Virologe Drosten möchte am liebsten das ganze Land einsperren

Es ist wieder so weit. Der „Lieblingsvirologe“ der Bundesregierung fordert noch härtere Corona-Maßnahmen als ohnehin schon umgesetzt wurden. Es droht die sogenannten „dritte Welle“, ja das hören wir schon seit Wochen. Dementsprechend müssen jetzt noch härtere Maßnahmen umgesetzt werden, so fordert es der Virologe Prof. Drosten und auch Angela Merkel.

Doch das Spielchen kennen wir bereits, auf den einen Lockdown folgt der nächste und dann wieder der nächste. Es entwickelt sich eine Art Dauer-Lockdown ohne Ende in Sicht. Das ist für mich und viele der Bürger nur noch schwer nachvollziehbar.

Für Drosten ist die Lage allerdings „sehr, sehr ernst und sehr kompliziert.“ [1] Auch das kennen wir bereits. Für viele Menschen ist die akute Bedrohung durch den Corona-Virus kaum spürbar, deshalb kommen immer sogenannte „Experten“ daher und sagen uns, wie kompliziert die ganze Situation eigentlich ist. Das zeigt nicht nur, dass der einzelne Bürger in den Augen der Experten nicht schlau genug ist die Pandemie zu verstehen, sondern auch, wie weit weg die Experten und Politiker von den Bedürfnissen des realen Lebens sind.

Sie sind nicht in ihren Wohnungen eingesperrt, sie haben womöglich nicht einmal Kinder, die spielen wollen und an die frische Luft müssen. Sie betrachten das Leben und die Pandemie nur aus ihren Büros und Vorstadthäusern. Die Chance, die Pandemie kurz nach ihrem Ausbruch durch einen einmaligen radikalen und konsequenten Lockdown auszumerzen, hat die Politik vertan. Das Land im Nachhinein in einen Dauerlockdown zu versetzen ist nicht akzeptabel. Es müssen andere Lösungen her, die den Bedürfnissen der Bürger gerecht werden.

[1] https://www.welt.de/wissenschaft/article229463153/Virologe-Drosten-Es-bleibt-nur-noch-der-Holzhammer.html