Sieht so die vielversprechende Energiewende aus?!

Von der Post wurden mehr als 1000 E-Autos aussortiert. Einst sollten sie zu den Vorzeigemodellen der Elektromobilität werden, jetzt stehen die teilweise kaum genutzten Fahrzeuge in der Gegend herum.
 
Die Kosten für diese Anschaffungen müssen immens gewesen sein. Doch das Versprechen der neuen Mobilität konnte nicht eingehalten werden. Viele der Fahrzeuge sind keine 100 Kilometer gelaufen. Als zu schwach und zu unbrauchbar wurden sie jetzt ausrangiert. Aber wer kann schon etwas mit einem Fahrzeug anfangen, das gerade einmal 80 Kilometer weit fahren kann und über 7 stunden aufgeladen werden muss?!
Das ist sicherlich nicht die beste Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor. Mein Diesel kann sogar, wenn man gemächlich fährt, mit 4 Litern auskommen. Und über 10 Jahre hält ein solcher Wagen locker. Man muss sich einmal vor Augen halten, wie viel Rohstoffe die Herstellung dieser 1000 E-Fahrzeuge aufgebraucht hat und wie viel Energie dafür erzeugt werden musste. Das ist alles andere als nachhaltig! Ungefährlich sind sie außerdem auch nicht. Erst vor kurzem sind in Baden-Württemberg zwei Wagen abgebrannt, im Jahr 2020 mussten ca. 12.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr in die Werkstatt.
 
Während alle von dem „Green Deal“ und Strukturwandel reden, nimmt niemand eines der größten Probleme in den Blick, nämlich den LKW-Verkehr auf unseren Autobahnen. Es wird kaum Geld für den Ausbau der Infrastruktur der Schienen investiert. Der Transit-Verkehr nimmt weiterhin zu und verstopft alle Straßen. Die Schweiz macht es vor und beweist, dass die Technik dafür existiert, um die LKW zu verladen und über den Schienenweg zu transportieren. Hier wird eine große Chance vertan.