Zensurwelle gegen Regierungskritiker

Als Beispiel für eingeschränkte Presse- und Meinungsfreiheit muss oftmals das Kaiserreich herhalten. Man verweist auf Briefe oder Zeitungsartikel in denen, für alle nachvollziehbar, bestimmte Stellen mit einem Balken überdeckt wurden. Man hat so unliebsame Kritik einfach geschwärzt.

Heutzutage läuft die Zensur deutlich subtiler ab. Von Gesetzes wegen ist es erlaubt alles zu sagen, das verbietet einem auch niemanden. Man muss eben nur mit den gesellschaftlichen Konsequenzen leben. Und die sind zumeist hysterisch und überzogen. Die Reaktion kann von vollkommener gesellschaftlicher Isolation über die Abkehr der Familie bis hin zum Verlust des Jobs führen.

Doch hinzu kommt heute noch ein anderes Element. Wir alle nutze sie, die Plattformen großer Tech-Unternehmen aus den USA. Sei es Facebook selbst, Google, WhatsApp oder YouTube. Auch wenn diese Plattformen zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen und für alle gleich zugänglich sind, bestimmen doch letztlich die Inhaber dieser Plattformen, was dort veröffentlicht wird und was nicht. Sie haben somit die Möglichkeit, die öffentliche Meinung bewusst zu kontrollieren und in eine Richtung zu lenken. Unliebsame Äußerungen werden einfach in ihrer Reichweite eingeschränkt oder gleich ganz gelöscht.

Gerade in Corona-Zeiten wird die berechtigte Kritik an der Regierung und den Medien immer lauter. Und darauf reagieren diese Firmen jetzt.  So werden auf YouTube nicht nur einzelne Reden oder Videos gelöscht, sondern direkt ganze Kanäle, die sich regierungskritisch äußern, lahmgelegt.

Prominente Beispiele, die von dieser Zensur betroffen sind, sind der Journalist Boris Reitschuster oder der Ökonom Max Otte. Die fundierte und lautstarke Kritik wird damit bewusst leiser gedreht und teilweise ganz verdrängt.

Es ist daher umso wichtiger für uns, alternative Medien und Kanäle zu finden, auf denen wir noch frei und ohne Angst vor Zensur unsere Meinung äußern können. Deshalb bitte ich Sie, kommen Sie meinen Telegram-Kanal. Der für seine Meinungsfreiheit bekannte Messenger-Dienst »Telegramm« hat schon die 500 Millionen-Nutzer-Marke geknackt. Lassen wir uns nicht von Tech-Unternehmen diktieren, was wir sagen dürfen!