viele Personen sich in die Suchtberatungsstellen begeben haben-immerhin. Allein diese Zahlen sind erschreckend!
2011 suchten 2050 Personen die Beratungsstellen auf. 2014 waren es fast doppelt so viele nämlich 4824 Personen. In Leipzig allein hat sich die Zahl vervierfacht!
Natürlich melden sich Drogenkonsumenten nicht bei der Statistikbehörde an. Allerdings wäre es ein Leichtes bei Kriminellen im Polizeilichen Auskunftssystem zu erfassen unter welchen Drogen eine Person steht. Dann könnte man diese Daten in der Gesamtzahl mit den Daten der Drogenberatungsstellen abgleichen und würde feststellen, wie viele Personen es gibt, die von den Beratungsstellen nicht beraten werden. Nur so kann man seine Konzepte anpassen.
Obendrauf käme eine immernoch große Anzahl von Konsumenten, die über den Drogenkonsum hinaus nicht kriminell werden, weil sie noch ein “normales” Leben führen können. Weil die Droge aber so abhängig macht, werden auch diese Personen früher oder später entweder von der Polizei oder den Suchtberatungsstellen erfasst.  Wer diese Umstände berücksichtigt, der kann sich in etwa ausmalen wie die Lage in Sachen Drogenkonsum wirklich ist.

Drittens kann sie Staatsregierung nicht sagen welche Schäden durch Beschaffungskriminalität wegen Crystal oder Amphetaminen entstanden sind. Dies ist allerdings wichtig um die Wichtigkeit und gesamtgesellschaftliche Betroffenheit des Problems zu verdeutlichen. Neben Arbeitsausfall wegen “Krankheit”, Kosten von Betreuung, Kosten von Therapien, Kosten von Sozialleistungen dürfte die Beschaffungskriminalität die unbeteiligten Bürger am meisten und direktesten treffen.
Immerhin wurde die Erfassung von Crystal in der Polizeilichen Kriminalstatistik nun eingeführt, sodaß wir nächstes Jahr mehr Erkenntnisse erlangen dürften.

Viertens hat die Staatsregierung keine Informationen, und deshalb auch keinen Überblick darüber, wie die Therapieerfolge von Abhängigen sind. Sie weiß auch nicht wie viele Personen ihre Therapie vorzeitig abbrechen. Wie sieht es mit den Personen aus, deren gerichtliche Auflage eine Therapie ist? Wenigstens über diese Personen müsste eine Statistik vorhanden sein-um die Wirksamkeit der Auflage und damit richterliches Handeln zu überprüfen.

Wie soll eine Aufklärungskampagne funktionieren, wenn man die harten Fakten über die Gefahren und die Abhängigkeit, Therapierbarkeit nicht kennt?

Ich habe eine Nachfrage Drs.6/1666  eingebracht und möchte wissen, wie viel Crystal die Polizei beschlagnahmt hat. Bei der gestiegenen Verbreitung in der Bevölkerung wäre zu erwarten, daß die sichergestellten Mengen angestiegen sein müssen, selbst wenn die Polizei nicht mehr als vorher kontrollieren würde.

 

Pilotprojekt zur Rechtsdurchsetzung?

Zur Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), der zufolge sich die Zahl der Asylbewerber in Sachsen dieses Jahr auf 23.000 erhöhen wird und die CDU 3.800 abgelehnte Asylbewerber in einem Pilotprojekt abschieben will, erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Bereits in den Haushaltsverhandlungen habe ich auf die anstehende Prognosesteigerung der Asylbewerberzahlen auf Grundlage der Ministerien anderer Bundesländer hingewiesen. Die Regierungsfraktionen haben das mit der Begründung abgebügelt, dass man dem BAMF vertraue. Jetzt hat man weder genug Geld für Unterbringung, noch für Rückkehrhilfen, noch für eine Verbesserung der Abschiebepraxis eingestellt-wohl aber für mehr Integrationsmaßnahmen.

Endlich ändert das BAMF jetzt die Prognose für die erwarteten Asylbewerber in Deutschland, nachdem schon vor Monaten mehrere Ministerpräsidenten auf die unrealistischen Zahlen hingewiesen hatten. Durch die erwartete Flut an Asylbewerbern wird es umso dringlicher, die vielen abgelehnten Asylbewerber wieder in ihre Heimatländer zurückzuführen, um Platz in den Asylbewerberunterkünften zu schaffen und ausufernde Kosten für die Kommunen zu vermeiden.

Interessant ist, dass der CDU-Innenexperte Hartmann von 3.800 vollziehbar ausreisepflichtigen Asylbewerbern spricht und jetzt eine schnelle Abschiebung fordert, für deren Vollzug er ein Pilotprojekt im Kreis Meißen anregt. Das kann nur heißen, die meisten dieser 3.800 Personen halten sich schon länger illegal in Sachsen auf und sind nicht abgeschoben wurden. Warum für die Abschiebung dieser Personen ein Pilotprojekt gebraucht wird, bleibt auch unklar. Falls die Abschiebung bisher verhindert wurde, weil die Asylbewerber ihre Pässe weggeworfen haben, ihre Heimatländer die Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden boykottierten oder sie schlicht untertauchten, wie kürzlich die Tagezeitung ´Die Welt´ berichtete, dann muss sich die Staatsregierung beim Bund für Änderungen in der Abschiebepraxis einsetzen.

Den derzeitigen Aufenthalt von ca. 3800 ausreisepflichtigen Asylanten in Sachsen hat Andre Barth -AfD in einer kleinen Anfrage vor wenigen Tagen herausbekommen. Offensichtlich braucht die CDU den Druck von der AfD um zu handeln.“

Spende an Nachwuchskicker

Fussballjungs-Spendentag

Den Jungs vom SV Blau-Weiß Deutsch Ossig wurden bei einem Autodiebstahl ihr Trikotsatz und Bälle gestohlen. Das nahm ich zum Anlass, ihnen unter die Arme zu greifen. Mit einer Spende von 300 Euro für die Neubeschaffung soll neues Material für die Nachwuchskicker beschafft werden können.
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Dies war die erste Spende für Zwecke der ehrenamtlichen gesellschaftlichen Arbeit. Damit möchte ich insbesondere die Jugendarbeit und die Arbeit von Jungen Menschen in unserer Region unterstützen. Die Jugend soll hier bleiben wollen und können, oder wieder den Weg in die Heimat finden.
Wer Ideen für fördernswerte Projekte hat, ist eingeladen sich bei mir oder meinen Mitarbeitern zu melden, sich formlos, aber aussagekräftig zu bewerben.

1. Mai in Görlitz – AfD zeigt Flagge

Am ersten Mai zeigte die AfD am Rande des vom DGB organisierten Maifestes vor dem Gerhard-Hauptmann-Theater Görlitz Flagge.
Warum am Rande? Der DGB lud nach eigenen Angaben alle demokratischen Parteien ein. Leider war man sich seitens des DGB nicht sicher ob die Alternative für Deutschland eine demokratische Partei sei. Ich bin mir da allerdings sehr sicher! Mein Büro ziert ein großes Plakat: “Direkte Demokratie” und wir haben die Bürger der Stadt zu einem erfolgreichen Bürgerbegehren bewegt.

Weil wir uns des eigenen Demokratieverständnisses so sicher sein können, haben wir uns “a scheenes Fleckl”  (görlitzerisch: “einen schönen Platz”) in der Sonne gesucht und dem Getümmel beigewohnt.

Viele Bürger kamen vorbei und suchten das Gespräch. Viele fragten, darunter auch die politischen Mitbewerber, warum wir allerdings abseits stehen würden. Unsere Antwort fiel immer getreu dem Motto aus: Mut zur Wahrheit.  Es gab niemanden, der uns als “undemokratisch” angesehen hätte. Ja noch nichteinmal die Herren von der örtlichen Antifa. Einer erkundigte sich freundlich, nach meiner Einarbeitung im Landtag. Ein anderer -das muss mal gesagt werden, getraute sich doch tatsächlich einen “Good night white pride” Aufkleber neben uns an einen schönen sauberen Flaggenmast zu kleben. Beim Abbauen waren sie dann wieder behilflich. Zwei Luftballons, die eigentlich meine Kinder noch erfreuen sollten, erfreuten nun die Herren in den bunten Hosen. Beim Versuch die Ballons in den angrenzenden Mülleimer ordentlich zu entsorgen, gingen sie leider kaputt. Nunja…

Die “Junge Alternative- JA” ermöglichte es den Görlitzern auf originelle Weise etwas gegen die Staatsschulden zu tun. Jeder, der wollte durfte nach Herzenslust in einen symbolischen Schuldentopf greifen und die Staatsschulden einfach aufessen.

Verständnis für unsere Situation kam allerdings von unerwarteter Seite: Vertreter der MLPD -ja richtig, die MLPD, die sich selber als die einzige wirklich revolutionäre Partei der Linken versteht, waren nämlich vom DGB auch nicht eingeladen worden. ABER: mutmaßliche DGB Aktivisten hielten eine Fürsprache für die MLPD, sodaß sie ihre Druckerzeugnisse für die Revolutionswerbung doch noch vor Ort verteilen durften…

Nach so vielen Gesprächen und einem erfreulichen Tag mit lauter Rockmusik bauten wir als letzte Partei ab. Ob des (Un)demokratiemißverständnisses bleibt allerdings noch Gesprächsbedarf. Wir sind dafür bereit mit allen zu reden, die zuhören wollen.

Staatsregierung übernimmt AfD-Forderung nach Bekämpfung des Linksextremismus

++Pressemitteilung der AfD Fraktion im Sächsischen Landtag++

Zur aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag zur Bekämpfung von Rechts- und Linksextremismus auf Antrag von CDU und SPD erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Nach der Ablehnung des AfD-Antrages zum Linksextremismus am 12.03.2015 hatte ich befürchtet, dass man vor dieser Gefahr die Augen verschließt, nur um an der politischen Korrektheit festzuhalten. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Herrn Hartmann als Vertreter der CDU-Fraktion dafür, dass unsere Positionen übernommen werden und die CDU endlich aufgewacht ist.

Kein halbwegs vernünftiger Mensch kann sich heute noch hinstellen und behaupten, dass wir kein Problem mit Linksextremismus haben. Anlässlich der EZB-Eröffnung in Frankfurt/M. herrschten kriegsähnliche Zustände. Polizeistationen wurden angegriffen, Polizeiautos angezündet und über 90 sächsische Polizisten verletzt. In Sachsen ist die Anzahl der linksextremen Gewaltstraftaten doppelt so hoch, wie die der Rechtsextremen – das sind die Fakten.“

Der innenpolitische Sprecher AfD-Fraktion Stefan Dreher ergänzt:
„Das Thema Bekämpfung von Extremismus muss zwingend auch um religiös motivierten Extremismus ergänzt werden. Nicht nur in Paris gab es islamistische Terroranschläge, auch in Deutschland wurden aktuell islamistische Anschläge verhindert. Denken wir auch an die zahlreichen irregeleiteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf den religiösen Wahn hereinfallen und in den Nahen Osten reisen, um sich der Terrororganisation ‚Islamischer Staat‘ anzuschließen.“

CDU und SPD kennen ihren eigenen Haushalt nicht

Im Rahmen der Haushaltsdebatte im Sächsischen Landtag vertrat ich die Meinung, daß der Freistaat Sachsen seine Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber zu teuer bauen würde. Ich sagte, daß die Einrichtungen für je 700 Asylbewerber in Dresden und Leipzig für jeweils ca. 36 Mio Euro gebaut werden würden, und Chemnitz für 27 oder 29 Mio Euro.
Dem widersprachen Vertreter von CDU und SPD ausdrücklich. Es wurde die Zahl von insgesamt 36 Mio Euro in den Raum gestellt.

Das ist nachweislich falsch! Unter dem folgenden Link, ist der Haushaltsentwurf Einzelplan 14 abgelegt. Die von mir genannten Zahlen finden sich auf den Seiten 38-40 unter “Gesamtvolumen” der einzelnen Baumaßnahme.

Rechnet man das auf einen Heimplatz, so kommt man auf 51000 Euro pro Heimplatz. Da bekanntermaßen Asylbewerberunterkünfte keine Luxusbauten sind, sondern eher an Kasernen erinnern, stellt sich die Frage nach dem Zustandekommen dieser Summen. Das will ich genauer wissen. Ich bleibe da dran.

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