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Kurzmitteilung

Kapern Grüne und SPD den »Verfassungsschutz«?

Nach der Lösch-Affäre wollen SPD und Grüne beim »Verfassungsschutz« das Ruder übernehmen. Beide Koalitionspartner drängen auf »Reformen«.
Das heißt bei diesen Parteien unterm Strich: Mehr Steuergeld und mehr Personal sollen in den Inlandsgeheimdienst fließen.
So z.B. für eine neue Fachstelle samt eigenem Personal bei der Parlamentarischen Kontrollkommission.
Außerdem soll die »wissenschaftliche Auswertung« verfassungsfeindlicher Bestrebungen verselbstständigt werden. Im Klartext: Neue Büros für linksgrüne Politikwissenschaftler, die in Texten und Reden nach »Stellen suchen«.
Auf die Einrichtung eines millionenschweren »Demokratie-Instituts« haben sich die Koalitionäre bereits geeignet. Die nächste staatliche Futterkrippe für linke Soziologen und selbsternannte »Rechtsextremismusexperten«?
Wir erleben gerade, wie die Regierungsparteien sich eine ganze Apparatur aus Institutionen schaffen, um ihre Macht vor demokratischer Infragestellung abzuschirmen.
Machen wir uns nichts vor: Der »Verfassungsschutz« in dieser Form schützt nicht die Verfassung. Er spielt sich als Rating-Agentur auf, die öffentlich Urteile über die politische Kreditwürdigkeit von Oppositionsparteien ausspricht (»Beobachtungsfall«, »Verdachtsfall« etc.). Damit greift der VS aktiv in den demokratischen Wettbewerb ein. Er beeinflusst die öffentliche Meinung und damit das Wahlverhalten zugunsten der ihn steuernden Regierungsparteien. Sie kennen das Spiel: Die »Extremisten« sind immer die anderen.
Niemand hätte etwas gegen einen VS, der konsequent gegen Spionage, Terrorismus und tatsächlich staatsgefährdende Aktivitäten vorgeht.
Stattdessen wird der VS als Instrument innerhalb der demokratischen Auseinandersetzung missbraucht, um die Opposition zu diskreditieren.
Die ständig präsente Gefahr vom VS gebrandmarkt zu werden ist selber eine Gefahr für die Demokratie. Die Grenzen des Sag- und Denkbaren werden enger gezogen. Eine wirklich offene und ehrliche öffentliche Diskussion wird unmöglich. In der »Herrschaft des Verdachts« hält man besser gleich die Klappe.
Dem stellen wir uns als AfD entgegen. Eine Demokratie braucht mündige Bürger, die frei sprechen dürfen.
Genau so will es das Grundgesetz.

https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/auch-gruene-fuer-geheimdienst-reform-artikel10959336 (Bezahlschranke)

Kurzmitteilung

++ Gefälligkeitsstudie soll Rassismus bei der Polizei herbeireden ++

Teile der Bundesregierung glauben, dass die deutsche Polizei ein Rassismusproblem habe.
Dabei sind seit dem Jahr 2012 bei der Bundespolizei gerade einmal 25 entsprechende Verdachtsfälle bekannt geworden – bei 50.000 Beschäftigten!
Kein Problem für linke Theorieakrobaten: Dass sich der vielbeschworene Rassismus statistisch nicht abbildet sei ja gerade ein Kennzeichen des »strukturellen Rassismus«. Dieser gehe nicht von Personen, sondern von Institutionen aus; in diesem Fall von rassistischen Statistikmethoden.
Also muss ein Studie her, um den verborgenen Rassismus ans Licht zu bringen. Auch dafür denken sich linke Uni-Kader passende Begriffskonstruktionen aus: Rassismus, der nicht existiert, existiert doch, nur eben »latent«. Angesichts der zu erwartenden Fördermittel scharen Opportunisten, Drittmitteljäger und Ideologen an den Unis schon mit den Hufen.
Nebenbei: Sind es nicht dieselben Leute, die das »Volk« immer als »Konstrukt« entlarven wollen, die selbst einen Kult um wirklichkeitsabholde Theorie- und Begriffskonstruktionen wie »struktureller Rassismus«, »Faschismus« und x-beliebige Phantasiegeschlechter betreiben?
Die deutsche Polizei hat kein Rassismusproblem. »Racial Profiling« ist ein Phantombegriff. Wirklichkeit ist: Es gibt je örtlich spezifisches polizeiliches Erfahrungswissen.
Ist ein Park in der Hand von Drogendealern, die bestimmte äußerliche Merkmale teilen, müssen diese in der Einsatzstrategie berücksichtigt werden. Das ist alles.
Der Vorwurf, dass es sich um Rassismus handele, wenn in bestimmten Kontexten auch die Hautfarbe als Merkmal herangezogen wird, ist lächerlich.
Diese Debatte liefert Kriminellen die Argumente sich unter dem Vorwand »Rassismus« zum Opfer zu machen. Wie in Berlin, wo wegen »Rassismus« beschuldigte Polizisten ihre Unschuld beweisen müssen.
Mir selbst hat vor einigen Jahren ein Autofahrer bei einer Kontrolle vorgeworfen, ich hätte ihn angehalten »nur weil« er Schwarzer sei. Ein Fall von Rassismus? Das war natürlich Unsinn. Allein schon deshalb, weil ich mich dem Fahrzeug im Dunkeln von hinten näherte, sodass man den Fahrer – geschweige denn seine Hautfarbe – gar nicht erkennen konnte.
Aber der Fall zeigt beispielhaft, wie die Rassismus-Debatte »Rassismus« künstlich erzeugt, in dem überall eine konfliktive Rassendimension hineinprojiziert wird.
Das ist das Letzte, was unsere Einsatzkräfte bei der Polizei derzeit gebrauchen können.

 

Kurzmitteilung

Überflüssige Luxus-Beamte kosten sächsische Steuerzahler Millionen

Trotz Kritik von Rechnungshof leistet sich die Landesregierung 13 »Staatssekretäre«. Bruttoverdienst 11.600 Euro zuzüglich diverser Sondervergütungen und Aufwandsentschädigungen. Durchschnittliches Ruhestandsalter: 55 Jahre. Bis zum Pensionsalter lassen sich die Ex-Staatssekretäre dann vom Steuerzahler versorgen. 70 Prozent des Gehaltes gibt’s auf Lebenszeit. Während die Sachsen hart für ihr Geld arbeiten, haben diese Leute es fortan nicht mehr nötig einen Finger zu rühren.
Rund eine Million Euro fließen jährlich in die Taschen der Luxus-Ruheständler aus dem Staatsbetrieb. Dies geht aus einer Anfrage meines AfD-Kollegen André Barth hervor (Drs. 7/2630).
Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hat die Kenia-Koalition vier neue Stellen für Staatssekretäre geschaffen. Drei davon sind SPD und Grünen zugefallen. Kaum war die Regierung vereidigt, standen dann Diätenerhöhungen auf der Tagesordnung. Die Kenia-Koalition will auf die ohnehin schon üppigen Fraktionsgelder nochmal 5,3 Millionen Euro drauflegen.
Diese Selbstbedienungspraxis kennt kein Schamgefühl mehr. Die AfD wird jegliche Mittelerhöhung selbstverständlich ablehnen.
Wir wollen auch das neofeudale Besoldungs- und Versorgungssystem politischer Beamter reformieren.
Letztes Jahr hatte unsere Landtagsfraktion in Sachsen dazu eine Gesetzesinitiative vorgelegt. Staatssekretäre sollten dem Ministergesetz unterstellt werden. Dadurch würde die groteske Besserstellung entfallen. Der Freistaat würde Millionen sparen.
Aber die Altparteien sahen es anders. Der Gesetzentwurf wurde abgelehnt.
Haben wir es mit einer Beutegemeinschaft zu tun?
Hier finden Sie das AfD-„Gesetz zur Abschaffung des politischen Beamtentums und zur Neuregelung der Rechtsstellung der Staatssekretäre im Freistaat Sachsen“:

 

Kurzmitteilung

+++ Sachsens Katastrophenschutz wurde kaputt gespart +++

Die CDU hat den sächsischen Katastrophenschutz vor die Wand gefahren. Besonders schlimm ist es im Landkreis Görlitz. Hilfskräfte müssen mit Oldtimern zum Einsatz fahren. Einrichtungen verfügen über Toiletten aus den 50er Jahren. Fassaden bröckeln. Kameraden haben nicht einmal eine Umkleidekabine. Der MDR berichtet sogar von Waschbären, die sich in der Dienststelle Görlitz-Klingewalde eingenistet haben.
Diese Zustände sind ein Schlag ins Gesicht für alle ehrenamtlichen Kräfte, die in der Not für alle in die Bresche springen. Auf die weißen Einheiten des Katastrophenschutzes kann sich die Region immer verlassen: Ob bei Hochwassern, Unfällen oder gefährlichen Einsätzen in Höhenlage. Nicht zuletzt war der weiße Katastrophenschutz beim Superstau auf der A4 zur Stelle, als tausende Autofahrer von Görlitz bis Burkau bei großer Hitze in ihren Autos eingeschlossen waren.
Die CDU-geführte Landesregierung hat die Probleme beim Katastrophenschutz jahrelang ignoriert. Dann hat sie aus Inkompetenz bürokratisch verriegelte Fördertöpfe aufgestellt, von denen weder Kommunen noch Hilfsorganisationen profitieren.
Fördermittel wurden an Eigenanteile geknüpft, die klamme Kommunen nicht aufbringen können. Schon gar nicht während der Corona-Krise.
Dieses Förderhemmnis muss abgebaut werden. Außerdem müssen Hilfsorganisationen wie der weiße Katastrophenschutz unter Umständen direkt förderfähig sein. Dringend benötigte Mittel müssen ohne Umwege ankommen. Die rechtlichen Voraussetzungen dazu müssen sofort geschaffen werden. Ein einsatzfähiger Katastrophenschutz entscheidet im Ernstfall über Leben und Tod.

 

Kurzmitteilung

Denkmalschändungen und Straßenumbenennungen – Respekt vor der Geschichte statt linker Bildersturm

Linke Kulturkämpfer legen die Axt an unsere Geschichte und Tradition. Überall in der westlichen Welt werden Straßen und Plätze umbenannt, Denkmäler geschändet und Relikte der Vergangenheit ausgelöscht.
In den USA reißen linke Mobs selbst Christopher Columbus vom Sockel [1].
Die Welle des Bildersturms brach im Zuge der »Black Lives Matter«-Unruhen los und erreicht nun den deutschsprachigen Raum.
Hindenburg, Wilhelm II. oder Ernst Moritz Arndt sollen schon seit Jahren aus öffentlichem Raum und kollektivem Gedächtnis verschwinden.
Mittlerweile ist selbst der große Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant (1724-1804) im Visier der »Antirassisten« [2]. In Hamburg wird nun debattiert, die im Jahr 1906 eingeweihte 34-Meter hohe Bismarck-Statue zu enthaupten [3].
Als Grund reicht es offenbar, auf die deutsche Kolonialpolitik zu verweisen.
Das Schema ist immer dasselbe: Die Geschichte wird am Maßstab einer gegenwärtigen Hypermoral gemessen. Weil die linken Kulturkämpfer ihre Ideologie für die Krone der Evolution halten, erscheint ihnen das Vergangene bloß noch als eine Verkettung von Irrtümern, derer man sich nicht zu erinnern brauche.
Geschichte und historische Figuren werden nicht im Kontext begriffen, sondern mit billigen ideologischen Schlagwortrastern (»Rassismus«, »Kolonialismus«, »Patriarchalismus« etc.) gedeutet. Dass diese Geisteshaltung selber nur eine historisch temporäre Angelegenheit ist, und zudem weit hinter das geistige Niveau vergangener Epochen zurückfällt, ist den linken Bilderstürmern natürlich nicht bewusst. Dass sie sich gebärden wie Taliban wohl auch nicht.
Denkmäler sind nicht bloß Steine. In ihnen spiegelt sich das Selbstverständnis von Generationen, die unser Land und unsere Zivilisation aufgebaut haben. Sie sind auch für die heutige Generation nicht bloß museale Relikte. In ihrer Pflege drückt eine Kultur ihr Verhältnis zu ihren Vorfahren aus.
Dieses Verhältnis sollte von Respekt, Verständnis und Versöhnung gekennzeichnet sein. Nicht von ideologischer Raserei und historisch blinder Zerstörungswut.

Kurzmitteilung

Retten Leben und bieten Schutz – Polizei mit Tasern ausstatten!

Polizeieinsatz in Bremen. Ein 54-Jähiger Araber zückt ein Messer und droht. Die Beamten fordern ihn wiederholt auf das Messer niederzulegen. Eine Minute vergeht. Dann stürmt der Mann mit dem Messer auf einen der Beamten zu. Dieser betätigt seine Dienstwaffe. Der Angreifer stirbt. [1]

Das linke Schmierblatt „TAZ“ wittert wieder einmal „Xenophobie“, weil die Beamten den Mann nicht in einer ihm vertrauten Sprache angesprochen hätten [2].

Was ein Unfug! Jeder Mensch auf der Welt versteht die Signale, wenn Ordnungshüter mit gezogener Waffe sich lautstark bemerkbar machen. Auch der Marokkaner verstand es. Pressebereichten zufolge rief er mehrfach: „Das bringt nichts“. [3]

Mit Tasern kann die Polizei kritische Situationen schnell entschärfen. Ihr bisheriges Instrumentarium ist für Gefahrensituationen wie in Bremen ungeeignet. Schlagstock und Pfefferspray reichen oftmals nicht aus. Der potentiell tödliche Einsatz von Schusswaffen erscheint hingegen oftmals unverhältnismäßig.

Taser schließen die Lücke zwischen Schlagstock und Schusswaffe. Dies fordern wir als AfD in Sachsen bereits seit Jahren. Auch im Freistaat gab es bereits ähnliche Fälle. Doch die Staatsregierung weigert sich. Sie will auch nicht von anderen Behörden lernen: In Rheinland-Pfalz wurde der Taser erfolgreich getestet und flächenendeckend eingeführt.

 

Hätten z.B. die Bremer Kollegen Taser zur Verfügung gehabt, hätte der Messer-Angriff eines 54-Jährigen ohne Todesfolge für den Angreifer abgewendet werden können. So hatte der attackierte Beamte keine Wahl und musste schließlich von der Schusswaffe Gebrauch machen.

 

Taser können Leben retten.

 

[1] https://www.youtube.com/watch?v=VphvbTd4csU

 

[2] https://taz.de/Toedlicher-Polizei-Schuss-in-Bremen/!5696443/

 

[3] https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-ermittlungen-gegen-zwei-polizisten-_arid,1919309.html

Kurzmitteilung

EU-»Faktenprüfer« gegen »Fake News« – Kommt bald das Wahrheitsministerium

Presseberichten zufolge plant die EU ein schärferes Vorgehen gegen »Fake News«. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sollen künftig enger mit »Faktenprüfern« zusammenarbeiten und monatlich von ihrem »Kampf gegen Desinformation« berichten.

Was sind »Fake News«? Etwa die Behauptung, dass es kein Volk gebe, aber drei Dutzend Geschlechter? Das Ausländer Deutschland wieder aufgebaut hätten und Flüchtlinge ein neues Wirtschaftswunder brächten? Dass die Corona-Maßnahmen keinen einzigen Arbeitsplatz kosten würden? Dass man die Grenzen nicht schützen könne?

Werden die ominösen »Faktenprüfer« künftig auch offiziellen Unsinn beanstanden? Davon ist nicht auszugehen. Bei dem Thema gilt: »Fake News« verbreiten immer die anderen.

Auch ist nicht jeder Irrtum direkt eine gezielte Falschinformation. Und »Fakten« sind keinesfalls immer unumstößliche Gewissheiten. Wissenschaftlicher Erkenntnisfortschritt kann das, was heute als Faktum akzeptiert ist, schon morgen obsolet machen.

Zudem sind Fakten nicht gleich Wahrheit. Auch eine selektive Präsentation von Fakten zeichnet ein falsches Bild von der Wirklichkeit. Die Unwahrhaftigkeit etwa der Öffentlich-Rechtlichen gründet im Wesentlichen nicht auf einfachen Lügen, sondern auf manipulativer Präsentation von Wirklichkeitsfetzen (die zudem mit subtilem Framing versehen werden).

Außerdem müssen Fakten immer erst interpretiert werden. Das erkenntnismäßige und theoretische Vorverständnis, das eine solche Interpretationsleistung ermöglicht, kann seinerseits jedoch nicht Gegenstand einer »Faktenprüfung« sein. Sondern einzig einer intellektuellen Auseinandersetzung. Wollen die »Faktenprüfer« auch künftig über Deutungsmuster richten?

Niemand möchte, dass in den sozialen Netzwerken bewusst Lügen gestreut werden. Aber es ist nicht Aufgabe eines undemokratischen und tendenziösen »Wahrheitsministeriums« in die Welt des freien Redens einzugreifen; auch wenn es dort – und das müssten die EU-Bürokraten wohl am besten wissen – nicht immer redlich zugeht.

Das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit wiegt einfach schwerer.

#1984istkeineAnleitung
#WirSindGrundgesetz

Kurzmitteilung

Kommentar: Kommt jetzt der sächsische Haldenwang?

Der sächsische VS-Chef Gordian Meyer-Plath soll gehen, weil er es an Initiative gegen »Rechtsextremismus« habe vermissen lassen, heißt es. Besonders Linke und Grüne wollen ihn loswerden. Innenminister Wöller (CDU) plant seine Ersetzung. Laut Pressebereichten steht Dirk-Martin Christian bereit; derzeit zweite Reihe in der Behörde.

Die personelle Umbesetzung der VS-Behörden mit Opportunisten von den unteren Sprossen der Karriereleiter wird seit Jahren systematisch betrieben. Der Verfassungsschutz wird in einen »Konkurrenzschutz« der etablierten Parteienhegemonie umfunktionalisiert. Dafür braucht es willfährige Exekutoren.

Wir erinnern uns an den Studienabbrecher Stephan Kramer, der kurz nach seiner Einsetzung als thüringischer VS-Chef die AfD in Visier nahm. Oder den Maaßen-Nachfolger Haldenwang, zu dessen ersten Amtshandlungen die Einstufung der AfD als »Prüffall« zählte – ein Status, den es gar nicht gibt; mit der offensichtlichen Intention, die AfD öffentlich in Misskredit zu bringen. Dafür ließ sich Haldenwangs Behörde auch nachträglich vom Kölner Verwaltungsgericht auf die Finger hauen, denn am Schaden für die AfD änderte das nichts.

Nun also ist Sachsens Verfassungsschutz an der Reihe. Bekommt der Freistaat seinen eigenen Haldenwang?

Wir werden die Vorgänge genau beobachten.

#WirSindGrundgesetz

Kurzmitteilung

Bombardier: Stellenabbau und unbezahlte Überstunden? Finger weg von der Belegschaft!

Die Bombardier-Verantwortlichen wälzen ihr Missmanagement auf die Mitarbeiter ab: Geplant sind Stellenabbau, unbezahlte Mehrarbeit sowie Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die Belegschaft des Zugbauers ist für die Fehler der Vergangenheit und die Misere der Gegenwart nicht verantwortlich. Es ist inakzeptabel, sich auf ihre Kosten gesund zu stoßen und sich für die Übernahme durch die Franzosen Alstom aufzuhübschen.

Soll das beispielgebend für die Zukunft des Waggonbaus unter neuem Eigentümer sein?

Die Betriebsspitze hat das Unternehmen erst vor die Wand gefahren und die Belegschaft über die Zukunft dann lange im Ungewissen gehalten. Ihrer sozialen Verantwortung bis zur Übergabe nachzukommen, ist das Mindeste, was sie jetzt noch tun kann. Allein in Görlitz geht es um über Eintausend Existenzen.

Daher: Finger weg von der Bombardier-Belegschaft!

Kurzmitteilung

Verschärfung des NetzDG – Wippel: “Meinungsfreiheit auch im Netz unverhandelbar”

Sachsens Staatsregierung will härter gegen »Fake News« und »Verschwörungstheorien« in sozialen Medien vorgehen. Dafür drängt sie auf eine Verschärfung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG).

Nutzer sollen „rechtswidrige Inhalte schneller und einfacher melden können“, heißt es. »Fake Profile« sollen der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Der Vorschlag wurde vom Bundesrat bereits angenommen. Im Herbst entscheidet der Bundestag [1].

Das Vorhaben wirft mehrere Fragen auf:

1. Welches Wahrheitsministerium definiert denn anhand welcher Kriterien, was »Fake News« und »Verschwörungstheorien« sind?

Werden dann Politikerlügen, wie dass die Energiewende jeden Haushalt nur „so viel wie eine Kugel Eis“ kosten werde (Jürgen Trittin), dass „kein Arbeitsplatz wegen Corona verloren geht“ (Peter Altmaier), oder dass die Grenzen nicht geschlossen werden könnten (Merkel) künftig auch als »Fake« gekennzeichnet?

2. Wie sollen Laien bewerten können, welche Inhalte im Netz rechtskonform sind und welche nicht?

Dadurch wird eine Verdachts- und Denunziationskultur gefördert, die der freien Rede die Luft zum Atmen nimmt. Wo die nächste Anzeige hinter jedem unfertigen Halbsatz lauert, hält man bei brisanten Themen im Zweifel lieber die Klappe.

3. Ist die Verwendung eines Pseudonyms bereits ein »Fake Profil«?

Gerade vor dem Hintergrund der immer absurderen Löschpraxis legen sich viele Nutzer aus Sicherheitsgründen ein Zweitprofil an. Ebenfalls ist es verständlich, dass Nutzer zunehmend vor Klarnamen-Profilen zurückschrecken, wo die Regierung die Melde- und Anzeigenbereitschaft anfacht.

Mit Folgen auch für die Polizei, die mehr Personal zur Bearbeitung von Anzeigen abstellen muss. Ganz gleich wie gegenstandslos diese Anzeigen sein mögen.

Dass die Polizei Denunziation im Netz noch personell absichern muss geht erst recht zu weit!

Wesentlich wichtiger wäre die Verfolgung von echter Cyberkriminalität: Drogenhandel, Kinderpornografie, Betrug, Spionage etc.

Die Staatsregierung konzentriert sich stattdessen auf die Verfolgung von Meinungen. Das lässt tief blicken.

Lassen Sie, liebe Leser, sich davon nicht einschüchtern. Wir werden gemeinsam weiter für die gute und richtige Sache, für unser Land und unser Volk einstehen. Meinungsfreiheit ist für uns – auch im Netz – nicht verhandelbar!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[1] https://www.mdr.de/sachsen/corona-sachsen-bundesrat-gegen-fake-news-social-boots-100.html