Seit 2015 wurden rund 850.000 Bootsmigranten nach Europa gebracht – Ein Milliardengeschäft für Schlepperbanden!

16 Milliarden Euro – so viel Geld haben bereits im Jahre 2015 seit Beginn des Jahrtausends Menschen an Schlepper für die illegale Reise auf den europäischen Kontinent ausgegeben. Man merke an, dass zu diesem Zeitpunkt die Flüchtlingskrise noch nicht einmal ansatzweise ihren Höhepunkt erreicht hatte.

Seitdem sind etliche Milliarden Euro dazugekommen, welche in die organisierte Kriminalität durch Menschenschmuggel geflossen sind. Denn das Geschäft erweist sich als lukrativ: Seit dem Beginn der Flüchtlingskrise sind allein über den Meeresweg mehr als 800.000 illegale Migranten nach Europa gekommen – Tendenz weiterhin steigend. Auf diese Summe kommen noch Millionen hinzu, die auf dem Weg via Land oder gar Luft nach Europa migriert sind.

Diese Menschen zahlen den Menschenschmugglern zuweilen horrende Summen für ihren Weg nach Europa: von Fahrten über das Mittelmeer für 1.200 Euro auf überfüllten Schiffen bis hin zu 25.000 Euro für einen Flug direkt nach Deutschland – Papiere inklusive – ist inzwischen alles denkbar.

Für das Schleppen von Afghanistan bis Deutschland via Balkan musste 2016 beispielsweise zwischen 4.000 und 5.000 Euro bezahlt werden. Aus Syrien und dem Irak waren das 3.200 bis 3.600 Euro. Und aus Ostafrika mussten die Menschen – ohne Kost andere etwaige Kosten – um die 5.000 Euro für die gesamte Strecke über das Mittelmeer nach Italien zahlen. In den letzten Jahren konnten die Schlepperbanden so weitere zig-Milliarden Euro an Umsätzen generieren.

Doch anstatt diese altbekannten Probleme endlich anzugehen, werden NGOs bei ihrer indirekten Unterstützung der Schlepperbanden unterstützt. Anstatt die Pull-Faktoren endlich zu minimieren, wird dem Tod und Leiden von Millionen Menschen weiterhin unter dem Vorwand „humanitärer Hilfe“ zugeschaut. Anstatt durch Grenzkontrollen und Abschiebungen diesem Unterfangen endlich Einhalt zu gebieten, entscheidet sich unser sächsischer Innenminister Wöller beispielsweise lieber dazu, die Anzahl an Betten in den Erstaufnahmeeinrichtungen bis zum Jahresende noch mal um 1.300 Stück aufzustocken.

Wer nach diesen jahrelangen Entwicklungen wie Herr Wöller bei Grenzkontrollen immer noch von einer „ultima ratio“ spricht, hat den Ernst der Problematik nicht verstanden und unterstützt so indirekt das milliardenschwere Netzwerk der globalen Schlepperbanden – und somit all das Leid, das durch ihr Tun entsteht.