Südafrikanische Virusvariante lässt Corona-Panik wieder aufflammen – Omikron als Chance?

Nachdem wir alle die Weihnachtsfeiertage hoffentlich möglichst ohne allzu große staatliche Einmischung genießen konnten, gelten ab dem heutigen Tag bundesweit wieder einmal ausgeprägte Kontaktbeschränkungen – diesmal sowohl für Geimpfte als auch Ungeimpfte. Der Anlass? Angst vor der Covid-Mutation Omikron.

Doch stelle ich mir auch weiterhin die Frage: ist diese Angst überhaupt gerechtfertigt?

Nachdem die neue Variante nun einige Wochen Zeit hatte sich global zu verbreiten, konnten Studien aus Südafrika bereits feststellen, dass das gefürchtete Omikron weitaus weniger schwerwiegend verläuft als die Delta-Variante. Sie zeichnet sich tatsächlich durch einen eher milden Krankheitsverlauf bei Infektionen aus. Auch ein Forscherteam aus Großbritannien war in Laborversuchen bereits zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

Die Autoren der Studie haben Daten von Infizierten von Anfang Oktober bis Ende November ausgewertet – hierdurch kamen sie zu dem Ergebnis, dass bei Omikron im Vergleich zu Delta ein bis zu 80 Prozent geringeres Risiko bestünde, zur Behandlung ins Krankenhaus zu müssen. Bei einer gleichzeitig weitaus höheren Ansteckungsrate eröffnet sich hier doch die Frage, ob die neue Variante nicht als Chance betrachtet werden könnte, endlich einen Weg aus dem ewigen Kreislauf aus Lockerungen und Lockdowns zu finden.

Auf lange Sicht betrachtet werden wir so oder so lernen müssen, mit dem Virus zu leben – eine ansteckendere und im Verlauf weitgehend harmlose Variante wie Omikron käme uns da recht gelegen.

Gerade bei noch milderen Verläufen stellt sich insbesondere die Frage, in welchem Maße diese ganze Corona-Schikane überhaupt noch ansatzweise gerechtfertigt sein sollte. Könnte man der Omikron-Variante auch mit Gelassenheit entgegenblicken und sie als Chance begreifen?

Stattdessen wird wieder auf die harte Hand des Staates gesetzt – und Grünen-Politiker wie etwa die Bundestagsabgeordnete wie Saskia Weishaupt fordern derweil gar, noch brachialer und brutaler gegen „Querdenker“ vorzugehen, „Pfefferspray und Schlagstöcke“ einzusetzen und ihnen „keinen Millimeter zu überlassen“.

Bei solchen Gewaltfantasien dürfte es einer Vielzahl an Ungeimpften gewiss lieber sein, sich mit der weitestgehend ungefährlichen Omikron-Variante anzustecken, anstatt mit aller Staatsgewalt niedergeknüppelt zu werden. Wir müssen zurück zur strengen Prüfung der Verhältnismäßigkeit staatlicher Grundrechtseingriffe. Leider haben sich die autoritären linken Führungskader dieser Bundesrepublik inzwischen davon gänzlich verabschiedet.