Sorbisches Institut beklagt Wiederaufbau des Bismarck-Denkmals bei Bautzen – Ein Beweis mangelhaften Geschichtswissens!

Eigentlich sollte ein Grund zur Freude sein: In Bautzen entschied der Hauptausschuss des Stadtrats, ein Denkmal für den Reichskanzler Otto von Bismarck wieder zu errichten, welches 1950 von Mitgliedern der „Freien Deutschen Jugend“ zerstört worden war. Aufgestellt werden soll das Denkmal zu Ehren des Reichsgründers auf dem Berg Czorneboh in der Oberlausitzer Berglandschaft.

Doch sorbische Institutionen empören sich jetzt darüber: Für sie sei die Wiedererrichtung ein Beispiel „beispielloser Geschichtsvergessenheit“ und „nicht im Geringsten als positiver Bezugspunkt der Erinnerungskultur einer demokratischen, solidarischen und weltoffenen Gesellschaft“ tauglich. Wer über die Reichsgründung spricht, „soll auch vom Großmachtstreben und der Kolonialpolitik Bismarcks reden“. Ferner wird Bismarck natürlich noch als Kriegstreiber dargestellt.

Es ist schon amüsant, wenn solcherlei Protagonisten den Befürwortern des Denkmals „Geschichtsvergessenheit“ vorwerfen, wenn Sie mit diesen Aussagen, die sie in einem offenen Brief publik gemacht haben, ganz klar ihr eigenes, mangelhaftes Geschichtswissen zur Schau stellen. Zur Richtigstellung bieten war allerdings selbstverständlich ein wenig Nachhilfe in der Person „Bismarck“ an:

Zu den Errungenschaften des Großen Staatsmannes gehört nicht nur Bildung eines geeinigten Deutschen Reiches, ohne dessen Existenz wir bis zum heutigen Tage wohl noch in zersplitterten Fürstentümern leben würden, sondern auch die Schaffung eines über 40 Jahre andauernden Friedens: Ein Zeitraum ohne Krieg, der zu dieser Zeit seines gleichen gesucht hat!

Die Politik des ehemaligen Reichskanzlers brachte dem deutschen Volk Wohlstand und Ansehen auf dem internationalen Parkett. Von den Früchten seiner Politik leben wir bis heute: Die Einführung einer Umfangreichen Sozialversicherung, die Kranken Beistand und im Falle eines Unfalls die Sorge vor der Existenzvernichtung nahm sowie der Aufbau einer Invaliditäts- und zukunftssicheren Altersversicherung, um den Bürgern einen sicheren Lebensabend zu schaffen.

In Anbetracht dieser Tatsachen und Errungenschaften für das deutsche Volk, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, diesen großen deutschen Staatsmann mit der Wiederrichtung des Denkmals zu ehren. Und wir als AfD sind stolz darauf, für den Wiederaufbau gestimmt zu haben!

(p.s: Bismarck war von der Idee der Kolonien gar nicht begeistert, da er wusste, dass es für Deutschland ein Zuschussgeschäft ist. Es waren die Händler, die faktisch ihren eigenen Schutz durch das Reich erzwangen und es so zu Kolonien brachten)