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Whatsapp und Datenschutz: Wechseln Sie jetzt!

⚠️ Ab Mai gelten neue Whatsapp-Richlinien. Wer nicht zustimmt, kann den Messenger dann nicht mehr nutzen❗

❓Um was geht es? Whatsapp möchte Nutzerdaten an den Mutterkonzern Facebook weitergeben. Im europäischen Kontext heißt das konkret: Telefonnummer, Gerätedaten und Metadaten, wie z.B. das Nutzungsverhalten (Zeitpunkt, Häufig der Nutzung etc.).

✅ Sorgen Sie daher vor! Wechseln Sie Ihren Messenger. Bereits Millionen Menschen haben Whatsapp den Rücken gekehrt. Der für seine Meinungsfreiheit bekannte Messenger-Dienst »Telegramm« hat schon die 500 Millionen-Nutzer-Marke geknackt. Als weitere Alternativen zum übergriffigen Zuckerberg-Konzern werden »Threema« und »Signal« gehandelt.

➡ Auch ich habe die Reißleine gezogen. Folgen Sie mir auf Telegramm: t.me/sebastianwippel.

💡 Grundsätzlich: Warum müssen Daten geschützt werden und vor wem? Mit jedem internetfähigen Gerät, welches Sie benutzen, hinterlassen sie Unmengen an persönlichen Daten auf fremden Servern.

Mit wem haben Sie Kontakt? Wo halten Sie sich auf? Welche Interessen und Neigungen haben Sie? Welche politische Orientierung haben Sie? Persönliche Fotos, Videos, Mails, Chats und Sprachmemos – alles kann potentiell von Dritten erfasst werden bzw. wird es bereits.

Mit sogenannten »Apps«, deren AGBs kaum einer liest, entblößen sich viele sogar freiwillig: Ernährungsverhalten, Sporttätigkeiten, Urlaubsreisen, etc. pp. – alles wird mit unbekannten Anbietern geteilt; bis hin zu Still-Apps für Mütter oder Menstruationskalendern.

⚠️ Privatsphäre im Internet ist eine Illusion!

Dennoch gibt es (zumindest formal) einen rechtlichen Rahmen, was Anbieter mit ihren Daten machen dürfen und was nicht. Oder auch: Wem sie sie weiterleiten dürfen, z.B. Unternehmen, die Marktforschung betreiben oder Universitäten zwecks Milieuforschungen.

Seit einigen Jahren haben auch staatliche Akteure einen zunehmenden Appetit auf Ihre Daten. Nicht zuletzt der Inlandsgeheimdienst (»Verfassungsschutz«). Schon jetzt wühlt diese Behörde massiv in den persönlichen Daten von Oppositionellen in Deutschland herum.

Aber in der bunten Verdachtsrepublik – das lehrt die Erfahrung – kann jeder der nächste »Demokratiefeind« sein.

Eine rote Linie nach der nächsten wird hier überschritten.

➡ Datenschutz ist heute wichtiger denn je.